Mein Emailserver.......

Hallo, vielleicht erinnert sich einer noch an mich. Ich bin der verrückte, der nen SMTP und POP3 Server machen wollte.

Soweit funktioniert dieser auch schon wunderbar :D Ich habe es sogar geschafft, den Server auf 8,5 kb/s zu bringen, was ich ganz ok finde. E-Mails sind oft nicht größer als 150kb und wenn mal ein Bild oder so angehängt wir, dann dauert die Übertragung halt mal 2 Minuten.

Ich hatte oft keine Lust und mal 1-2 Wochen nix gemacht.... HAHA kennt bestimmt jeder... Nun hab ich das ganze wieder total zerpflückt, weil ich mehrere Verbindungen unterstützen möchte.

Dabei möchte ich auch gleich die Möglichkeit bieten einige Konfigurationen zu unterstützen. Also IP Adtresse, Accounts etc.

Ich wollte bewusst kein Webinterface für das abrufen der Emails machen, da mir das umkonvertieren der angehängten Dateien zu blöd ist. Die Mails kann man ja mit einem E-Mail Programm abrufen.

So, und wenn ich nun ein Webinterface für die Konfiguration mache, finde ich das irgendwie komisch, dass kein Webinterface für das abrufen der Mails vorhanden ist.

Aber es besteht die Möglichkeit die Einstellungen mit Putty zu machen oder dem Arduino eine "Mail" mit den Einstellungen zu schicken.

Was meint ihr ?

p.s. Wenn ich soweit fertig bin, poste ich natürlich den Server hier ;D

Ich hab für meinen Wake-on-LAN Server ein telent Interface gebaut bei dem man diverse Einstellungen via telnet (putty) machen kann.
Hier mal die Help-Funktion:

void showHelp()
{

  FLASH_STRING(help,
  "\nArduino WoL Server. Version 1.0\n\n"
    "(c) 2012 - by Mario Keller\n"
    "\nsupported commands\n"
    "  ? | help           - print this help message\n"
    "  show run           - shows current config\n"
    "  wr                 - write current config to eeprom\n"
    "  rr                 - read config from eeprom (overwrites current config)\n"
    "  send               - send WOL Packages out as configured\n"
    "  setip <ip>         - set IP address\n"
    "  setgw <gw>         - set gateway\n"
    "  setnm <nm>         - set netmask\n"
    "  setbc <bc>         - set broadcast address\n"
    "  setmac <id> <mac>  - set WoL MAC for ID 0 to 7\n"
    "  enable <id>        - enable WoL for ID\n"
    "  disable <id>       - disable WoL for ID\n"
    "  retry <num>        - number of WoL packages sent for every MAC\n"
    "  delay <sec>        - number of seconds between WoL packages\n\n"
    "  <ip> format: a.b.c.d (f.i. 10.120.55.23) (also used for <gw>, <nm> or <bc>\n"
    "  <mac> format: aabbccddeeff include leading 0s without filling characters (f.i 01ab3e200a45)\n"
    );

  help.print(client);
}

Falls das eine Option ist, kann ich den telnet-Teil ja mal rauslösen.
Mario.

oder dem Arduino eine "Mail" mit den Einstellungen zu schicken.

Wenn Du SMTP schon implementiert hast, finde ich das eine sehr elegante Methode. Du musst einfach sicher stellen, dass das nicht von aussen möglich ist (Sicherheitsproblem), teste einfach die einliefernde IP-Adresse.

Wenn Du Deinen Code schon vorher postest, finden wir vielleicht noch ein paar versteckte Fehler, die Dir nicht auffielen.

Ich dachte mir auch, dass ich das über den SMTP Server mache. Dann erweitere ich das SMTP Protokoll einfach und man könnte mit Putty sich einloggen und die Konfigurationen machen.

Da ich ja mehrere Verbindungen unterstützen möchte, muss ich vieles neu bzw. verändern. Ich poste den Server sofort wenn er lauffähig ist.

Den Server mit einer E-Mail einzustellen ist glaube keine gute Idee. Da dieses nur Lokal gehen sollte, schränkt das ziemlich ein finde ich.

:)

sven1977: Den Server mit einer E-Mail einzustellen ist glaube keine gute Idee. Da dieses nur Lokal gehen sollte, schränkt das ziemlich ein finde ich.

Auch das Administrieren per telnet solltest Du nur lokal machen, für eine verschlüsselte Verbindung ist der Arduio zu schwach. Ob Du Dich nun z.b. per ssh auf einen Server verbindest im gleichen lokalen Netz des Arduino und von da aus ein telnet machst, oder (evtl. sogar auch per telnet) per SMTP eine neue Konfig auf den Arduino überträgst, ändert nicht viel.

Meinst du wirklich ?

Ich hab mir das denn so gedacht... Natürlich geht das ganze nur mit einem Passwort. Wenn dieses 2-3mal falsch eingegeben wurde, ist es nicht mehr möglich vom Internet in die Konfiguration zu kommen.

Das muss man dann halt im eigenen Netzwerk machen und für das einloggen vom Internet wieder aktivieren.

Oder ???!?!? blöde Idee ?

Aus Sicherheitsüberlegungen heraus solltest Du so etwas nicht machen, da macht das Passwort auch nicht viel besser. Andererseits kann ja nicht allzu viel passieren, das ganze ist ja eher eine Spielerei als seriöse Anwendung, selbst wenn da jemand sich einnisten sollte, wird er nicht lange Freude daran haben, denn allzu viel ausrichten wird er nicht können, von einem DoS mal abgesehen. Also kurz: mein Mailserver wäre ohne starke Verschlüsselung vom Internet her nie administrierbar, also rate ich Dir grundsätzlich davon ab.