Klang-/Lichtinstallation mit Weinflaschen

Liebes Forum,

ich plane eine Licht-/Soundinstallation für ein Weinlokal. Ich dachte hierbei an sieben am Hals aufgehängte Flaschen, wobei eine (1) mit einem Klöppel o.ä. gespielt werden kann. Die Flaschen sind folgendermaßen gereiht:

4 2 - 5 1- 6 3 - 7

Nun wird hier mittels eines Soundsensors der mit dem Klöppel erzeugte Schlag (1) abgenommen und in einen "bang" umgewandelt, welcher zwei Dinge bewirkt.

  1. Von einem Soundboard wird ein kurzer vorproduzierter Klang, ich dachte hier an das "Singen" eines Weinglases, abgespielt und auf die zwei im Baum folgenden Flaschen verteilt (2, 3). Dort ist wiederum jeweils ein Mikrofon in der Flasche, dieser Sound wird verstärkt und an (4, 5, 6, 7) verteilt. Hierdurch kommt es zu einer Verfremdung, da die Resonanz der Flaschen (1, 2) mit im Sound sind.

  2. In den Weinflaschen positionierte LEDs Beginnen zu leuchten und werden dann langsam dunkel.

Was haltet ihr vom Konzept? Hat jemand Verbesserungsvorschläge?

Danke und Grüße, Armin

Versuch macht klug :-) Wird man einfach ausprobieren müssen.

Schwierig wird, in den Falschen 2 und 3 nur den abgespielten Sound wieder aufzunehmen und nicht den Anschlag des Klöpels bzw. Nebengeräusche. Wenn Dir das aber nichts ausmacht, könnte es aber gehen. Anderes Problem wird die "Weitergabe" des Sound von einer Reihe zur nächsten sein.

Hallo,

zum ersten Ausprobieren kannst du es ja manuell machen. Ton mit dem PC/Handy abspielen, kleines PC-Mikrofon an/in die zweite Weinflasche, das verstärkt vom PC ausgeben lassen. Wenn der Effekt passt kann man das zu der beschriebenen Installation ausbauen. Wenn es im Test funktioniert, sehe ich keine größeren technischen Hindernisse.

Ob ein besonders schöner (wie auch immer definiert) Effekt zu erzielen ist, wenn man Mikrofone und/oder Lautsprecher in Weinflaschen versenkt? Generell: Warum mit Mikrofonen nochmal aufnehmen, was Lautsprecher schon ausgegeben haben?

Die "Weitergabe" stelle ich mir als praktisch gleichzeitig vor, also als solche nicht wahrnehmbar.

Hierdurch kommt es zu einer Verfremdung, da die Resonanz der Flaschen mit im Sound sind.

Kann schon sein, aber das kann ein Soundboard doch auch ohne Flaschen abspielen?

Für unterschiedliche nachleuchtende Lichtanimationen in den Flaschen (trotz ziemlich gleichem Sound-Input) wendest du dich am besten an Helmuth ;)

alphalyrae: 1. Von einem Soundboard wird ein kurzer vorproduzierter Klang, ich dachte hier an das "Singen" eines Weinglases, abgespielt und auf die zwei im Baum folgenden Flaschen verteilt (2, 3). Dort ist wiederum jeweils ein Mikrofon in der Flasche, dieser Sound wird verstärkt und an (4, 5, 6, 7) verteilt. Hierdurch kommt es zu einer Verfremdung, da die Resonanz der Flaschen (1, 2) mit im Sound sind.

Fertige Klänge von einem Audio-Modul abzuspielen, dürfte kein Problem sein.

Aber für Echtzeit-Audioverarbeitung mit Echtzeit-Sampling und Einbau von Echtzeit-Audioeffekten dürfte ein Arduino überfordert sein.

Abgesehen davon, dass Arduino-Boards üblicherweise weder einen Audio-Eingang noch einen Verstärkerausgang haben.

Am besten produzierst Du alle Audiodateien mit allen gewünschten Effekten vorab vor, damit Du diese auf SD-Karte speichern und dann bei Bedarf einfach abspielen kannst.

jurs:
Aber für Echtzeit-Audioverarbeitung mit Echtzeit-Sampling und Einbau von Echtzeit-Audioeffekten dürfte ein Arduino überfordert sein.

Kommt auf die Effekte an. Wenn man sich auskennt sind schon erstaunliche Sachen möglich:

Steps 26-28 sind interessant.

Und:

Kurz:
Wenn man den ADC direkt programmiert kann man Audio puffern und bearbeiten.

jurs: Aber für Echtzeit-Audioverarbeitung mit Echtzeit-Sampling und Einbau von Echtzeit-Audioeffekten dürfte ein Arduino überfordert sein.

Ich hatte es so verstanden, dass die Audioeffekte allein durch das Mikrophon in der Weinflasche kommt und das Mikrophon shlicht und einfach verstärkt wiedergegeben werden soll. Dann wäre kein Sampling nötig. Eine kleine Verstärkerstufe reicht.

Ich hatte es so verstanden, dass die Audioeffekte allein durch das Mikrophon in der Weinflasche kommt ... Kleine Verstärkerstufe ... [und extra Lautsprecher]

Ich hatte es so verstanden, dass dies für die "kaskadierten" Weinflaschen 2 .. 6 gedacht war,. Das Mikro in der ersten Flasche sollte (als Klopfsensor) einen Soundmodul triggern.

Statt der "nachfolgenden" Verfremdungen hatte ich vorgeschlagen, doch gleich einen gewünschten Sound abzuspielen, da die erzielbare Verfremdung durch Mikro in Flasche + Nebengeräusche, eher unbefriedigend sein wird...