Mit welchem Arduino soll ich anfangen?

Hallo, Also der Duemilanove, der Uno und der Leonardo sind alle gut zum anfangen. Doch der Duemilanove ist als Offizielles Produkt (also nicht aus China las clone) am günstigsten (ca. 21€), der Leonardo ist auch günstig (ca. 25€) und der Uno kostet ca. 26€. Der Leonardo besitzt aber einen Micro USB Anschluss und 1 PWM Pin mehr! Der Mega funktioniert auch ziemlich gleicht kostet jedoch 29-32€!

Wo willst Du einen Duemilanove (2009) herbekommen wenn dieser seit 7 Jahren nicht mehr produziert wird?
Ein orginaler Arduino MEGA 2560 kostet mehr.

Der Tread soll eine Hife sein damit ein Anfänger einen guten Ratschlag für den Einstieg bekommt. Deine Infos helfen dabei nicht.

Von einem Leonardo als ersten Arduino rate ich ab da viel mehr Beispiele für den Arduino UNO vorhanden sind und weil ein Leonardo viel leichter durch einen Programmierfehler blockiert wird.

Grüße Uwe

Also ich würde mit einem Starter Set anfangen. In den Dingern sind immer verschiedene Experimente zum ausprobieren. Außerdem hat man dann direkt ein paar Teile daheim, mit denen man spielen kann.

uwefed: @drc Nur schade daß der WEMOS D1 MINI PRO kein Arduino ist. Grüße Uwe

läuft aber auch über die arduino ide :D mir gehts nicht um den arduino oder ein anders board... im endeffekt wollte ich mit meinem vorherigen post sagen...das man für das restliche equipment mehr plannung benötigt als für den arduino oder welches board auch immer selbst...

was den arduino betrifft... denke da kann man nicht wirklich sagen welcher am anfang am besten ist etc...da muss man gucken was man für anforderungen hat und was man genau braucht... irgendwie können sie zu 80% das gleiche für einen anfänger ist das eher irreführend wenn nur so kleinigkeiten anders sind..

mit dem normalen uno macht man nicht viel verkehrt... aber sowie es aussieht geht jetzt viel in richtung 3,3v wie mit dem 101...

Man kann genau sagen was für einen Anfänger am einfachsten und besten ist. Ein Anfänger hat weder eine Idee welches Projekt er verwirklichen will, noch wie Arduino funktioniert, noch Kenntnisse in Elektronik, noch eine Idee welche Platienen es auf dem Markt gibt und was ihre Vor und Nachteile sind.

Für den Anfang muß der Arduino einfach zu bedienen sein, mit möglichst viel Dokumentation, Tutorials, Beispielen, beschriebene Projekte, vorhandenen Bibliotheken. Das alles trifft für den Arduino UNO zu. Danach wenn der Anfänger eine Wissens-Basis hat kann er für sein Projekt auch eine andere, besser geeignete Platine erwerben.

Gegenfrage: wer hat denn einen 101? Nicht zu Unterschätzen ist auch die Robustheit des UNO im Bezug auf Falschbeschaltung. Einen Kurzschluß an einem Ausgang überlebt er meistens.

Grüße Uwe

drc:
für einen anfänger ist das eher irreführend wenn nur so kleinigkeiten anders sind…

Genau das spricht doch für den original Arduino UNO. (Und für 5V)

Der ist zwar “sauteuer”, aber erst wenn man sich an chinesische Preise gewöhnt hat.
Eigentlich ist er locker 3 bis 0,5 Stundenlöhne wert, wenn man den Preis der IDE mitrechnet :wink:

Moin,

vielleicht sollte man auch mal klarstellen was ein Anfänger ist bzw. welche Anfänger hier gemeint sind. Ich bin z. B. ein Arduino Anfänger, aber ein gelernter Elektroniker der seit fast 25 Jahren diesen Beruf nicht mehr ausübt. Zum Arduino bin ich gekommen weil es den Hersteller meiner Lötstation nicht mehr gibt :( Bei meiner Suche nach Ersatz bin ich auf die "Ersatzschaltung" für Weller Lötspitzen gestoßen :) Das ganze drumherum war kein Problem, aber was ist das für eine Basisplatine? Und damit fing die Begeisterung an :) Also, einen Uno und eine Lötspitze besorgt, alles auf dem Hirschmann Steckbrett (Foto im Mikrocontroller Forum gefunden) aufgebaut und ich war begeistert. Da der Uno aber so riesig ist und ich die Lötstation klein(er) bauen wollte, kam dann der erste Nano ins Haus. Den habe ich dann, warum und wie auch immer, erst mal geschrottet. Na da war meine Neugier erst richtig geweckt.

Oder kurz gesagt, wer bei Null beginnt, also wirklich keine Ahnung hat wo der Lötkolben warm wird :D für den ist ein Starterset und entsprechende Literatur sinnvoll. Andere können auch direkt mit Projekt bezogenen Varianten starten.

Ich habe dem Uno inzwischen ein Acylgehäuse verpasst, für Schreibtisch Basteleien (also neben der Tastatur, nicht auf der Werkbank) und nutze ansonsten Nano oder Pro-Mini, je nach verfügbarem Platz.

Gruß

MiReu

ich habe gar keinen arduino im endeffekt hier, da ich mehr auf kleine chips stehe :D

ich habe mit wemos d1 mini pro und einer lichterkette angefangen, hat auch ziemlich gut geklappt für den anfang... hatte mehr probleme mit dem lötten etc als mit der software... dann habe ich mir noch einen udoox86 geholt, welcher sozusagen einen 101 integriert hat... werde den 101 aber nicht wirklich nutzen da da der udoox nur als hyperion server mit kodi läuft... die lichterketten sind alle per wemos und wifi damit verbunden...

was 5v betrifft habe ich das gefühl das alle neueren(kleineren) boards nur noch mit 3,3 laufen... bei den neueren boards ist die community auch meistens sehr klein... was nicht gerade gut ist wenn ein anfänger fragen stellt... ich würde auch sagen der uno ist "einfachsten" für einen anfänger....

ich denke auch die meisten anfänger starten überhaupt mit arduino etc weil sie ein projekt sehen welches sie interressiert. meistens ist da dann auch eine anleitung und eine einkaufsliste dabei. viele kaufen natürlich dann einfach das was im tutorial drin steht. deswegen wird sich auch oft wenig gedanken gemacht was es für alternativen gibt... zb für eine led lichterkette benötige ich keinen arduino da reicht ein 5euro wemos etc... denke viele hätten gar keinen arduino und hätten was anderes wenn sie wüssten das es günstigere und kleinere bzw bessere lösungen gibt...

einen esp8266 / nodeMCU / wemos d1 mini pro würde ich absolut NICHT empfehlen für absolute Arduino-Anfänger, da sie von Pin-out und speziellen Besonderheiten für setup() und loop() inkompatibel sind zu gängigen Arduino-Standards.

Ansonsten halte ich jedes Anfängerset für geeignet, egal ob Original oder Chinaklon, wenn es mit einem verständlichen Tutorial geliefert wird, sei es in Englisch wie viele Sainsmart-Sets, oder deutsch, wie z.B. von Franzis. Dabei dürfen die Arduinos sowohl Unos, Nanos, Megas, Zeros oder Dues sein, Hauptsache, die mitgelieferten Bauteile samt Tutirorials sind darauf zugeschnitten.

Es stimmt auch, dass viele althergebrachte Arduinos noch die alte 5V Technik haben, aber die ist eigentlich überholt, 3.3V ist der weit modernere Standard; und 3.3V sind auch völlig OK, wenn das Set darauf angelegt ist. Hinzu kommt, dass die 5V cpus Uno und Nano ein derart mikriges RAM haben, dass sie auf Dauer für anspruchsvollere Projekte ungeeignet sind: warum dann nicht gleich eine leistungsfähigere cpu? - Hauptsache, das Tutorial dazu ist gut.

Dabei kosten Uno-, Nano- und Mega Klone aus China nur 5-10 EUR und ein Zero- oder Due-Klon nur 10-15 EUR (versandkostenfrei), bei den Sets mit Bauteilen und Tutorials sind es dann insg. ca. 20-30 EUR je nach Umfang und cpu-Typ.

Ich schließe mich denen an, die für den Uno plädieren. Der ist robust und für den gibt es vermutlich die meisten Shields. Den „Umstieg“ zum Nano habe ich erst gemacht, nachdem ich immer mehr mit Steckbrett-Steckereien gespielt habe. Der Nano passt da so schön drauf, der Uno leider nicht.

Gruß

Gregor

Einen Zero oder einen DUE rate ich einem Anfänger wehement ab. Diese beiden sind so empfindlich, daß sie kaputtgehen wenn man einen Schaltungsfehler macht (zB den Vorwiderstand einer LED vergißt). Wie schon im ersten Beitag dieses Treads stehr ist der UNO am weitesten verbreitet und die meisten Tutorials benutzen ihn.

Grüße Uwe

uwefed: Einen Zero oder einen DUE rate ich einem Anfänger wehement ab. Diese beiden sind so empfindlich, daß sie kaputtgehen wenn man einen Schaltungsfehler macht (zB den Vorwiderstand einer LED vergißt). Wie schon im ersten Beitag dieses Treads stehr ist der UNO am weitesten verbreitet und die meisten Tutorials benutzen ihn.

Grüße Uwe

die ganze AVR 5V Technologie ist längst nicht mehr zeitgemäß und sollte wirklich durch moderne ARMs mit 3.3V abgelöst werden. Selbst M. Banzi hat den Zero seinerzeit als neue Einstiegsplattform proklamiert, die den Uno ablösen soll. 2 oder 2.5 (edit:) kB RAM sind doch wirklich ein Witz! Wenn es also für ARMs Anfänger-Sets gibt mit vernünftigen Tutorials, die es mit denen für den Uno aufnehmen können, warum nicht? http://www.ebay.de/itm/Sainsmart-DUE-Starter-Kit-HC-SR04-Relay-Starter-kit-for-Arduino-PDF-Tutorial/382134900159?hash=item58f903d5bf:g:QIAAAOxye3BRwB0H

Dass man Kurzschlüsse vermeiden muss, und dass LEDs genau das bewirken ohne Vorwiderstand, kann man allerdings gar nicht früh genug lernen.

Und selbst der calliope, der für Grundschulen konzipiert wurde, ist ein ARM Cortex M0 mit 3V Technik https://www.heise.de/make/meldung/Calliope-mini-Mikrocontroller-fuer-die-Grundschule-3361271.html

Zeit zum Umdenken!

PS, es heißt "vehement" und "Thread"... ;)

2 oder 2.5 MB RAM sind doch wirklich ein Witz!

Da hast du dich um den Faktor 1000 vertan !

Natürlich gibt es leistungsfähigeres als einen Uno, aber selbst ein atmega328p Controller ist eigentlich für vieles überdimensioniert.

Das Verhältnis Flash / RAM / Pin-Anzahl passt für lokale Steuerungsaufgaben.

Wer hauptsächlich wegen IoT hierhergekommen ist, sollte Überlegen, ob er sich in eine der ESP-Varianten oder lieber statt Controller in einen "richtigen" Computer (Raspberry-Pi) einarbeitet.

Der grandiose Erfolg der Idee "Arduino" hing und hängt immer noch nun mal am Uno.

stimmt, klar, 2 kB, hast ja völlig Recht! ursprünglich war das natürlich grandios mit 2kB RAM zusammen mit der Wiring/Arduino-Idee vor 15 Jahren. Aber inzwischen ticken die Uhren schon anders, also warum bei den ollen Kamellen verharren? Das wäre ja, als wenn man heute noch PC-Anfängern einen 8088 IBM PC oder Apple I oder II zum Einstieg empfehlen würde. Selbst der esp8266 (wie gesagt, der ist nicht geeignet für Anfänger!) liegt ja heute schon leistungsmäßig zwischen Zero und Due, und in einer ähnlichen cpu-Klasse wie der Zero liegt auch der Calliope.

michael_x: Da hast du dich um den Faktor 1000 vertan !

Na, jetzt aber ... heute ist Samstag, da muss man das nicht so genau nehmen.

SCNR

Gregor

Dieser Tread wendet sich an Anfänger in Programmierung und Elektronik. Für diese Zielgruppe ist die Antwort gedacht. Darum sind Vorschläge wie DUE, Zero, teilweise der ESP8266 viel zu empfindlich/ kompliziert/ zuwenig Tutorials/Videos zuwenig Leute die die Teile wirklich benutzen, einfach falsch. Ich habe auf einem Computer eines Freundes zu programieren angefangen, der hatte 1kByte RAM (darin imbergriffen der Videospeicher)

Um eine LED zu Blinken zu bringen wenn man einen Taster drückt brauche ich keinen 4GHz PC. Da reicht ein Arduino UNO und die Freude daß man das Programm selbst geschrieben hat und auch versteht was es macht ist unbezahlbar.

Ich wiederhole nochmal: Zum Anfangen für einen blutigen Anfänger ist der Arduino UNO die beste Wahl.

Wenn man dann die Basics verstanden hat kann man auf eine andere Platine die für das Projekt geeignet ist umsatteln.

Grüße Uwe

uwefed: Dieser Tread wendet sich an Anfänger in Programmierung und Elektronik. Für diese Zielgruppe ist die Antwort gedacht. Darum sind Vorschläge wie DUE, Zero, teilweise der ESP8266 viel zu empfindlich/ kompliziert/ zuwenig Tutorials/Videos zuwenig Leute die die Teile wirklich benutzen, einfach falsch.

was hat das eine mit dem anderen zu tun? Man kann ein Blink Programm natürlich auf einem Uno programmieren, aber man muss es nicht unbedingt. Wer weiß, dass er sowieso Roboter programmieren will und dass ein Uno später eh nicht reichen wird, kann das Blinken auch genausogut gleich auf einem Mega, Zero oder Due lernen. Wenn die entsprechenden Tutorials auf die besonderheiten der cpu Plattformen abgestimmt sind, ist überhaupt nichts daran auszusetzen, und das Schöne an der Arduino IDE ist doch gerade, dass sie mit allen Arduino in gleicher Weise funktioniert.

Daher läuft das Blink Programm für den Uno ebenso auch auf dem Mega oder Due und ist daher auf diesen Plattformen ebenso auch für Anfänger geeignet. Weitere Anfänger-Programme ebenso.

Und wenn man mal einen Schritt weiter ist, kann man seinen Roboter gleich auf der selben Pattform weiter programmieren und muss nicht seinen unnütz gekauften Uno ausrangieren und den Mega oder den Due dann doch noch zusätzlich kaufen.

tito-t: ... muss nicht seinen unnütz gekauften Uno ausrangieren und den Mega oder den Due dann doch noch zusätzlich kaufen.

Wer erst einmal Blut geleckt hat, wird sich über jeden „überflüssigen“ Arduino freuen. Und wer weiß, dass er etwas hat, womit er eine bestimmte Art Ideen realisieren kann, hat irgendwann derlei Ideen. Ich bin nach wie vor für den Uno, zudem sich jemand, der sich mit der Materie noch nicht auskennt, keine Uno-Tutorials „umstricken“ muss.

Gruß

Gregor

Meine persönliche Erfahrung: der Nano macht sich besser als der Uno. Er ist kleiner, dennoch sind die Pins mittels Breadboard gut zu erreichen, für ein richtiges Projekt lötet man halt die Kabel direkt dran. Controller und Schnittstellen sind die gleichen, der Nano hat sogar 2 analoge Input mehr und kann auch mehr Strom je Pin liefern. Er ist also zum Prototyping ebenso gut geeignet wie der Uno, aber auch für richtige Projekte noch gut einsetzbar. Als Anfänger habe ich mir mehrere Uno zugelegt, aber die liegen meist nur rum. Nanos habe ich mir en masse nachbestellt, mit denen arbeite ich am liebsten. NodeMCU etc. sind ebenfalls richtig nett, und bieten einiges mehr. Aber für Anfänger eben nur bedingt zu empfehlen, da es hierbei einige Hürden gibt.

+1

DerLehmi: Als Anfänger habe ich mir mehrere Uno zugelegt, aber die liegen meist nur rum. Nanos habe ich mir en masse nachbestellt, mit denen arbeite ich am liebsten.

Wobei hier am PC akut auch zwei Uno Ihre Daten ins Hausnetz spucken. Beim Nano ist die Steckbrett-Tauglichkeit ein starkes Argument, neben der USB-Schnittstelle, Die der Uno wie der Mega natürlich auch hat. Für den Uno gibt es ein schickes Acryl-Gehäuse für wenig Geld (beim Mega muß ich noch nacharbeiten, da sind 2mm 'Tolleranz' ...), was die Schaltung unempfindlich macht, wenn man den Arduino auf dem Schreibtisch ablegt, wo sich eh die ganzen Elektronik-Komponenten angesammelt haben.

Beim Uno ist der Vorteil, daß man dort die meisten Shields bekommt, wo auch der Mega, aber mit Abstand, punktet. Mit dem Mega habe ich noch nicht viel gemacht ... bis eine 4x4 WS2812 (direkt am Port ... nicht nachmachen) anzusteuern.

Bisher kam ich mit den Pins am Uno/Nano aus und der Speicher reichte bisher auch - wollte aber auch noch keinen DCF77-Radiowecker mit allen Schikanen als Erstlings-Projekt durchziehen.

MfG