Komponentenauswahl SMD Spannungsregler optimieren (3,3V Linearregler)

Hallo Zusammen,
auf einem eigenen Custom-PCB verwende ich einen ESP8266 12E mit einer Nennspannung von 3,3V und einem max. Strom von ca. 300mA (Kurzzeitige Peaks von 600mA möglich).

Als Eingangsspannung habe ich an der Platine 12V anliegen (Diese benötige ich auch für andere Komponenten).

Als Spannungsregler für den ESP verwende ich einen linearen Spannungsregler AMS1117 in der Bauform SOT-223 (Datenblatt)

Natürlich wird dieser sehr warm. Welche Komponente könnte ich verwenden, die weniger an Ihre maximale Leistungsgrenze kommt?

Habe schon an Step Down Module gedacht, aber deren Spannung ist mir zu unsauber und auch der Footprint auf der Platine ist zu groß (Beispiel)

Kennt ihr andere Spannungsregler mit 3,3V Ausgangsspannung und höherer thermischer Masse? Am liebsten SMD Komponenten!

Ich setze für derartige Anwendungen gern diese Stepdown-Regler ein.
Stepdown
Und für Controller-Anwendung ist der absolut ausreichend, notfalls noch einen Kondensator parallel am Ausgang.

Hi

Hast Du Platz, den Linearregler HINTER den StepDown zu setzen?
Der StepDown senkt Dir die 12V mit relativ wenigen Verlusten auf 5V, der Linear-Regler macht daraus butterweiche 3.3V.
Somit muß der Linearregler nur 1,7V (auf etwas mehr als die minimale DropOut-Spannung einstellen) verheizen.
Du kombinierst die Vorteile beider Regler-Arten mit einem Bruchteil der Nachteile (eben dem unnötigem Verheizen) - aber eben auf ein Minimum herab gebrochen.
Da Du den Footprint ansprichst, willst Du wohl nur ein Bauteil tauschen - dann ist Das hier wohl raus.
... stehende Platine auf dem Footprint?

MfG

Danke HotSystems! Werde mir mal ein paar bestellen und testen!

Ich habe noch eine Frage an dich (kenne deine guten Antworten schon seit ein paar Jahren hier im Forum)

Ich möchte mir mein erstes Oszilloskop kaufen und diese beiden stehen zur Wahl:
Siglent

oder

Hantek

Ich bin Maschinenbauingenieur und Mikrocontroller wie Arduino und Co sind nur ein Hobby. Welches der beiden würdest du empfehlen? Das günstigere hat deutlich bessere Spezifikationen 100MHz und 1Gsa/s

Ich kann noch nicht ganz beurteilen, ob ich diese höheren Raten überhaupt brauchen werde. Was sagst du?

postmaster-ino:
Hi

Hast Du Platz, den Linearregler HINTER den StepDown zu setzen?
Der StepDown senkt Dir die 12V mit relativ wenigen Verlusten auf 5V, der Linear-Regler macht daraus butterweiche 3.3V.
Somit muß der Linearregler nur 1,7V (auf etwas mehr als die minimale DropOut-Spannung einstellen) verheizen.
Du kombinierst die Vorteile beider Regler-Arten mit einem Bruchteil der Nachteile (eben dem unnötigem Verheizen) - aber eben auf ein Minimum herab gebrochen.
Da Du den Footprint ansprichst, willst Du wohl nur ein Bauteil tauschen - dann ist Das hier wohl raus.
... stehende Platine auf dem Footprint?

MfG

Hallo das ist eine wirklich gute Idee. Das aktuelle Projekt ist auch erstmal ein Quick-Shot und wenn ich eine neue Revision anlege, denke ich über deine Möglichkeit nach. Habe auch ein Step-Down Modul hier, nur hatte ich gehofft dass es erstmal einen etwas Leistungsstärkeren Spannungsregler (Linear) gibt. Den AMS1117 bringe ich ja an seine Leistungsgrenze :slight_smile:

Hallo,
mit einem linearen Regler must du da gut 2Watt verbraten, die müssen ja irgendwo hin. Es gibt auch einzelne Bauteile Stepdown Spannungsregler mit 3,3V Ausgang such mal nach LM2576. Da must Du allerdings noch ein paar Bauteile drumherum bauen. Eventuell ist der etwas zu groß für Dich, ich kenn den halt.

Heinz

Wegen der Anschaffung eines Scopes: überlege Dir, ob ein Logik Analyzer nicht nützlicher ist.

magie004:
Ich habe noch eine Frage an dich (kenne deine guten Antworten schon seit ein paar Jahren hier im Forum)

Ich möchte mir mein erstes Oszilloskop kaufen und diese beiden stehen zur Wahl:

Ich bin Maschinenbauingenieur und Mikrocontroller wie Arduino und Co sind nur ein Hobby. Welches der beiden würdest du empfehlen? Das günstigere hat deutlich bessere Spezifikationen 100MHz und 1Gsa/s

Ich kann noch nicht ganz beurteilen, ob ich diese höheren Raten überhaupt brauchen werde. Was sagst du?

Nicht einfach zu beantworten.....ich würde den Hantek nehmen, da ich einen Hantek622 hier einsetze und sehr zufrieden damit bin. Für die Controller-Anwendungen reicht der mir aus.
Für rein analoge Messungen habe ich hier noch einen 20Mhz Hameg. Mit beiden zusammen komme ich gut aus.

Klaus_ww:
Wegen der Anschaffung eines Scopes: überlege Dir, ob ein Logik Analyzer nicht nützlicher ist.

Das eine kann das andere nicht ersetzen. Das ist jeweils für sehr unterschiedliche Einsatzzwecke. Einen 8-Kanal USB-LA für die Tests am Arduino gibt’s aber sehr preiswert, den kann man sich zusätzlich zulegen. ( beim freundlichen Chinesen noch günstiger ).
Ich habe auch einen 16-Kanal 100MHz USB-LA im Schub liegen, der schon im 3-stelligen Euro Bereich liegt. Trotzdem verwende ich am Arduino in 99% der Fälle das billig-Ding. Ist handlich und meist vollkommen ausreichend.
Ich muss aber zugeben, dass ich den LA häufiger brauche, als das DSO.

Zum DSO:Ich habe schon länger ein Owon DS7102, und bin da auch sehr zufrieden. Ich glaube die DSO’s in der Preisklasse nehmen sich alle nicht viel.

Das eine kann das andere nicht ersetzen.

Wollte ich auch nicht gesagt haben. Aber was braucht man häufiger beim µC Spielen: decodierte Signale oder heftiges Flattern auf dem Scopeschirm?

Eine Kombination ist sicherlich die beste Alternative, aber manchen ist nicht klar, was man mit dem Scope machen kann - und was nicht.

Klaus_ww:
Eine Kombination ist sicherlich die beste Alternative

Deshalb wollte ich darauf hinweisen, dass so ein - für Arduino durchaus ausreichendes - Teil für wenig Geld zu haben ist, und man sich das leicht zusätzlich anschaffen kann.
Aber immer sind die Digitalsignale nicht wirklich digital - und dann kommt man ohne das DSO eben doch nicht weiter. Und wenn er schon das Geld für ein ausgewachsenes DSO lockermachen will, sollte so ein LA ja leicht mit abfallen.
Und ich habe ja auch zugestimmt, dass ich den LA öfter einsetze als das DSO.

Wir sind uns einig :wink: