Kleiner Arduinodepp will hoch hinaus..

Also das C/C++ des Arduino ist ein "ganz normales" C/C++. Im Prinzip funktionieren hier die gleichen Dinge wie auf einem "großen Computer". C/C++ ist im Grunde erstmal nur eine Sprache. Mit Leben füllt sich sowas erst, wenn in dieser Sprache Bibliotheken und Programme geschrieben werden. Das hat dann aber nix mehr mit der Sprache selbst zu tun.

Das Problem das Du hast ist, das es für den Arduino eine sehr spezielles Ökosystem an Bibliotheken und Erweiterungen gibt, die der speziellen Hardware des Arduino im speziellen und dem ATMEL µController geschuldet sind.

Eine weitere Einschränkung ist der geringe Speicherplatz des Arduino und die Trennung aus Programmspeicher (progmem) und Datenspeicher (SRAM). Das Ganze nennt sich Harvard Architektur und unterscheided sich von der Architektur "normaler Computer".

Umdenken bezüglich eines "normalen" Programms muss man beim Arduino insofern auch, als das es ein einziges Programm gibt, das immer wieder durchlaufen wird (loop()).

Ich bin vor vielen Jahren als Entwickler zu C/C++, Java und diversen anderen Sprachen gekommen und erst vor einiger Zeit zum Arduino. Ich komme also aus Deiner Sicht "von der anderen Seite".

Mario.