Netzteil-Negativspannung

hab da ein Verständnisproblem.

Ich hab aus einem ATX Netzteil mir ein Netzteil gebaut..

Ein Nano übernimmt den softstart u die spannungsanzeige. soweit funktioniert auch alles. braucht wohl noch etwas feintuning.

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Spannungen werden über spannungsteiler gemessen.

mein Problem: wie verschalte ich die Spannungsteiler für die Negativspannungen?

wenn ich die so verschalte wie die die, für die positivspannungen, müsste es doch "knallen", oder?

garagenloeter: hab da ein Verständnisproblem. wenn ich die so verschalte wie die die, für die positivspannungen, müsste es doch "knallen", oder?

Zumindest machst du den angeschlossenen Arduino kaputt.

Negative Spannung kannst du nicht direkt anschließen, da braucht es einen "Messumformer", der aus der negativen Spannung eine positive Spannung macht.

wat nen aufwand , für ne sache die man fast nie braucht… :confused:

garagenloeter: wat nen aufwand , für ne sache die man fast nie braucht... :confused:

Sehe ich auch so. Du müsstest dazu einen OPV einsetzen, der auch mit 2 Spannungen (+ und - 5 bis 12 Volt o.ä.) betrieben wird. Evtl. gibt es da noch eine einfachere Lösung, die mir aber aktuell nicht bekannt ist.

ich hab auch keine lösung, deswegen frag ich hier ja mal nach.

deswegen ist ja auch noch im display V5 und V6 ohne Anzeige. da soll -5v u - 12v angezeigt werden.

der rest ist kein thema.

Du brauchst für die 2 Spannungen (-5V und -12V) 2 Operationsverstärker als invertierende Verstärker geschaltet. Spannungsversorgung + und -12V Spannungsteiler um auf Arduinofreundliche 5V zu kommen.
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210141.htm

Grüße Uwe

garagenloeter: ich hab auch keine lösung, deswegen frag ich hier ja mal nach.

Spannungen sind relativ und ein Arduino ist potentialfrei. Crasy aber möglich: Du verbindest Arduino-GND mit -12V vom Netzteil. Dann sind alle Spannungen positiv. Das auftretende Problem bei einer schwankenden -12V kannst Du durch Berechnung korrigieren.

Wenn Du das realisierst, müßte man über die Verbindung zum PC mittels USB und die damit verbundene Masse nachdenken.

Danke für die Antworten. Ich werd das mal mit den OP-amp's versuchen.

ich hab mal in der gruschelkiste gestöbert u folgendes gefunden:

LM301,DIP-8 u TO-99 LM308,DIP-8 u TO-99 LM741, TO-99 72741, 14pin, wie 741, nur größer

einen dual op-amp konnte ich nicht finden

welcher wäre am besten dafür geignet?

edit: OPA 121 ist auch noch da...

agmue: Spannungen sind relativ und ein Arduino ist potentialfrei. Crasy aber möglich: Du verbindest Arduino-GND mit -12V vom Netzteil. Dann sind alle Spannungen positiv. Das auftretende Problem bei einer schwankenden -12V kannst Du durch Berechnung korrigieren.

Wenn Du das realisierst, müßte man über die Verbindung zum PC mittels USB und die damit verbundene Masse nachdenken.

Vorsicht, hierbei handelt es sich um ein Netzteil mit mehreren Spannungsausgängen, da sind alle GND-Leitungen zusammengeführt. Hier funktioniert das nicht, wie du es beschrieben hast.

Es gibt weitere Optionen. Du könntest z.B. mit einem weiteren Arduino die negative Spannung messen, indem du den aus der negativen, noch nicht geregelten Spannung betreibst und von minus nach Masse misst. Dann den Wert in ein serielles Protokoll wandeln, einen Optokoppler dran und potentialfrei hinter dem Optokoppler mit dem Hauptarduino den seriellen Datenstrom einlesen ;D

@garagenloeter: Wenn Du das mit Operationsverstärkern hinbekommst, dann möchte ich nichts anderes empfehlen :slight_smile:


HotSystems:
Vorsicht, hierbei …

Ja, unbedingt, aber der TO ist Ü50 und damit erfahren genug, vorsichtig zu sein :smiley:

HotSystems:
Hier funktioniert das nicht, wie du es beschrieben hast.

Tut mir leid, Dir widersprechen zu müssen, aber Du kannst Dir sicherlich vorstellen, daß ich da anderer Meinung bin :grin:

Theorie: Gehen wir mal der Einfachheit halber von einem per Batterie versorgten Arduino aus (USB nicht angeschlossen). Dieser ist mit GND an -12V des Netzteils angeschlossen, dann “sieht” er alle anderen Spannungen positiv. Dazu ein Bild:
Spannungsmessung.png
Den Aufwand lege ich in die Software, da die Spannungen in Abhängigkeit von den -12V korrigiert werden müssen. Etwas Subtrahieren ist nicht so schwierig.

Die Spannungsversorgung für den Arduino kann ich mit einem StepDown aus GND gegen 0V entnehmen (USB nicht angeschlossen).

Praxis: Mein Multimeter zeigt die theoretisch ermittelten Werte an, nur halt 11,8V anstelle 12V. Außerdem besitzt mein ATX noch zusätzlich +3,3V.

Ergebnis: Ich kann in meinen Überlegungen keinen Fehler finden und bleibe also dabei, es funktioniert :slight_smile:

Wer meinen Beitrag als Grundlage für einen Schaltungsaufbau nutzt, sollte sehr genau wissen, was er tut!

Hast Du mal geprüft, ob Netzteil GND evtl. auf Schutzleiter Steckdose und damit bei Nullung auf dem Nulleiter liegt? Darauf dürfte dann auch GND des USB-Anschlusses eines anderen PC liegen und das gäbe böse Ausgleichsströme.

Das könnte man dann nur mit einem Laptop im reinen Akku-Betrieb zum Programmieren umgehen.

Gruß Tommy

Das USB Problem tritt aber doch nur beim messenden Arduino auf? Wenn der einmal progrsmmiert ist, spielt das doch dann keine Rolle mehr, oder? und zum programmierem Stecker vom Atx Netzteil ausstecken.

genau so mach ich das, stecker raus beim programmieren.

und... mein ATX Netzteil hat auch 3,3 V, siehe Foto Display am Anfang.

wie geschrieben, ich werd das mal, wie uwefed geschrieben hat, mit nem OPamp das signal invertieren. malschaun was da raus kommt. brauchen werd ich das wohl eher selten bis nie, aber vollständigkeitshalber möchte ich das halt drinne haben. man(n) weiss ja nie....

Ok, dann hast Du das schon vorgesehen.

Gruß Tommy

Wie schon geschrieben wurde, sind die Spannungen relativ zueinander. Wenn dein Arduino nur in dem Netzteil ist und keine weiteren Verbindung zur Außenwelt besteht, kannst du das ruhig mit den -12V als Gnd machen. Nimm doch einfach mal ein Multimeter und messe das ganze nach.

@Tommy56: Ich stimme Dir vollkommem zu und habe noch eine Warnung ergänzt. Bei meinem Netzteil ist der Schutzleiter mit den sekundärseitigen 0V verbunden. Ein mit Erde verbundener Computer an USB und ein gleichzeitig primär eingestecktes Netzteil schließen sich also definitiv aus!

@ElEspanol: Vollkommen richtig! Wenn man sich bei eingestecktem Netzteil per seriellem Monitor Daten ansehen möchte, muß der PC (Laptop) von jeder Verbindung zum Schutzleiter getrennt sein. Das gilt auch für Netzwerkkabel, HDMI, HUBs und dergleichen. Ich würde das Programm mit einem Steckbrett und einem Labornetzteil entwickeln und dann erst in die eigentliche Schaltung mit ATX stöpseln.

@garagenloeter: Irgendwie habe ich die 3,3V bei Dir übersehen.

der arduino ist nur im netzteil. nur beim programmieren hat er verbindung nach aussen, u da zieh ich den stecker vom netzteil.

Wenn das Gehäuse wo das atx Netzteil und der Arduino reinkommen, schutzisoliert ist, kann man auch den Schutzleiter durchkneifen. wegduck

das gehäuse ist zwar vollkunstoff, die idee find ich aber nicht prickelnd. gehäuse vom atx-netzteil ist metall. der schutzleiter bleibt also. :)