LED Lauflicht RGB Strip WS2811

Hallo,

ich möchte ein digitales LED RGB Strip über einen Arduino UNO R3 betreiben. Als Energiequelle sollen dabei 4 in Reihe geschaltete 1,5V Batterien vom Typ Mono dienen. Da die Stromstärke je nach angesteuerter Anzahl und Farbe der LEDs unterschiedlich ist, ist es mir unmöglich einen passenden Widerstand zu berechnen.

Ist eine solche tragbare Schaltung möglich?

Zeichnung der Schaltung: http://www.pic-upload.de/view-19250440/Zeichnung.png.html

LED RGB Strip: http://www.ebay.de/itm/WS2811-LED-RGB-Lauflicht-Strip-60LED-m-Laenge-Waehlbar-/330876638565?ssPageName=ADME:X:RTQ:DE:1123#ht_2798wt_1139

Beispiel: http://youtu.be/csK5cdsYU6U

LG, Benny

Hey,

wenn ich mich nicht völlig irre, brauchst du da gar kein Vorwiderstand, die sind schon auf dem Chip integriert.

Das sind ja schließlich jeweils drei unabhängige LED'S (eine rote, eine grüne und eine blaue) pro Abschnitt, die jeweils einen zur Flusspannung passenden Vorwiderstand brauchen. und da das sonst zu viel Platz wegnimmt sind die meines Wissens im Chip integriert.

Also einfach Versorgungsspannung dran, Daten hinsenden und freuen.

LG Max

Nein es funktioniert weder die WS2812 direkt an 6V anzuschließen, noch einen Widerstand in Reihe zu schalten. Die Strombegrenzung für die LEDs ist im WS2811/2812 integriert, nur funktionieren die WS2811/12 Beide Lösungen können die WS2812 und den Arduino zerstören. http://partfusion.com/wp-uploads/2013/01/WS2812preliminary.pdf Die max zulässige Versorgungsspannung wird zwar mit 6V-7V angegeben aber bereits bei 5V werden die LED merkbar heiß.

Ich würde einen 12V BleiAkku vorschlagen und einen Step Down Schaltregler für 4A. Ein 4Ah Akku würde dann bei 50% eingeschaltenen LED ca 4 h halten.

4 Mono Batterien mit ca 20700mAh (zB duracell bei ca 800mA Entladestrom) würden ca 8H halten (entladung bis 1V pro Zelle) aber Du bräuchtest einen http://www.lipoly.de/index.php?main_page=product_info&cPath=880_884_931&products_id=100251 damit Du mit der Eingangs-Ausgangsspannung zurechtkommst. Die beiden Spannungen sind zu nahe beieinander und die Batterieen beim Entladen gehen kräftig in die Knie. 6 oder 7 Batterien ermöglichen den Einsatz eines Stepdownwandlers der wesentlich billiger zu bekommen ist.

http://docs-europe.electrocomponents.com/webdocs/03d3/0900766b803d3da6.pdf findest Du die Entladekurve einer Batterie.

Grüße Uwe

Eine Bekannte betreibt ihr LED Band auch einfach direkt über den Arduino. Ich habe allerdings Bedenken deswegen :cold_sweat:

https://www.facebook.com/video/embed?video_id=589912894360665

Sollte dieses Bauteil nicht die ganze Problematik lösen?

http://www.pololu.com/catalog/product/2111

hi,

6 oder 7 Batterien ermöglichen den Einsatz eines Stepdownwandlers der wesentlich billiger zu bekommen ist.

dieser satz von uwe ist doch die lösung für Dich...

dazu ein wandler wie dieser: http://www.conrad.de/ce/de/product/157954/DCDC-Wandler-Innoline-R-78E50-05-Recom-International-R-78E50-05-Gehaeuseart-SIP-3-Ausgangsspannung-5-VDC-Ausgangs?queryFromSuggest=true

oder eben stärker, wenn Du mehr als 500mA brauchst, und fertig.

gruß stefan

@Scharf Hatte geglaubt, daß Du geschrieben hattest wievile WS2812 LED Du ansteuern willst.

Wieviele LED sollte der LEd-Streifen lang sein?

Grüße Uwe

@Uwe: Ich dachte an max. 120 LEDs. Wobei der von mir gelinkte Wandler mit 7A auch nur 116 LEDs verkraften würde, allerdings sehr kompakt verbaut werden kann. Natürlich würden die LEDs nicht ständig komplett weiß in voller Stärke leuchten, aber die Bauteile sollten schon dafür ausgelegt sein :)

Mir scheint Du machst einen falsche Annahme. Du schreibst

Natürlich würden die LEDs nicht ständig komplett weiß in voller Stärke leuchten

Die Helligkeitsregelung erfolgt über PWM, das heißt die LEDs werden von den Controllern zyklisch für eine bestimmte Zeit auf volle Helligkeit eingeschaltet, den Rest der Zeit des Zykluses sind sie ausgeschaltet. Auf die einzelne LED bezogen und pro Grundfarbe bedeutet das, daß es Zeiten gibt, wo der volle Strom fließt und Zeiten wo kein Strom fließt. Die WS2811 Controller sind nicht synchronisiert, aber es ist dennoch anzunehmen, daß es Momente gibt, wo alle zufällig in Phase sind und obwohl die LED mit einer verminderte Helligkeit leuchten, der volle Strom benötigt wird. Dieser Fall tritt umso wahrscheinlicher ein je heller die LED angesteuert sind.

Zusammenfassend zu sagen ist, Du kannst mit einem geringeren Strom rechnen, falls Du nie alle LED oder bei allen LED gleichzeitig, nie alle 3 Grundfarben gleichzeitig einschaltest. Das Dimmen bringt zwar eine Leistungseinsparung, aber keine geringere Minderststromanforderung ans Netzteil / Wandler/ Spitzenstrom Batterie.

Du kannst ohne Probleme den LED-Streifen in verschiedene Teile aufteilen (einfach + Versogungspannng im Strip durchtrennen) und dann jeden Teil einzeln über einen schwächeren Wandler versorgen. Es ist auch notwendig, daß Du die Versorgungspannung an mehreren Punkten einspeist (so alle 50 cm) damit nicht der volle Strom über den ganzen Strip fließen muß. Für 7A bräuchte man mindestens 1mm2 Leiterquerschnitt. Ich weiß nicht welchen Querschnitt die Kupferbahn hat aber sicher nur einen Bruchteil davon.

Grüße Uwe