Hallo,
im "Anfänger-Projekt I" habe ich ja schon erklärt wo es hingehen soll.
Bild Mega-01:
Oben ist das Mega 2560 BreadBoard zu sehen. Auch ist zu sehen, wie ich in meiner unermesslichen Dummheit
PfostenStecker aufgelötet habe. Verdammter Penner, da gehören BuchsenLeisten hin!
Bild unten, einfach die Unterseite des Board- also alles wieder "runterlöten". Viel Spaß dabei…
Nachdem ich alles wieder neu verlötet habe, ist nach folgendes draus geworden:
Bild Mega-02:
So wollte ich es haben, BuchsenLeisten um das ganze als Stapel aufzubauen- bei einer Grundfläche von
ca. 42x42mm. Die 4 Stehbolzen befestigen das ganze am Gehäuseboden. Auch halten sie eine Abstand ein, weil ich
unter das Board den Quarz und LED 13 angeschlossen habe. Die Bolzen (M2) werden aber noch um 9mm gekürzt.
Als nächstes wird die SpannungsVersorgung auf eine Platine gelötet.
Bild Mega-03:
Hier ist nun die SpannungsVersorgung für den Mega2560, die 5V und 3,3V Versorgung. Zwei LED´s signalisieren ob
diese Spannungen anliegen. Die 3er BuchsenLeiste ist für 5V, GND und 3,3 Volt, zu den anderen Platinen.
Der Anfang ist gemacht:
Bild Mega-04:
Hier ist das ganze schon einmal gestapelt. Unten der Mega mit LED 13 und oben drauf die SpannungsVersorgung mit den
beiden LED´s. Als nächste Platine kommt dann die Kommunikation zur AußenWelt.
Gruß und Spaß
Andreas
Nunja, das Breadboard fressende Monster sieht ja nicht gerade handlich aus XD scheint aber ein interessantes Projekt zu werden!
An deiner Stelle würde ich mir mal überlegen, ob du nicht mal versuchen willst, selber Platinen zu ätzen. Ist weniger schwierig als man zunächst denkt und für solch umfangreiche Projekte doch einiges praktischer, platzsparender und ästhetischer als der Aufbau auf Lochrasterplatinen. IC's im TQFP Gehäuse wie der Mega sind zwar etwas anstrengend zu löten aber es funktioniert selbst mit meiner dicken Standardlötkolbenspitze von meinem 20.- Fr. Lötkolben von Conrad.
Was ich nicht ganz verstehe: Wieso eröffnest du zwei separate Threads?
Hallo,
Platinen selber ätzen wäre kein Problem, habe ich schon gemacht. FotoTechnisch und auf die
richtige alte Art- mit Säure. Habe ich aber für dieses eine Ding keine Lust zu. Mal sehen, wenn der
"liebe" Bekanntenkreis interesse zeigt, dann mache ich das wohl.
Das BreadBord für den Mega 2560 gibt es auch lose, man müßte nur den Mega auflöten. Ich sollte mir auch
langsam mal angewöhnen auf SMD umzusteigen. Das Board hatte ich ursprünglich zum üben gekauft, um mal zu
sehen was möglich ist. Jetzt bin ich mehr als Begeistert. Du kannst es auf einem Arduno Mega entwickeln
und schiebst es dann einfach auf das Board…
"Sieht aber gut aus, ist schön kompakt"
Ja, klitzeklein- ich mag klitzeklein. Angedacht ist ein Gehäuse in der der Art eines Obelisk. So in
etwa mit einer Grundfläche von 45x45mm und ca. 100mm hoch. Als Material werde ich wohl ABS oder PVC nehmen.
Das läßt sich mit Ruderer L530 auf ewig verkleben. Dann lackieren oder Buche Funier drauf, mal sehen.
"Wieso eröffnest du zwei separate Threads"
Im Grunde genommen ist es nichts weiter als wieder Mal ne´ olle "KlimaStation" mit richtiger Schaltuhr.
Interessiert keinen Menschen.
Diese HardwareBastelei ist da wohl schon etwas aufregender. Und das Konzept- auf einem Arduino Mega etwas
zu entwickeln, und es dann auf ein Mega BreadBoard zu schieben ist mir hier im Forum so oft noch nicht
untergekommen. Daher habe ich es getrennt.
Gruß und Spaß
Andreas
Hallo,
so- nun habe ich die 2. Stufe fertig, mit einigen Ausgängen.
Mit ResetTaster, links daneben die Spannung-Versorgung mir 5v, GNG, 3,3v.
Rechts neben Reset die Anschlüsse für die Infrarot-Übertragung.
Links die Buchse für ICSP, rechts daneben den I2C-Bus mit seiner 3,3v
Spannungsversorgung und den PullUp Widerständen, links darüber die Ausgänge der
Astro-Schaltuhr und der Schaltuhr, rechts daneben die Anschlüsse für den
SD-Card-Reader.
Bis hier hin- und nicht weiter…
Warum? Sch… Material! Die die Buchsenleisten, durch die sich die Platinen
stapel lassen, funktionieren nur dann richtig, wenn man die Stifte ausrichtet.
Die müssen alle verdreht werden. Ich weiß nicht, ob es ein Produktionsfehler
ist, oder ob das so sein soll.
Aber viel schlimmer ist ist Qualität der genutzten Platine. Erst einmal sind
die Lötaugen nicht mit den Bohrungen zentriert- und was noch viel ärgerlicher
ist- diese verdammten Lötaugen trennen sich von dem Trägermaterial.
Egal, ob ich mit 30W oder 15W löte. Das geht garnicht!
Es ist diese (C-Plat) Platine von Conrad: http://www.conrad.de/ce/de/product/530791/Conrad-Europlatine-Punktraster-SU527777-L-x-B-160-mm-x-100-mm-Rastermass-254-mm-Epoxy-mit-Cu-Auflage?ref=list
Jetzt probiere ich gerade eine (R-Plat) Platine von Roth-Elektronik:
Die Lötaugen sitzen jedenfalls "bombenfest", Bohrungen und Verzinnung sind
zentriert- kein Vergleich zu Conrad.
Jetzt muß ich nur noch etwas vernünftiges zum stapeln finden. Diese "Arduino"
Leisten kommen für mich nicht in Frage.
Die langen Buchsenleisten die ich benutze gibt es auch in "gedreht". Wenn ich die habe, dann geht es weiter.
Gruß und Spaß
Andreas
skorpi08:
Da zahl ich lieber 20€ für 10 Platinen als 10€ für 1 Platine und hab alles schön und sauber.
So kann man das natürlich auch sehen. Für den schnellen Aufbau finde ich Lochraster spitze, zumal das zeitaufwendige designen der Platine entfällt. Beziehst du deine Arbeitszeit fürs Platinenlayout mit ein, wendet sich das Blatt wieder. Das rudimentäre Layout auf Lochraster erfordert im Vergleich dazu wenig Zeit, auch ist es hier möglich, noch einen vergessenen Kondensator o.ä. dazuzusetzen.
Beide Varianten haben wohl ihre Daseinsberechtigung.
Hallo,
Punktraster-Platinen sind dafür prädestiniert um solche Aufbauten "schnell"
und sicher herzustellen-und ich weiß das es funktioniert.
Platinen layouten und ätzen lohnt erst bei "größeren" Stückzahlen.
Und auf Euro-Platine würde das auch "schön und sauber" aussehen.
Gruß und Spaß
Andreas