Neues Projekt - Analog Anzeige auf E-Paper anzeigen

Hallo zusammen, ich bin blutiger Anfänger und möchte gerne ein Projekt starten und bräuchte mal eine Info ob ein Ardunio das richtige wäre. Habe zwar schon einiges zusammengelötet und das eine oder andere programmiert aber dem Bereich habe ich nichts angefangen.

Ich will im Kfz eine seperate Anzeige einbauen die diverse Temperaturen und Füllstandsanzeigen darstellen kann. Dieses soll analog mit Zeiger visualisiert werden und möglist unauffällig sein, daher ein E-Ink Display. Der Hintergrund soll tiefschwarz bleiben und darf auch nicht leuchten, die Schrift in weiß, evtl. noch rot. Habe schon 3farbige gefunden, nur die Auflösung sieht bescheiden aus. Das Fahrzeug hat keinerlei digitales an Board was es vereinfachen würde. Dafür gibt es ja das eine oder andere schon.

Es würden ca. 5 Eingänge gebraucht, Spannung wäre von 3,5-14,5 V, glaube da gibt es das erste Problem? Die Geber wären von VDO, die Teilweise serienmäßig verbaut sind. Da müsste man doch nur die Spannung messen? Oder brauch ich dann seperate isolierte Fühler?

Bei den Anzeigen lese ich immer das dort Fonts installiert sind ? Bedeutet das man kann dort keine eigenen Grafiken erstellen kann sondern nur Ziffern? Man sieht manche Displays die sich nach jeder Änderung resetten muss, was zudem sehr langsam geschieht. Manche verhalten sich aber wie ein normales Display. Wie nennen sich solche ?

Zur Programmierung - Von der Idee her würde ich die verschieden Werte mit vorher erstellen Grafiken darstellen, die dann immer ausgetauscht werden. Bin ich da auf dem Holzweg? Oder ist es sinnvoller die in Echtzeit zu zeichnen? Beim ersten wäre es sicherlich einfacher und besser darzustellen ?

Was für ein Arduino wäre da am besten? Das ganze sollte ja schon recht kompakt bleiben.

Wäre für jeden Tipp dankbar.

Quartoffel:
... Das ganze sollte ja schon recht kompakt bleiben. ...

Wenn das Ding möglichst kompakt sein soll, solltest Du entweder zu einem entsprechend kompakten Arduino greifen (z. B. Nano) oder den µC „solo“ benutzen.

Gruß

Gregor

Schau mal da rein:
https://forum.arduino.cc/index.php?topic=436606.0

Ich habe mir erst mal ein Starter Set bestellt damit ich die Grundlagen hin bekomme. Werde einfach mal ganz simple Dinge bauen und dann mal schauen.

Zu den Displays, wie ich nun gesehen habe gibt es schnelle hochauflösende Displays mit hohem Kontrast, allerdings findet man dazu keine Preise, wahrscheinlich unerschwinglich. Zudem leider nicht die passenden Maße, entweder zu klein oder zu groß.

Wie geschrieben werde ich erst mal klein anfangen und das ganze mit einem TFT Display testen.

Quartoffel:
Ich habe mir erst mal ein Starter Set bestellt damit ich die Grundlagen hin bekomme. Werde einfach mal ganz simple Dinge bauen und dann mal schauen.

Das ist ein guter Anfang :slight_smile:

Quartoffel:
Zu den Displays, wie ich nun gesehen habe gibt es schnelle hochauflösende Displays mit hohem Kontrast, allerdings findet man dazu keine Preise, wahrscheinlich unerschwinglich. Zudem leider nicht die passenden Maße, entweder zu klein oder zu groß.
Wie geschrieben werde ich erst mal klein anfangen und das ganze mit einem TFT Display testen.

Der Einsatz eines TFT-Displays ist meiner Meinung nach aber nicht gerade etwas für Anfänger. Fang lieber einfach nur damit an, dass Du eine LED blinken lässt.

Für weiter gehende Dinge: Sorge für gute Flüche! Und trainiere Dich in Hartnäckigkeit und Geduld. Das sind zwei sehr starke Verbündete.

Gruß

Gregor

Du hast wahrscheinlich keine Erfahrungen in Softwareentwicklung. Damit meine ich jetzt nicht eine konkrete Programmiersprache, sondern das Vorgehen ganz allgemein.

Du musst zuerst das Gesamtproblem in einzeln zu bewältigende Aufgaben zerlegen, z.B. Messwerterfassung, Verarbeitung/Plausibilität, Grafik erzeugen, Grafik auf Display ausgeben.

Auch praktisch geht man in mehreren Stufen vor, z.B. erstmal einen Arduino UNO ans Bordnetzt anschliessen (Stabilisator, Puffer-Elko) und gucken, ob der das über 2...3 Wochen übersteht. Als Lebenszeichen genügt das Blinken der LED am Pin 13.

Als nächstes z.B. das elektrische Anpassen (Spannungsteiler?) einer der zu messenden Spannungen und auf einen ADC-Eingang geben. Zur Kontrolle z.B. das Text-LCD aus dem Starterset nehmen. Sind die angezeigten Werte sinnvoll und richtig?

Wenn das geht, nimmst du dir die weiteren Spannungen vor ... dann ersetzt du das Text-LCD durch ein grafisches Display ... usw.

Diese Methode klingt, zugegeben, rel. langweilig. Aber nur so kannst du dich immer auf das bereits erledigte verlassen und wirst nicht von einer Welle unduchschaubarer Probleme auf einmal überrollt.

Lies das Posting #5! Das sind supergute Hinweise für Anfänger!

Akzeptiere vor Allem, dass es seine Zeit braucht, bis Du das kannst, was Du machen möchtest. „Arduino lernen“ ist nichts, was man an einem Wochenende schafft. Das an einem Wochenende schaffen zu wollen stresst nur unnötig, was durch den Frust nicht besser wird.

Nochngruß

Gregor

qualidat:
Du hast wahrscheinlich keine Erfahrungen in Softwareentwicklung. Damit meine ich jetzt nicht eine konkrete Programmiersprache, sondern das Vorgehen ganz allgemein.

Du musst zuerst das Gesamtproblem in einzeln zu bewältigende Aufgaben zerlegen, z.B. Messwerterfassung, Verarbeitung/Plausibilität, Grafik erzeugen, Grafik auf Display ausgeben.

Auch praktisch geht man in mehreren Stufen vor, z.B. erstmal einen Arduino UNO ans Bordnetzt anschliessen (Stabilisator, Puffer-Elko) und gucken, ob der das über 2...3 Wochen übersteht. Als Lebenszeichen genügt das Blinken der LED am Pin 13.

Als nächstes z.B. das elektrische Anpassen (Spannungsteiler?) einer der zu messenden Spannungen und auf einen ADC-Eingang geben. Zur Kontrolle z.B. das Text-LCD aus dem Starterset nehmen. Sind die angezeigten Werte sinnvoll und richtig?

Wenn das geht, nimmst du dir die weiteren Spannungen vor ... dann ersetzt du das Text-LCD durch ein grafisches Display ... usw.

Diese Methode klingt, zugegeben, rel. langweilig. Aber nur so kannst du dich immer auf das bereits erledigte verlassen und wirst nicht von einer Welle unduchschaubarer Probleme auf einmal überrollt.

Das hört sich gut an, bzw ein guter Ansatz die Sache anzugehen. Von der Idee her würd ich erst mal simpel einen Temperatursensor austesten der im Kit ist und den irgendwie darstellen, danach das ganze im Auto einbauen und schauen was passiert.

Was mir spontan einfällt, der Arduino wird ja per USB Buchse betrieben, diese wiederum kann man ja im Bordnetz einbauen. Damit sollte das ganze doch dauerhaft laufen.

gregorss:
Lies das Posting #5! Das sind supergute Hinweise für Anfänger!

Akzeptiere vor Allem, dass es seine Zeit braucht, bis Du das kannst, was Du machen möchtest. „Arduino lernen“ ist nichts, was man an einem Wochenende schafft. Das an einem Wochenende schaffen zu wollen stresst nur unnötig, was durch den Frust nicht besser wird.

Nochngruß

Gregor

Ja da muss ich noch lernen, Geduld gehört nicht zu meinen Stärken :wink:

Quartoffel:
Was mir spontan einfällt, der Arduino wird ja per USB Buchse betrieben, diese wiederum kann man ja im Bordnetz einbauen. Damit sollte das ganze doch dauerhaft laufen.

Was den Betrieb übers Bordnetz angeht, wirst Du für Entstörung sorgen müssen. Ich selbst habe damit keinerlei Erfahrung, aber durch’s Mitlesen bekommt man hier einiges mit.

Quartoffel:
Ja da muss ich noch lernen, Geduld gehört nicht zu meinen Stärken :wink:

Das kommt schon noch, nur Geduld g

Gruß

Gregor