Mein Shield mit zwei A4988 Schrittmotortreibern

Hallo,

ich habe ein mittels Sprint-Layout ein Shield für den Mega designt um zwei Schrittmotoren anzutreiben. Da ich so etwas nicht gerade oft mache (eigentlich nie) wäre es nett, wenn da mal jemand drüber schaut, der sich mit so etwas auskennt um Fehler auszumerzen.

  • Alles was nicht Leiterbahn ist, ist Masse.
  • Die quadratischen Lötpunkte sind ebenfalls Masse.
  • Die Stromversorgung geht an Vin vom Mega, um den Mega gleich mit Strom zu versorgen.
  • Die blaue Leitung ist eine Drahtbrücke auf der Oberseite der Platine.
  • Da ich "Sleep" per Software nutzen möchte, wird es nicht mit "Reset" zusammen gelegt. In einem Thread mit Uwe habe ich gelesen, dass dann "Reset" über 100kOhm an 5V gelegt werden muss.

Wofür dient eigentlich "Enable" auf dem A4988?

Gruß

Andreas

Ich würde die A4988-Platinen um 90 Grad drehen um kürzere und breitere Anschlüße zu den Motorenklemmen und zur Versorgungspannung zu haben.

Grüße Uwe

Ich habe mal gedreht: habe noch ein Fehler gefunden .... kommt gleich wieder rein

Ich habe mal gedreht:

hi,

ein tip zu sPrint: verwende keine thermal-pads zur verbindung mit der automasse, die funktionieren beim gerber-export manchmal nicht zuverlässig. zeichne lieber kurze leiterbahnen von den lötaugen zur automasse und setze die freistanzbreite auf 0. außerdem schaffst Du mit den thermal-pads leicht verbindungen zu nebenliegenden lötaugen.

ich würde nur pins verwenden, die auch der UNO hat, dann kann man das shield auch auf dem betreiben.

die befestigungslöcher hast Du auf dem beschriftungslayer gezeichnet. mach sie auf dem umrißlayer, dann werden sie bei der fertigung auch ausgeschnitten (falls Du sie fertigen läßt, wenn nicht, mach nur kreuze statt ringe, dann kannst Du den bohrer besser zentrieren).

und stell bei sowas doch die lay6-dateien hier ins forum, da kann man das im programm ansehen.

gruß stefan

Hi Stefan,

ich habe nicht vor, das Teil in Auftrag zu geben. Ich mache es wie folgt:

Zuerst werden die Löcher gebohrt mittels meiner CNC-Fräse. (jaja - so was braucht man :) )

Dann wird das Layout auf Folie gedruckt und über die Löcher gelegt um zu sehen, ob alles passt. (Erfahrungsgemäß muss ich das Layout vorher noch um 0,5% in der Breite vergrößern)

Dann wird mittels Gesichtsbräuner belichtet und mit Eisen(III)-Chorid geätzt. Klappte ganz gut bei meinen ersten beiden Platinen. Eigentlich sogar hervorragend.

Mein erster Versuch mit Natriumpersulfat war nicht so wie wie mit Eisenchlorid und mit Isolationsfräsen bin ich total gescheitert.

Zu den Thermalpads: Man kann in 45° Schritten (also an 8 Positionen) angeben, ob diese Stelle zur Masse geöffnet sein soll oder geschlossen. Ist die Position zu dicht an einem anderen Lötauge, lässt man sie geschlossen.

Zum Uno: Da gebe ich dir recht. Ich benötige aber noch etliche andere Pins und der Uno hat dann zu wenig. Daher gleich Mega. Aber eine Überlegung ists sicher wert. Allerdings wollte ich mir noch die Möglichkeit offen halten, einen dritten Treiber zu verwenden. Damit wäre der Uno dann aufgrund Platzmangel nicht mehr geeignet.