LCD-Hintergrundbeleuchtung 1602 blau - V? I?

Hallo Bastler und Profis!

´möchte mir für diverse Projekte LCD-Module 1602 (ohne I²-Bus!), blau bestellen:

Hat jemand einen Plan was die Hintergrundbeleuchtung an Spannung und Strom braucht?
Ich finde hierzu keine Angaben in den Datenblättern. :frowning:

Gruß
Martin

es dürften weisse Led's sein Uf 2,7V - 3,5V, Vorwiderstand bei 5V ca 120 - 150 Ohm

Danke für die Antwort!
"Dürften" heißt aber nicht ganz sicher, oder ?
Sonst noch jemand eine Antwort?
Gruß Martin

auch wenn es sich um blaue Led's handelt, haben die die gleiche Uf

Hallo,
nächtes mal suchste selbst...
Gruß und Spaß
Andreas

Hallo Andreas!

´hab lange selbst gesucht aber leider nix gefunden...

Vielleicht bin ich zu doof ?!?!

Danke vielmals für das Datenblatt !!!!

Gruß Martin


Laut diesem Foto ist R8 (100 Ohm) in serie zum LED und darum kann die Hintergrundbeleuchtung direkt an 5V angeschlossen werden.
Was aber dann nicht mit den Datenblatt übereinstimmt. Auch die Versorgungsspannungen stimmen zwischen Angebot und Datenblatt nicht überein.
Zur Sicherheit kontrolliere es mit einem Ohmmeter auf dem Display. Du hast es ind er Hand nicht wir.
Grüße Uwe

Hallo Zusammen!

Ich habe weiter nach Datenblättern gesucht und dieses hier gefunden:

Müsste der Typ „EA W162B-N3LW“, Seite 6, oben sein.

Hier gibt es eine Angabe zur LED-Beleuchtungs-Spannung:
-> VEE= typ. 3,4V@20°C

Aber bzgl. Strom steht da „LED-Strom 15..30..40mA“
(wünsch Dir was? – zur Berechnung des Vorwiderstandes!))

Also denke ich es gilt auch hier: Probieren geht über Studieren!

Ich würde vom Labornetzteil 2V an die LED pin´s 15 & 16 legen und die Spannung vorsichtig erhöhen. Bei 3,4V müsste dann ja die maximale Helligkeit erreicht sein. Anschließend den Strom messen.

Funzt das so? Oder schickt man so LED´s in die ewigen Jagdgründe - Test bei Nennspannung ohne Vorwiderstand)?

Gruß
Martin

LED ohne Vorwiderstand (oder andere Strombegrenzung) sterben.

Gruß Tommy

Wuehlmaus:
Also denke ich es gilt auch hier: Probieren geht über Studieren!

Ich würde vom Labornetzteil 2V an die LED pin´s 15 & 16 legen und die Spannung vorsichtig erhöhen. Bei 3,4V müsste dann ja die maximale Helligkeit erreicht sein. Anschließend den Strom messen.

Funzt das so? Oder schickt man so LED´s in die ewigen Jagdgründe - Test bei Nennspannung ohne Vorwiderstand)?

Gruß
Martin

Die LED wird über dem Nannstrom nicht dunker sondern noch heller, nur schränkt das die Lebensdauer ein.

Wenn Du ein Labornetzteil hast dann stelle auf Strombegrenzung mit 20mA. Dann geht sicher nichts kaputt. Ansonsten schau mal auf die Platine an und kontrollier ob zwischen den pin 15 bzw 16 und der LED der Dintergrundbeleuchtung ein Widerstand eingebaut ist.

Zur Datenblattsuche. Du mußt das Datenblatt dieses Moduls finden und nicht etwas ähnliches. Frag den Verkäufer.

Grüße Uwe

Hallo Uwe!

´habe weitere Datenblätter ausgegraben. Eines in der Anlage.

Es scheint Versionen zu geben wo man die Hintergrundbeleuchtung auch direkt an 5V anschließen kann

  • also Dein wichtiger Hinweis auf den Vorwiderstand auf der Platine! :slight_smile:

Aber den Verkäufer fragen??? Da Zeug kommt aus China!!!

Da bekommt man auf Frage
“Besitzt das Bauteil (ein Anderes, nicht das Display hier) M3 Gewinde?”
die Antwort:
“approx 3mm. Due to manual measurement allow a tolerance of 1 to 2 cm”

Wirklich passiert !

Gruß Martin

LCD Datasheet eone-1602a1.pdf (368 KB)

Tommy56:
LED ohne Vorwiderstand (oder andere Strombegrenzung) sterben.

Gruß Tommy

Das ist so nicht ganz richtig, solang die angelegte Spannung innerhalb der LED-Parameter bleibt passiert nichts. Du kannst ein rote LED direkt an eine 1,5V Zelle direkt anlegen. Ich betreibe weisse LED schon seit Jahren direkt an einer 3,3V Spannungsquelle als Vorlast und gleichzeitig ist eine Art Nachtlicht.
Hast ein gutes Netzteil, dann einfach Strombegrenzung auf 10mA und Spannung langsam hoch drehen
.

Ich schrieb

LED ohne Vorwiderstand (oder andere Strombegrenzung)

Das bitte beachten.

Wenn Du knapp unterhalb der Nennspannung bleibst, ist Das auch eine Art der Strombegrenzung.

Gruß Tommy

daja64:
Das ist so nicht ganz richtig, solang die angelegte Spannung innerhalb der LED-Parameter bleibt passiert nichts. Du kannst ein rote LED direkt an eine 1,5V Zelle direkt anlegen. Ich betreibe weisse LED schon seit Jahren direkt an einer 3,3V Spannungsquelle als Vorlast und gleichzeitig ist eine Art Nachtlicht.
Hast ein gutes Netzteil, dann einfach Strombegrenzung auf 10mA und Spannung langsam hoch drehen
.

LED werden nie mit Konstantspannung betrieben sondern mit Konstantstrom. Die Fertigungstolleranzen und die U/I Kennlinie zusammen sind so groß, daß man mit der Spannung nie den Nennstrom einstellen kann. Ok mit einer kleineren Spannung leuchtet die LED irgendwie aber nie mit Nennspannung.

Grüße Uwe

Wuehlmaus:
Hallo Uwe!

´habe weitere Datenblätter ausgegraben. Eines in der Anlage.

Ich kann Dir beim besten willen nicht sagen ob das Datenblatt das vom Display in der genannten Anzeige ist.
Mach mal ein Foto der Rückseite des Displays.

Grüße Uwe

Hallo Leute!

Danke für die vielen konstruktiven Antworten!

Zusammen gefasst:

  • Ich kille das Display / die Hintergrundbeleuchtung nicht zwangsläufig wenn ich kurzzeitig für Testzwecke die Versorgungsspannung vorsichtig nach und nach erhöhe. (Mein Netzteil hat auch eine einstellbare Strombegrenzung :slight_smile: )

  • ich warte bis die 3 bestellten Displays aus China da sind, ca. 4 Wochen - dann sehen wir konkret weiter (Foto von der Rückseite, etc.)

Gruß
Martin

Hallo Zusammen!

Die Displays sind eingetroffen!
Hier wie versprochen meine Rückmeldung / Erfahrung / Forschungsergebnisse :slight_smile: :

→ Das Display hat einen Widerstand R8 mit 100 Ohm auf der Rückseite.
(siehe pdf in der Anlage bzw. der Beitrag von Uwe)
Da es aber keine Info´s im Datenblatt zur Stromaufnahme / LED-Spannung intern gibt, kann man da ja auch nichts sicher rückwärts rechnen, oder?

Ich denke das einfachste und sicherste ist wirklich wie folgt ausprobieren:

  • Hintergrund-Beleuchtung an ein Labornetzteil anschließen und vorsichtig mit 1,5 V beginnend langsam erhöhen (ohne Strombegrenzung, da der Strom ja auch nicht bekannt ist)

  • Ab 5V wurde das Display nicht mehr wirklich heller, also bei 6V sofort aufgehört.
    Das deckt sich mit Uwe´s Aussage und dem China Datenblatt.

  • Stromaufnahme bei 5V gemessen. → 20mA
    Entspricht der Aussage im Reichelt Datenblatt „Nur 15mA bis 100mA für LED-Beleuchtung“

So, damit sind denke ich die Grundlagen für zukünftige Display Einkäufe gelegt und auch für mein Projekt wo die Beleuchtung an 9V hängt.

Eine Berechnung findet Ihr auch am Ende der pdf-Anlage, wobei in den grau hinterlegten Feldern die vorgegebenen bzw. ermittelten Werte stehen. Alles weitere berechnet sich dann daraus.
Gerne stelle ich Euch diese Excel-Datei für Eure Berechnungen auf Wunsch auch zur Verfügung.

Gruß
Martin

Test Display Forum.pdf (750 KB)