MOSFET IRL3705N – Strom zum Gate ?!?!

Hallo Zusammen!

Ich habe eine MOSFET Schaltung wie hier im Forum gezeigt aufgebaut um eine LED-Leiste zu schalten und zu dimmen.
image

Widerstand RG=100Ω / RS=10kΩ

MOSFET Typ: IRL3705N

Last: LED-Leiste 24 VDC / 383 mA
Brumberg QualityFlex Select Flexplatine
Artikel-Nr.: 15206005
Länge 700 mm

Wenn ich den Strom zum Gate messe erhalte ich bei 5VDC eingeschaltet 425 mA!
(Ein / Ausschalten funktioniert)

Das ist doch nicht normal, oder? Ich hatte ein paar mA erwartet. Das würde ja dann auch den Digital Out Pin vom Arduino töten (max. 20mA)?

Ich habe die Schaltung in verschiedenen Varianten aufgebaut (Steckbrett, Klemmbrett, Platine gelötet) und den vom Labornetzteil angezeigten Strom mit dem Multimeter nachgemessen und die verwendeten Widerstände. Das Ergebnis ist immer dasselbe.

Mache ich da was falsch? Ist das normal?
Das Datenblatt des MOSFET hilft mir diesbezüglich nicht weiter.

Kann mir jemand weiterhelfen?

Gruß Martin

zeichne mall wie das gemessen wird.

Oder ein Foto des Aufbaus, wenn du den Strom misst.
Da der Mosfet mit Spannung gesteuert wird, sollte da def. kein so hoher Strom messbar sein.

da steht Kapazität des Gates. aber wenn wir vorstellen dass der Gate direkt zu GND angeschlossen ist, dann einzige dass den Strom begrenzt ist 150 Ohm Widerstand und das ergibt 33,3mA, maximal und theoretisch, da Gate nicht mit GND verbunden ist.

Bei dem Strom am Arduino-Pin wäre der schon lange gestorben. Also dürfte es ein Fehler Deiner Messung sein.

Gruß Tommy

Den Widerstand des PullDown mal gemessen? Vielleicht keine 10kΩ sondern nur 10Ω. (5V/10Ω=0,5A). Vergriffen, falsch Beschriftet, alles möglich.

Ich kann mir aber schwer vorstellen das da rund 500mA über den Pin fließen können.

Ich rate mit:

Daraus lese ich, der Strom wurde u.A. während der Messung von einem Netzgerät geliefert, nicht von einem Arduino-Pin.

vielleicht milli und µ (mikro) Ampere verwechselt und den Strom vom Pulldown gemessen (0,425mA)?

1 Like

Ich zeichne Euch was. Aber jetzt erst einmal auf zu einer Geburtstagsfeier. :slight_smile:

@HotSystems: Beides probiert.
So bin ich darauf gestoßen: Die Platinen Version die mit 24V und 12V DC versorgt wird, zog beim Einschalten der LED-Leiste an der 12V Seite erstaunliche 300mA, obwohl mit den 12V nur der Arduino Nano über einen MC7809 versorgt wird.

@Wuehlmaus
Auch da wäre ein komplettes Schaltbild sinnvoll.
Dieser Spannungsregler braucht gern viel Strom wenn er wild schwingt weil dieser falsch beschaltet ist.
Somit tippe ich auf einen Schaltungsfehler deinerseits.

Pins vertauscht?

Genau....und jetzt ist der Arduino defekt.

Ich habe da mal gezeichnet, was ich als einfachste Test Version mit Lüsterklemmen zusammengebaut habe.

Die DP50V5A sind einstellbare / einschaltbare DC-DV Wandler von Banggood mit Digitaldisplay für Spannung, Strom und Leistung.
Mosfet Lüsterklemme

Als ich das für Euch für ein Foto nochmal mit dem Multimeter zusammen angeordnet habe, habe ich gesehen, dass dieses nur **0,**49 mA anzeigt.

Ergo:

Das erklärt warum mein Arduino Nano noch lebt.

Der DP50 zeigt hier wohl Quatsch an, obwohl sonst sehr zuverlässig und genau.

Jetzt werde ich meine anderen Test-Zusammenbaute mal diesbezüglich testen….

Sag ich doch :wink:

Ich kann nur eins sagen, Lusterklemme sind für sowas nicht geeignet und wenn die keine Klemmzunge haben nur Schrauben dann gar nicht, besorge dir die Wago klappklemmen, was noch besser ist eine Platine, sogar Lochstreifen oder Lochrasterplatinen sollten für sowas reichen.

Dann hast du diesmal ja noch richtig Glück gehabt.
Zumindest passt der gemessene Strom zum Widerstandswert.

OT: Hast du auch das richtige Werkzeug für die Lüsterklemmen?
Hab hier einen Schraubendreher gesehen, der kann beide Seiten der LK gleichzeitig lösen / befestigen:

1 Like

Wie soll das funktionieren?

Da braucht man halt Fantasie. :wink:

1 Like

Habs nur kurz gesehen....
.... möglicherweise ist im Griff so eine Art Planetengetriebe eingebaut ? :wink: