Guten Tag,
ich möchte mit einem Arduino (mega) die Spannung in einem DC-Zwischenkreis einer Kleinwindenergieanlage überwachen.
Die drei Phasen vom Windradgenerator werden erst gleich gerichtet und anschließend mit einem speziellen Wechselrichter (Windy Boy 1100LV -https://files.sma.de/downloads/WB1100LV-DDE113221W.pdf ) einphasig ins Stromnetz eingespeist.
Dazwischen liegt der DC-Zwischenkreis.
Die Spannung im Zwischenkreis ist abhängig von der Windraddrehzahl von 0V- max. 60VDC.
Ich möchte den Arduino über ein 5V Netzteil mit Power aus dem 230V Netz
versorgen, um auch bei Flaute Messwerte abspeichern zu können.
Für die Spannungsmessung mit Spannungsteiler (R1 und R2) müsste ich Minus im Zwischenkreis mit GND des Arduino verbinden.
Damit entsteht eine Verbindung von Minus im Zwischenkreis zu Minus vom 5V Netzteil.
Geht das gut?
Wie der Wechselrichter genau funktioniert weiß ich leider nicht. Also ob Minus einfach nach N durchgschliffen wird oder wie sich die da die Potentiale zueinander verhalten.
Hängt das eventuell auch davon ab, welches 5V-Netzteil ich verwende? Würde es mit einem galvanisch getrennten (Trafo-) Netzteil funktionieren?
Bei meiner Recherche bin ich bis jetzt auf die Alternative Lösung mit Hilfe eines “Flying-Capasitor” gestoßen. Dabei würde ein Kondensator am Spannungsteiler im Zwischenkreis geladen werden und dann mit Hilfe eines Relais zum Arduino umgeschalten werden, damit dieser dann die Spannung am Kondensator messen kann.
Wäre für mich nicht attraktiv, da ich mind 4mal/s messen möchte und das Relais das keine +15Jahre mitmacht.
Gibt es andere Lösung für dieses Problem?
Vielen Dank schonmal und viele Grüße,
Ludwig
Anmerkungen:
C1 und Z1 sollen die Messspannung klärten und den Analogen Eingang schützen.
Nicht im Schaltplan enthalten ist eine Spannungsbegrenzung, welche über Lastwiderstände das Windrad zusätzlich belastet und so die Spannung und damit die Drehzahl im Zaum (<45V) hält.
Fehler im Schaltplan: Der B16 Automat lässt N links liegen.

