Lösungsansatz für Drehbank

Hallo Leute

Ich habe heute mal wieder was Drehen müssen.
Was mich aber seit anbeginn des Kaufes stört ist die konstante Drehzahl.
Ich kann die Drehzahl über ein Poti regeln zwischen 100 - 3000 Umdrehungen ,ich bekomme aber
keine konstante Schnittschwindigkeit am Werkstück her.

Weis da jemand einen Ansatz für eine konstante Schnittschwindigkeit am Werkstück.
Ich habe auch schon ein bisschen bei Googel geschaut aber nichts brauchbares gefunden.

Wäre für Tips Dankbar

Die Maschine ist von Wabeko :

Typ DC 6000
Motor 1.4 KW
230 Volt

Stefan

Die Drehzahl wird sehr wahrscheinlich über eine Phasenanschnitts- oder abschnittssteuerung geregelt. Hier brauchen wir den Stromlaufplan um zu wissen wo das Poti eingreif- und dann kann das auch ein Arduino machn.

Hierfür wird aber eine galvanische Trennung erforderlich sein- was an der Netzseite hängt darf dann nur von einem Fachmann angeschlossen werden.

Dann sit noch Sensorik nötig, die die aktuelle Geschwindigkeit ermittelt- vielleicht ist da schon was verbaut... Ansonsten müßtest du schauen ob man da noch etwas unterbringen kann.

Vom Sketch her sollte es dann keine große Geschichte sein.

Hallo
Danke für die Antwort,
ich habe jetzt mal den Schaltplan im Internet gesucht.

Hier ist der Link

https://www.wabeco-remscheid.de/media/content/Download/Drehmaschinen%20D6000%20-%20D6000%20high%20speed%20-%20CC-D6000.pdf

Auf Seite 81 ist der Schaltplan.

Danke Stefan

ba1083:
Weis da jemand einen Ansatz für eine konstante Schnittschwindigkeit am Werkstück.

Bei einer konstanten Schnittschwindigkeit muß sich die Drehzahl der Spindel in Abhängigkeit vom zu bearbeitenden Umfang verändern. Je kleiner der Abstand der Drehmeisselspitze von der Drehachse, desto größer die Drehzahl.

Mir fehlt derzeit eine Idee, wie die Position der Drehmeisselspitze bestimmt werden könnte :frowning:

Hallo agmue

Ja das ist auch mein Problem

Danke

den Meisel stützt man ja ab, da könnte man sich einen Bezug suchen um den Abstand zum Griff zu ermitteln. oder man geht den indirekten Weg und ermittelt die Schwingungen die der Schnitt verursacht, eventl. mit einem Mikrofon.

Wie wärs mit einem 10Gang Potentiometer mit einer Untersetztung oder einem Schiebepotentiometer? Und dann den Wiederstand auslesen?

Oder dann ein Encoder obwohl man da immer zuerst die Endpunkte anfahren müsste wenn man beginnt zu arbeiten...

Das übliche Verfahren ist, einen bekannten Durchmesser anzufahren (anreißen) und dann der Maschine diesen Durchmesser mitzuteilen. Wenn es für die Drehmaschine einen Support mit Glasmaßstab oder Drehencoder gäbe, könnte man so verfahren.

Hallo

Danke für die Antworten,
die Maschiene hat keinen Glasmaßstab oder Drehencoder.
Deshalb werde ich es mal mit einen Encoder probieren. Kann mir da jemand ein empfehlen der für so ein Vorhaben geeignet ist.

Danke Stefan