Löten: Wie mach ich das und womit

Hallo liebes Forum, Ich habe vor neben meinem Projekt (http://arduino.cc/forum/index.php/topic,140744.msg1059684.html#msg1059684) auch mit dem Löten zu beginne da ich finde das dies manchmal sehr nützlich sein kann. So kann ich auch später eigene Boards bestücken usw... Wie sollte ich am besten Anfangen und wichtiger was muss ich mir dafür alles kaufen (Lötstation usw...)

Hallo, ich habe 1985 in der DDR eine Lehre als Elekromechaniker begonnen...(und inzwischen auch geschafft!).

  • Lötkolben und etwas Blankdraht für 5€ kaufen
  • in paar Nägel in Form eines Quadrates in ein Brett schlagen
  • Blankdraht so um die Nägel wickeln, daß ein Gitter entsteht
  • alle Kreuzungen des Drahtes verlöten und dabei üben, üben, üben...

Als 2. Lektion kaufe Dir eine Lochrasterplatte, stecke den Blankdraht durch die Bohrungen und löte und löte und übe...

Eine Lötstation für über 50€ halte ich für den Anfang für sinnlos (ich habe immer noch meinen 5€-Lötkolben...)

P.S. In der DDR hatten wir nur Lötspitzen aus Kupfer, diese mussten ständig neu angefeilt werden. Mein 5€-Kolben von Conrad hat ne Dauerlötspitze, einfach geil...

Viele Grüße, paulinchen

Lötzinn würde ich kein billiges nehmen, das klumpt u.a. zu schnell. Am besten eins mit einer
Legierung Sn60Pb39Cu1 von Stannol zb. Als Anfänger Lötkolben würde ich zu einen Ersa mit
15 oder 30 Watt greifen, von Ersa oder Weller. (aber nicht grösser als 30Watt)

Ich benutze eine I-Con Nano Station von Ersa. Ist halt schön, wenn mann die Leistung
entprechend des vorhabens anpassen kann.

Wünsche viel Erfolg.

LG. Rene

http://mightyohm.com/files/soldercomic/translations/DE_SolderComic.pdf Lötzinn sollte mit Flussmittelseele sein für Elektronik. Das Bleihaltige ist bedeutend einfacher zu benutzen als das Bleifreie. Benutze kein Flußmittel (Lötwasser Lötfett) welches nicht explizit für Elektronik geeignet ist. Im Normalfall genügt das Flußmittel das im Lötzinn enthalten ist. Die Lötstelle soll solange erwärmt werden bis das Lötzinn geschmolzen ist und die Teile gut vernetzt ist. Dazu ist es oft bessere länger zu löten und frisches Lötzinn zuzugeben.

Grüße Uwe

Ich empfehle auch noch gleich mit SMD Löten zu üben. Die Technik ist leicht anders. Wichtig ist vor allem viel Flußmittel. Die Technik ist nicht schwieriger als bedrahtete Bauteile zu löten, nur anders.

Am Ende meines Artikels hier: http://blog.blinkenlight.net/experiments/hardware/assembling/ ist ein netter Link wie man SMD lötet.

Wichtig: man übt sowas mit 1206er Bauteilen die sind "groß". Danach bekommt man schon raus was man sich noch zutraut und was nicht. Zum Üben kauft man einfach eine 100er Packung der billigsten 1206er Teile und legt los. Es gibt sogar Youtube Videos dazu.

Am wichtigsten ist aber üben üben üben...

Fúr smd emphele ich smd Lötpaste. Etwas auf die Kontakte auf der Platine, dann mit einer Pinzette das Bauteil plazieren. Nun braucht man nur noch den Lötkolben dranhalten und fertig ist die Lötstelle. So kann auch kein Bauteil verrutschen.

Zum Üben kauft man einfach eine 100er Packung der billigsten 1206er Teile und legt los.

Samstags auf dem Recycinghof den Elektroschrott nach möglichst altem (die Bauteile sind da größer) Elektronik-Zeugs durchsehen.

Auslöten ist viel schwerer als einlöten, selbst wenn es nicht um Reparieren geht und die Teile oder Platinen es nicht überleben müssen. Ist auch eine andere Technik *), aber Übungsmaterial fällt genug an ;)

Paulinchens alte Nägel sind eine echte Herausforderung, verglichen mit neuen Bauteilen auf einer neuen Lochrasterplatte oder einem adafruit-Bausatz.

Ich verwende eine Lötstation von Lidl! Als Startteset findet man im Paket auch Lötzinn,Schwamm und 2 Spitzen. Ich rate aber neue,bessere Spitzen zu kaufen, weil mir meine mittendrinn durchgebrochen ist. Ansonsten funktioniert sie gut(100° - 500°C) und hatt eine kleine Schublade zum ablegen von dem Lötzinn und der unbenutzten Spitze.

Addi

paulinchen: Eine Lötstation für über 50€ halte ich für den Anfang für sinnlos (ich habe immer noch meinen 5€-Lötkolben...)

Ich habe mit einem Handlötkolben von Ersa angefangen, der hatte 15 Watt und hat einige Jahre gute Arbeit verrichtet. Was generell nervte war das starre Netzkabel, weshalb ich mich zum Kauf einer Weller WHS 40 entschied. Mit regelbarer Temperatur und vor allem der flexibleren Zuleitung lötet es sich doch einfacher, weshalb ich auch nicht abgeneigt bin einem Einsteiger eine Lötstation zu empfehlen. Ansonsten wurde ja schon gesagt, dass die Übung den Meister macht. Tutorials und Anleitungen gibts genug im Netz, zum Beispiel hier: http://www.modding-faq.de/index.php?artid=503

ich danke euch für eure guten tipps. ich werde versuchen soviel wie möglich davon umzusetzen außerdem werde ich falls mein projekt erfolgreich wird euch alles presäntieren

http://www.elv.de/loetstation-ls-50-inkl-loetkolben-0-8-mm-loetspitze-und-loetkolbenablage-la-50.html Also dies ist mein absoluter Favorit ich arbeite mit dem schon 4 Jahre ohne Probleme. Gruß Der Dani