Ich muss jetzt doch mal was fragen. Ein Mikrofon ist ja letzten Endes nichts weiter als eine Membran die einen Stift durch eine Spule drückt und dabei Strom erzeugt, den man messen kann.
Kann ich dann nicht einfach ein Mikrofon an einen Pin hängen und das abfragen?
Mikrophone funktionieren schon lange nicht mehr so.
Das Signal eines Mikrophon ist ziemlich klein und muß darum verstärkt werden
Das signal ist wechselspannung. Arduino-Eingänge vertragen nur Gleichspannung. Darum muß zum Verstärkten Signal eine Offsetspannung hinzugegeben werden
Das die nicht mehr so funktionieren war mir jetzt nicht klar. Aber gut, ich habe von Mikrofonen bisher auch noch keine Ahnung, gab bisher nichts was ich drüber wissen musste ausser das man mich hört wenn ich rein spreche.
Was ich damit vor habe. Ich möchte gerne Geräusche damit analysieren. Also nicht nur ob es ein Geräusch gibt oder nicht, dafür habe ich schon ein Modul, sondern will ich wirklich damit auch arbeiten können. Entweder direkt am Arduino oder der schickt es dann zu einem Raspi.
Dazu musst du ein Soundmodul verwenden, welches den Sound aufzeichnet und diesen als Datei versendet. Wegen des Moduls schau mal bei Conrad, die haben sowas.
bevor ich den Rat befolge, was genau kommen da für Daten beim Sound? Ich war der Meinung es kommen nur verschiedene Ströme die man messen kann? Jetzt bin ich doch etwas verwirrt. Kann mir da jemand weiter helfen?
hirnfrei:
bevor ich den Rat befolge, was genau kommen da für Daten beim Sound? Ich war der Meinung es kommen nur verschiedene Ströme die man messen kann? Jetzt bin ich doch etwas verwirrt. Kann mir da jemand weiter helfen?
Das hängt sehr vom verwendeten Mikrofon ab, es sind meist Spannungen, die die verstärken musst.
Ja okay das passt ja dann zu dem was ich dachte. Es wundert mich einfach nur das man das offensichtlich besser mit dem Raspi macht. Das klingt für mich so als würde, da unmengen an Daten rein kommen.
Das klingt für mich so als würde, da unmengen an Daten rein kommen
Wenn jedes analogRead 120 µs dauert, ist ein atmega bei 8 kHz nur mit dem Erfassen voll beschäftigt.
In Echtzeit einigermassen hörbare Klangqualität bearbeiten ist nicht drin. Daher der Tip mit dem Soundmodul.
Lautstärke oder Geräusch ja/nein (Klatschen) erkennen ist was anderes.
Jetzt hat es glaub ich klick gemacht ;). Also ist eigentlich eine Soundkarte das was ich mit dem Arduino machen wollte ^^. Wenn ich es richtig verstanden hab.
Damit eine CPU eine Analogspannung verarbeiten kann, muß diese ert mal als digitaler Wert vorliegen.
Bei CD sind das zB ein 16 Bit Digitalwert der Spannung, die mit einer Fequenz von 44100Hz gemessen werden.
Da Du solche Fragen stellst, befürchte ich, daß dieses Projekt außerhalb Deines Wissens und darum Machbarkeit liegt.
hirnfrei:
Und Wissen kann man sich selbst verständlich nicht aneignen.
Ja, kann man, aber manchmal dauert es unzumutbar lange bis man auf dem notwendigen Wissensstand erarbeitet hat.
Du fragst Grundwissen über die Aufnahme von Meßdaten die du dann mit viel Mathematk und Infomatik aufbereiten willst. Entschuldige das traue ich Dir nicht zu. Ich traue es mir selbst nicht zu.
Das wird sich zeigen. Ich muss das Rad ja nicht neu erfinden, nur heraus finden wie ich Räder sinnvoll einsetze. Vielleicht ist mein Wissensstand dafür nicht gross genug, aber vielleicht führt mich der Weg vom Grundwissen über Räder die Andere erfunden haben zum Ziel.
Sicher ist aber nur eins. Wenn ich es nicht versuche werde ich es nie heraus finden und auch wenn ich es versuche und scheitere habe ich hinterher sicherlich mehr Wissen wie vorher. Aufgeben ist nicht so meine Art.
Das wird mit einem Arduino sicher nicht funktionieren. Abgesehen davon, dass der Prozessor bereits beim samplen voll ausgelastet ist, gibt es auch noch das Problem, wohin mit den Daten?
Bei lediglich 2KB SRAM (oder 8KB beim MEGA) reicht das bei weitem nichtmal fuer eine Sekunde an Sound-Samples.
Wenn wir den "Sound" auf "Sprach"-Frequenzen reduzieren (<4kHz), dann benötigen wir laut Abtasttheorem min. die doppelte Samplefrequenz, also 8kHz. Die Analogeingänge vom Arduino arbeiten mit 10 Bit (0...1023). Also:
10 x 8000 Bit pro Sekunde = 80000 Bit oder 10 KB pro Sekunde.
Verstehst Du jetzt, warum Du besser einen RasPi nehmen solltest?