Habe soeben gelernt, dass ein Kondensator das Bewegungsbild einer Servo massgeblich verbessern kann.
Nun wollte ich mal fragen wie ich mir ausrechnen kann welcher Kondensator ideal für meine Servo ist? (4.8V-6.8V)
Zudem sind bei Kondensatoren zum einen die Volt und zum andern die Mikrofarad benannt...
Bei meinem Kondensator hier, steht jetzt 24V. Daher gehe ich davon aus, dass er bei einer Spannung von bis zu 24V funktioniert bevor er mir abraucht, kann das sein ?
Ich weiss, dass die Mikrofarad-Einheit etwas über die Auflade- bzw. die Entladezeit aussagt. Aber was, also in welchem Zeitraum lädt oder entlädt sich der Kondensator?
Welche Form des Kondensators wäre am besten, um dem Spannungsabfall beim Start einer Bewegung des Servos entgegen zu wirken ?
Aha. Was genau ist denn mit "Bewegungsbild eines Servos" genau gemeint?
Ist mit Servo ein RC-Modellbauservo gemeint oder ein Servomotor = Motor mit hochauflösendem Encoder und closed-loop-Regelung?
Ich vemute mal es ist folgendes gemeint:
RC-Servo. Wenn die Stromversogung des Servos eine hohe Restwelligkeit hat, das diese Restwelligkeit das Servo wegen der schwankenden Spannung für ein gewisses Zittern des Servoarms bewirkt.
Ein wirklich dicker Kondensator 4700 µF aufwärts würde die Restwelligkeit verkleinern.
Bei einem hochwertigen RC-servo wird die Elektronik im Servo eine entsprechende Schaltung schon eingebaut haben.
Wenn die Stromversorgung des Servos schon eine sehr gut geglättete Gleichspannung liefert dann kann man das mit einem noch so fetten Kondensator nicht weiter verbessern.
Bei einem Akku der einen hohen Strom liefern kann hat man dann perfekte Gleichspannung bei dem die Spannung auch bei plötzlichem Stromanstieg nur minimal runtergeht.
Ich bin ziemlich verwundert, dass da ein Kondensator was verbessern kann.
Ich vermute das ist Blödsinn. Aber vielleicht vermute ich das falsch.
Kannst du mal den Link posten wo du das gelesen hast.
vgs
danke für deine Antwort.
Vor weg möchte ich sagen, dass es sich bei mir um eine RC-Servo handelt.
Der Bewegungsablauf, bzw. die Qualität der Bewegung...z.B. (wackelig, unpräzise, schnell, langsam etc.)
Naja und gelernt habe ich das durch mein Arduino-Starter-Kit und dem entsprechendem Servo der dort mit enthalten war.
Zitat:
"Wenn ein Servo sich zu bewegen beginnt, verbraucht er mehr Strom, als wenn er bereits in Bewegung wäre. Dies verursacht einen Spannungsabfall auf deiner Platine. Durch die Platzierung eines 100-uF-Kondensators zwischen Strom und Erdung direkt neben den Pins, kannst Du alle auftretenden Spannungsänderungen glätten." Zu finden im Arduino Projektbuch Seite 65.
Und wenn ich die mitgelieferte Servo ohne Kondensator laufen lasse, wackelte sie viel mehr rum, was nun nicht mehr der Fall ist.
Ich möchte einen Roboter mit möglichst flüssigem Bewegungsbild bauen und dachte, dass ich vllt. an jede Servo einen Kondensator hängen sollte.
Aber ich muss meine "besseren Servos" erstmal testen...
Vllt. habe ich das Glück und meine Servo hat das...Dann hat sich das erübrigt, aber interessant genug finde ich es trotzdem um es verstehen zu wollen.
meiner hatte jetzt nur 100uF und auch schon einiges bewirkt...was wäre wenn ich eine mit 4700uF anhänge...Wie äussert sich der Unterschied, weisst du das ?
gibt es das Handbuch zu deinen Arduino-Starter-Kit als Download?
Das würde ich mir gerne einmal anschauen.
Ein Servo braucht vergleichsweise viel Strom. Es gibt eine Menge Online-Anleitungen bei denen das Servo am 5V-Pin des Arduino angeschlossen ist.
Das ist unprofessionell bis zum Anschlag!
Servos brauchen eine eigene Stromversorgung die auch wirklich genug Strom liefert. Für ein Servo mit Standardgröße (ca 20x40x30 mm) Gewicht ca. 20g) sind das 2A pro Servo. Dann muss man an den Servos selbst keine extra Elkos anschließen.
Wenn man ein qualitativ hochwertiges Servo mit entsprechend großen Kabelquerschnitten verwendet braucht man die Kondensatoren in der Nähe des Servos nicht.
Oft sind die Servos eine Nummer kleiner ca 9-12g dann braucht man 1A pro Servo.
Es gibt auch speziellere Servos die eine höhere Untersetzung haben. Das bedeutet dreht den Arm langsamer hat aber mehr Kraft oder braucht weniger Strom bei Standardkraft. Da gibt es auch welche die sich mit 250 mA begnügen. Aber die muss man sich speziell aussuchen.
Die höhere Kapazität bewirkt eine noch stärkere Glättung bzw. das das Servo auch unter Last schön gleichmäßig läuft.
In so einem Starter-Kit ist wahrscheinlich ein 3 Euro 9g superbillig Servo drin.
Wenn man 15 bis 20 Euro pro Servo ausgibt dann bekommt man gute Qualität. (HiTec, D-Power oder KST). Bei Hobbyking Marke "Corona" auch für ca. 10 Euro.
Also um ein wenig konkreter zu werden handelt es sich bei mir um 18x 6.8V-Servos mit einem Gewicht von ca. 50-60g. (20Kg)
Ich habe schon unter einem anderen Topic geklärt, dass ich wohl von 10A ausgehen kann, die meine Servos ziehen, da sie nicht alle gleichzeitig voll belastet werden.
Nun um meine Idee umzusetzen brauche ich dann vermutlich auch eine dickere Leiterplatte, da die mitgelieferte vermutlich schon bei 1 A schlapp macht.
Den Tatsächlichen Stromverbrauch werde ich bald prüfen können. Dann kann ich auch noch genauere Angaben machen.
Aber um nochmal auf die Werte auf den Kondensatoren zurückzukommen,
Wenn ich einen Kondensator mit 100uF und 24V habe,
ist der Kondensator bis 24V belastbar, oder speichert er Energie bis zu 24V ?
Und wie wäre der Unterschied wenn ich jetzt nur 10 uF oder 10000uF an die Servo hänge ?
Kondensatoren sind, so wie ich es verstanden haben kleine Akkus welche Spannungsschwankungen ausgleichen....
Naja und ich hätte getippt das eine höhere uF-Einheit auch mehr ausgleicht. Jedoch will ich ja nur soviel wie nötig ausgleichen und das ganze so klein wie möglich halten, da es ja alles in den Roboter Platz finden muss
Deine zentrale 10A Stromversorgung sollte eine möglichst kleine Restwelligkeit haben.
Wenn du ausgerechnet hast alle servos zusammen benötigen 10A dann nimm ein 15A Netzteil und dann ist Ruhe auch ganz ohne externe Kondensatoren.
Die Zuleitungen zum Servo sollten einen ausreichend großen Querschnitt haben. Wenn du die Servoanschlusskabel verlängern willst dann mindestens mit 0,5mm²
10 µF geringe Glättung, 10000 µF viel bessere Glättung und besseres abfangen auch von großen Stromspitzen.
Das Abfangen und Ausregulieren von Stromspitzen macht ein hochwertiges Netzteil intern. da braucht man KEINE verstehst du K E I N E
"Ka" "E" "I" "EN" "E" externen Kondensatoren.
Die Spannung gibt in der Tat an wie hohe Spannungen der Kondensator verträgt ohne kaputt zu gehen.
Nach neuen Erkenntnissen könnten es doch um einiges mehr als 10A sein
Nun früher oder Später soll ja auch ein Akku rein, und spätestens dann würde mir das Netzteil ja wieder fehlen...Aber so wie ich das verstanden habe, ist bei einem Akku die Spannungsschwankung sowieso sehr gering, sodass Kondensatoren da eig. keinen Sinn machen ?
Du hast doch im Video gesehen bei Netzteilen gibt es eine Restwelligkeit weil die Gleichspannung aus Wechselspannung erzeugt wird.
Ein Akku liefert den glättesten und konstantesten Gleichstrom den es gibt.
Aber wahrscheinlich musst
du
aus rein pyschologischen Gründen pro Servo einen 20000 µF Kondensator einbauen damit dieser Kondensator dich glauben macht jetzt bewegt sich das Servo gleichmäßiger.
Dann schaue dir halt auch alle anderen Folgen an
Angefangen bei dieser hier
Vielen Dank für die Links combie,
habe mir ärgerlicher Weise einen Virus gezogen dadurch, dass ich in einem anderen Forum auch auf einen Link geklickt habe
Keine Sorge, ich gebe nicht auf!
Aber da ich vorläufig meinen Roboter mit einem Netzteil versorgen will, schiebe ich die Sache mit dem Kondensator auf später. Zudem mir ja jetzt gesagt wurde, dass ich bei einem Akku sowieso keine Kondensatoren benötige
Mir wird auch zunehmend klar, dass ich viele zusätzliche Faktoren habe...das beginnt bei meinem hohen Strom und endet bei meiner viel zu dünnen Steckplatine
Und genau das ist der Grund, weshalb du immer über Kondensatoren (Elkos) nachdenken musst. Lange, dünne Kabel, dünne Leiterbahnen und billige Steckverbinder machen es nötig, immer auch an Kondensatoren zu denken.
Nein, falsch interpretiert, habe schon drauf geklickt
Aber ärger mich gerade immer noch drüber, weil ich gerade echt kein Bock habe den rechner neu aufzusetzen...Aber aktuell scheint alles gut zu sein, vllt. habe ich es ja gelöst
Das klingt einleuchtend, habe noch eine Menge zu lernen
Aktuell versuche ich zu verstehen wie ich mein PC-Netzteil für mein Servo Shield nutzen kann, und der Servo-Shield läuft über einen DCDC-Wandler, welcher wiederum bis 20A ausgelegt ist...durch müssten aber um die 45-55A...also noch vieles abzuklären.
Bei jeder gelösten Frage kommen zwei neue dazu
Worauf beziehst du dich damit jetzt ? Ist der Vebraucher, der Servo, der Servo-Shield oder der DCDC-Wandler ?
Und wieso möglichst nah, ist das nicht egal ?