Es hört sich jedenfalls sehr stark nach EMV-Problemen an, also nach Störstrahlungen aus den einzelnen Komponenten die dir nach irgendwo durchschlagen. Jeweils die richtige Dämpfung zu bekommen ohne die Störung als solche direkt messen zu können ist schwer. Deswegen testen. 100µF Kondensatoren sind Stützkondensatoren gegen Spannungsschwankungen, helfen aber bei sehr hochfrequenten Ströstrahlungen kaum. 10nF sind da eher passend.
Ferrite dämpfen Induktiv, aber eher in kleineren Frequenzbereichen und ein Ferrit um eine Leitung entspricht gerade mal einer Windung. Da aber arbeiten sie sehr gut. Vieleicht mal einen Ringkern nehmen und den Draht mehrfach durchwickeln als Spule um zu dämpfen. Dann aber beide Seiten wickeln auf einen Kern, also + und GND und dabei die Wickelrichtung so setzen das die +-Wicklung ZUM verbraucher geht und die GND-Wicklung weg vom Verbraucher, weil sich die Wirk-Ströme dann im Kern aufheben und nur die Störungen gedämpft werden.
Die Ströme müssen also gegeneinander fliesen Wenn man Wicklungsanfang und Wicklungsende betrachtet an der Spule.
Das dämpft noch besser als ferrrite, es entspricht quasi 2-3 Ferrite oder noch mehr, je nach Kernmaterial.
Ebenfalls eine Standardmassnahme im Labor ist Masse großflächig zu verbinden. Also in diesem Fall alles was GND heist und auf unterschiedlichen Platinen sitzt mit möglicht großem Querschnitt verbinden, nur um mal rauszufinden obs überhaupt einen Effekt hat. Mein Laborassistent sagt immer: das ist keine Wissenschaft sondern schätzen auf hohem Niveau.
Hier mal einige Infos zu EMV-Störungen. Wobei Schalttransistoren keinen Abschaltfunken haben. Aber die Schutzmassnahmen gegen Störimpulse sind unabhängig davon wie die Störung erzeugt wird.