Mosfet Verkabelung mit ATTiny

Hallo zusammen,

ich möchte einen Gebläsemotor der mit 12V betrieben wird per PWM in der Geschwindigkeit regeln. Wieviel Ampere Strom der Motor zieht weiß ich noch nicht, das muss ich bevor ich das bauen anfange noch herausfinden. Im Moment wird der Motor von einer Autzobatterie gespeist, und der Luftstrom wird über ein Seitenloch geregelt. Loch auf, wenig Luft zum Ziel, Loch zu alle Luft zum Ziel. Das soll jetzt durch PWM geregelt werden. Es geht darum aus der Batterie eventuell ein paar Betriebsminuten mehr zu entlocken, bevor die Batterie leer ist. Unten habe ich mal eine Fritzing Zeichnung angehängt, wie ich mir das Vorstelle mit einem N-Kanal MOSFET. Das ganze soll auf einem ATTiny 45 laufen, den habe ich noch hier liegen. Die 12V sollen über einen Spannungsregler für den Tiny auf 5V geregelt werden, und der Motor dann über PB1 vom Tiny angesteuert werden. Stimmt das so, wie ich mir das ausgedacht habe, oder habe ich irgendwo einen groben Denkfehler?

Danke und Grüße,

SVen

Und wie wird die Solldrehzahl eingestellt?
Grüße Uwe

Erwishct, ich habe den Poti vergessen. Ich zeichne den gleich mal noch dazu. Passt der Rest so Deiner Meinung nach?

So, jetzt noch mit Poti auf AIN0. Das habe ich total vergessen mit einzuzeichnen Und gerade hat mir der Besitzer des Motors noch mitgeteilt, dass es ein 20Watt Motor ist, also sind wir vom Strom her unter 2A bei 12V

Es schadet nicht ca. 500 Ohm zwischen Pin und Gate einzubauen um den Ladestrom der Gate-Kapazität zu begrenzen. Und ca. 10k von Gate nach Masse um den Transistor bei fehlendem Ansteuersignal sicher zu sperren. Geht zur Not auch ohne, aber es ist besser.

Einige 0,1µF Kondensatoren zur Entstöhrung sind sicher kein Luxus. Der MOSFET muß ein Logic-Level-Typ sein.

Grüße Uwe

Mir fehlen Elkos vor und hinter dem Spannungsregler zur Stabilisierung. Eine Freilaufdiode für den Motor ist bestimmt auch nicht verkehrt.

Und es würde die Sache erheblich erleichtern, wenn du den Schaltplan posten würdest, nicht den Breadboard Aufbau!
Da lassen sich Zusammenhänge viel leichter erkennen.

Auch für dich ist es auf Dauer einfacher den Überblick über deine Schaltung zu bewahren, wenn du dir angewöhnst zuerst den Schaltplan zu zeichnen, und dann erst auf die Breadbord Ansicht zu gehen, und deine Bauteile und Kabel zu stecken.

Der LM7805 verlangt zwingend einen Kondensator >=330nF mit niedrigem ESR am Eingang. (möglichst nahe an den Pins)
Entweder einen Tantal, oder einen Kerko. Besser ist zusätzlich noch einen Elko vor dem Regler und einen nach dem Regler.
Auch am Attiny empfiehlt es sich möglichst nahe und mit kurzen Beinchen einen 100nF zwischen 5V und GND zu setzen.

Wenn der Motor viel Strom braucht (>2A) mußt du mit der Masseführung aufpassen. Und die Ströme sollten nicht über das Breadboard fliessen, soviel Strom verträgt das nicht.

Danke einmal allen Tippgebern. Ich fasse mal zusammen. 500Ohm zwischen Pin und Gate (die Funktion verstehe ich nicht, aber da werde ich mal google dazu befragen), 10k von Gate nach Masse zum sicher sperren, Am Eingang und Ausgang des Spannungsreglers jeweils ein Kondensator (da steht auch was im Datenblatt meines Spannungsreglers dazu, werde nehmen was da empfohlen wird), noch einen Keramikkondesator direkt am ATTiny zwischen Masse und Plus. Was eine Freilaufdiode ist werde ich auch mal Google fragen. Und ob mein MOSFET ein Logic-LEvel Typ ist muss ich auch noch heraus finden.
Werde das ganze mal als Schaltplan zeichnen. Gunther hat ja vollkommen recht mit seinem Hinweis, es war auch nie geplant, dass das ganze auf dem Breadboard läuft. Kennt da einer ein gutes, intuitives Programm für Linux? Wenn ich noch länger mit Fritzing zeichnen muss, werfe ich den Rechner an die Wand.

Grüße,

Sven

Nicht nur Kerkos zwischen den VCC und Ground des Tinys, sondern auch vor und hinter den Spannungswandler etwa 100nF um ein aufschwingen des Oszilators zu verhindern.