Mit welchem Arduino soll ich anfangen?

Chris72622: Will man die serielle Schnittstelle eines Arduinos nutzen, rate ich vom Uno ab, da bei z.B. einem Mega das Debugging viel einfacher ist (da mehr serielle Anschlüsse vorhanden sind).

Gruß Chris

Mit der SoftwareSerial Bibliothek kann man Serielle Schnittstellen emulieren. http://arduino.cc/en/Reference/SoftwareSerial Die Notwendigkeit eine weitere serielle Schnittstelle zu habern ist also nicht unbedingt ein Grund keinen Arduino UNO zu benutzen.

Grüße Uwe

Hallo dischneider Deine Entscheidung ist für Dich sicher richtig mit einem Arduino Leonardo anzufangen. Der allgemeine Ratschlag mit welchem Arduino anzufangen ist so gedacht, sich in die Materie einzuarbeiten und nicht mit der Idee ein konkretes Projekt zu verwirklichen. Um ein konkretes Projekt zu verwirklichen würde ich erst nachdem ich Arduino kenne, mit einem auf das Projekt zugeschnittenen Modell weitermachen. Als Alternative zum Arduino Leonado bieten sich zB der Arduino MICRO oder der Arduino PRO Micro in der 5V oder 3,3V Ausführung auf einer kleineren Platine an. Viele Grüße Uwe

als erstes kauf dir ein Buch von Erik Bartmann “Die elektronische Welt mit Arduino entdecken” Mehr Bücher für Anfang brauchst du nicht!
Und natürlich Arduino Uno. Das Buch arbeitet mit Arduino Uno.

Hallo liebe Community!

Mein erstes Board war auch der Leonardo. hab mich da aber weniger an die Technik als mehr am Preis und der schnellen Verfügbarkeit orientiert. Konnte ihn mir fürn bissl mehr als 20 € fast um die Ecke abholen. Bestellt aus Honkog hab ich mir dann zeitgleich den Mega für unter 20 €. Auf den hab ich dann aber auch 3 Wochen warten müssen. Momentan programmiere ich meinen Leonardo auf nem Uralrechner mit 900 Mhz, funktioniert einwandfrei. Der Mega dagegen scheint gegen so wenig Leistung was zu haben. Da bekomme ich oft keine USB-Verbindung. Die Schaltungen welche für den Anfang so vorgeschlagen werden waren mir mit beiden Modellen Problemlos mit Hilfe von Google und diesem Forum ( nochmals Danke) möglich. Das schöne an Arduino ist, das auch Neueinsteiger wie ich ohne Vorkenntnisse nach kurzer Zeit komplexe Ergebnisse erzielen können. Der Lern und WoW-Effekt ist beim Arduino doch sehr hoch. Jedenfalls für den Anfang konnte ich keinen Unterschied zwischen Mega und Leonardo feststellen. Außer das ich mit dem Mega 60W mehr Rechenpower benötige. Bisher hab ich alles für den Leonardo Programmiert und getestet und dann am anderen Rechner aufs Mega geworfen.

Bestellt aus Honkog hab ich mir dann zeitgleich den Mega für unter 20 €.

Mit diesem Preis ist es sicher kein Orginal Arduino sondern wenn er sich "Arduino" nennt eine Fälschung ansonsten ein Nachbau. Über die Qualität dieses "nicht-Arduino's" kann ich nichts sagen. Ich kann auch nichts sagen ob die USB-Probleme von der Qualität oder Aufbau des "nicht-Arduino's" abhängen.

Teoretisch braucht der Arduino Mega nicht mehr PC-Rechenleistung als der UNO oder Leonardo.

Grüße Uwe

Vielleicht http://matrixstorm.com/avr/tinyusbboard/ ?

vouvoume: Vielleicht http://matrixstorm.com/avr/tinyusbboard/ ?

Mit einem Selbstbauplatine ist einem Anfänger nicht gedient. Da braucht es schon etwas "Schlüsselfertiges" Grüße Uwe

StarterKits sind für den Anfang, also ein UNO:
http://arduino.cc/en/Main/ArduinoStarterKit

Wenn man jedoch gleich ein fix verbautes Projekt anfängt, sind Nanos, Minis und Lilypads sicher gut geeignet.
Ich persönlich habe mir 2 Nanos gekauft. Eines mit Pins fürs Breadboard zum testen und eines wird dann direkt verdrahtet.

Hallo zusammen, ich hab vor 2Jahren schonmal in einigen Videos das Wort Arduino gehört, aber ich konnte damals noch nichts damit anfangen und hab auch nicht weiter gesucht was das denn sein soll. Jetzt bin ich vor ein paar Tagen wieder auf dieses Wort gestoßen, habe gegoogelt und war sofort fasziniert. In der Schule programmieren wir mit Java, Zuhause bastel ich mir immoment meine eigenen Apps für mein AndroidSmartphone. Eigentlich wollte ich schon immer meine eigenen kleinen Geräte basteln und durch so ein Arduino wäre das natürlich direkt optimal mit meinem programmiertechnischem Wissen zu verknüpfen. Ich würde mir jetzt also auch gerne mal ein Arduino anschaffen und hab auch schon einige Ideen im Kopf. Wie ich hier lese empfehlen alle das UNO-Modell zum Einstieg, allerdings bräuchte ich ja auch noch Breadboard, Kabel, Leds und ggf Motoren. Wenn ich bspw. bei Amazon suche bin ich allerdings ein schnell verwirrt von den ganzen Vorschlägen. Deswegen: Wo kann man zuverlässig, günstig(nicht billig, wie diese China-Produkte) ein Arduino kaufen ? Ggf. dann als Set, kann mir jemand eins empfehlen? Oder ich erstelle mir selber eins bei Conrad oÄ.(Hat das vllt schonmal jemand gemacht?) Dazu dann die nächste Frage, müsste ich bei den Breadboards, Kabeln etc. auf irgendetwas spezielles achten?

Danke schonmal :)

Ich kaufen immer bei http://www.watterott.com/ ein. Zu dem Zubehör: Die Kabel sollten für Breadboards sein, z.B. diese hier, da nicht jedes Kabel verwendet werden kann. Vergiss nicht, der Arduino wird mit C++ programmiert, nicht mit Jave.

Addi

Hi,

also es gibt ein Arduino Starterkit, schon erwähnt in diesem Thread. Ohne konkrete Projekte oder Vorstellungen ein guter Start, da einiges zum Testen dabei ist. Ansonsten eben etwas zusammenstellen, ich hab bei Conrad und Pollin begonnen. Z.B. mit einem kleineren Frühstücksbrett, Kabeln, ein paar Widerständen (10 kOhm, 220 Ohm), Trimmpoti (10 kOhm), Kondensatoren (100 nF), Elko (22 uF), Stiftleisten , 9V Netzteil. Ein paar Teile zum Experimentieren hab ich noch aus Jugendzeiten rumliegen, diverse Transistoren, ICs, LED. Und Displays hab ich mir für Anfangsspielereien (eins davon ein konkretes Projekt) ein 16x2 Textdisplay und ein 128x64 monochrom Grafikdisplay geholt.

Viel Spaß und Warnung: 'Arduino kann süchtig machen! Pflegen Sie weiterhin zwischenmenschliche Kontakte.' :)

Dirk

dischneider: Viel Spaß und Warnung: 'Arduino kann süchtig machen! Pflegen Sie weiterhin zwischenmenschliche Kontakte.' :)

Oh ja, und die Nacht ist auch zum Schlafen da! :stuck_out_tongue_closed_eyes:

Wenn wir schon bei Conrad Produkten sind. Das Widerstands-Set find ich echt praktisch. Musste ich mir auch bestellen.

Bei Amazon steht in den Bewertungen zum Fritzing-Set, dass es gut ist, aber eigentlich für sein Geld zu wenig bekommt. War mir vorerst egal, also auf die Fritzing-Seite das Set ausgewählt, aber als dann während meines Bezahlvorgangs der Preis von 55€ durch Steuern und Versand auf 72 Euro gestiegen ist war mir das alles zu blöd. Ich werde mir jetzt selber eins bei Conrad erstellen, weil ich hoffe, dass ich da am Ende mehr Teile habe die ich später nicht mehr kaufen muss. Möchte aber natürlich so nahe wie möglich alles haben, was ich durch Fritzing-Set auch bekommen hätte. Deswegen: Die Widerstände finde ich zwar mit den richtigen Ohm-Angaben, aber da ich mich noch nicht auskenne bin ich durch die Wattzahl verwirrt. Auf was muss ich da achten bei der Wattzahl der Widerstände bzw. was sollen mir die Wattzahlen sagen. Das selbe bei dem Servo, Potentiometer, Kondensatoren etc. Was sind die gängigsten "Formate" für Widerstände,Kondensatoren,Elkos etc. mit denen ich am Anfang überhaupt was anfangen kann (bringt mir ja jetzt nichts, wenn ich mir nen Haufen Teile kaufe, aber alle nicht gebrauchen kann, weil ich genau die Widerstände,Kondens. etc. brauche die ich nicht habe)

Hoffe ihr habt inetwa verstanden wo mein Problem liegt. Danke für die letzten und hoffentlich nächsten Antworten :)

Zum Widerstand: Für Buttons wirst du 10K benötigen, für Displays ein 10K Poti. Etwas Physik zum Stromkreis kann etwas bei den Wörtern und dem Inhalt helfen. Ich muss es kennen, da ich (leidern kommt es in der Schule wie ein Echo immer wieder) das ganze gerade in der Schule durchkaue.

Addi

Hey, kann leider über den Stromkreis nichts genaueres sagen, ich will ja erstmal nur alle Teile haben die man für die meisten kleineren Projekte braucht, damit ich nicht alle paar Wochen was bestellen & warten muss. Hier das meinte ich mit den Wattangaben:

Was sagt mir diese Wattzahl(Rot)aus, der Widerstand in Ohm(Blau) ist ja der selbe. Also wo ist der unterschied wenn ich 1/4 oder 1/10 nehme, und welche bräuchte ich für ein Arduino(wenn das überhaupt eine wichtige Rolle spielt)

Danke :)

Ohmsches Gesetz: R = U/I also ist I = U/R Daraus ergibt sich, abhängig von dem durch den Widerstand (R) fließenden Strom (I) die an selbigem abfallende Spannung (U). Bzw. auch der fließende Strom (I), wenn du eine bestimmte Spannung (U) anlegst. Aus Strom (I) und Spannung (U) kann man die (Verlust-)Leistung (P) nach der Formel: P = U * I errechnen.

Also, Beispiel: ein Widerstand 100 Ohm zwischen 5V und Masse. U = 5 V, R = 100 Ohm I = U/R I = 5V / 100 Ohm I = 0,05 A

Daraus ergibt sich P = 5 V * 0,05 A = 0,25VA = 0,25W Also in dem Fall 1/4 W.

Für Widerstände bis 1 kOhm würde ich 1/4 W empfehlen, für alles darüber reicht 1/10 W.

Gängige Widerstände sind 220 Ohm (LED-Vorwiderstand), 10 kOhm (für Logik, wie Pullup oder ähnliches), 10 kOhm Trimmpoti für Displays (Kontrasteinstellung). Gängige Kondensatoren 10 nF, 220 nF; gängige Elkos 22 uF - 100 uF (meist als Siebkondensator in der Spannungsversorgung, recht unkritisch).

Liebe Grüße

Dirk

Vielen Dank auch dafür, ein letztes mal muss ich noch was fragen :grin: Müsste so zum Einstieg reichen oder ?

Nur so als Tip: Bei Conrad kauf ich nur ein wenn ich grad ein paar wenige Teile brauche und er eh bei mir fast ums Eck ist. Wenns mehr wird, würd ich das immer online bei Reichelt bestellen. Da ist das Zeug in der Regel erheblich billiger, grad bei den Kleinteilen hat Conrad Apothekenpreise.

"Ohmsches Gesetz: R = U/I also ist I = U/R"

Wie funktioniert die Umformung der Gleichung Schritt für Schritt?

Was hält ihr von den Tinkerkits für die man keine Physikkenntnisse braucht?

meego:
“Ohmsches Gesetz: R = U/I also ist I = U/R”

Wie funktioniert die Umformung der Gleichung Schritt für Schritt?

Was hält ihr von den Tinkerkits für die man keine Physikkenntnisse braucht?

“Die Umformung” sind eher ganz grundlegende Mathe - Kenntnisse, wenn man überhaupt mit Variablen rechnen will.
Soll Leute geben, die auch ohne durchs Leben kommen und eine LED am Arduino blinken lassen können.
Aber die meisten haben daran keinen Spass.
Oder umgekehrt, wer an so was Spass hat, gewöhnt sich irgendwie auch an das Ohmsche Gesetz.

Für die ersten gilt halt:
"nimm einen 1k (braun-schwarz-rot) Widerstand, wenn du nicht rechnen kannst
( oder 220 Ohm (rot-rot-braun) , wenn die LED wirklich hell sein muss an 5V ) "
:wink:


Ich würde nie verraten, dass ich es so mache wie hier:
http://www.tinkerkit.com/relay-tutorial/
edit: – natürlich ohne ein tinkerkit-shield –
und trotzdem noch lebe ( mehr oder weniger )

Nein: Offiziell ist sowas natürlich unverantwortlich, und überhaupt nicht zu empfehlen.
Auf jeden Fall nicht für Leute, die lieber ein tinkerkit nehmen, weil man da keine Kenntnisse braucht.