Öltankmessung

Hallo zusammen,

hat irgend jemand schon positive Erfahrungen mit selbst gebauten Messeinrichtungen zur Füllstandsanalyse von Öltanks? Konkret geht um einen 2,5m hohen rechteckigen Heizöltank. Ich würde gerne mit dem Arduino die Füllstandsmenge ermitteln. Allerdings ist der Versuch mit einem fertigen Ultraschallsensor fehlgeschlagen, da dieser erst ab 30cm funktioniert und somit nicht den gesamten Tankinhalt ermitteln kann.

Mich würd interessieren, ob jemand schon hierfür einen guten Sensor gefunden hat oder eine Idee hat wie man das selbst realisieren könnte.

Vielen Dank schon mal

verirrtes Schaf

Ultraschallsensor fehlgeschlagen, da dieser erst ab 30cm funktioniert

Wenn das das einzige Problem ist ... Meine AutoTankAnzeige zeigt auch sehr lange "voll" an.

Hoi Shawn ;)

welchen US-Sensor hattest Du denn benutzt ? Die bekannten "DoppelWopper" von eBay können AFAIK bis/ab 3 cm - und das sollte doch reichen.

Darfst den Tank ja sowieso niemals bis oben hin füllen, da muss es eine Markierung am/im Tank geben und das muss auch auf dem außen angebrachten und einsehbarem Typenschild abzulesen sein.

@ A.R.Ty: Ich hab den MB1033 von MaxBotix verwendet. Die Sensoren bei eBay können aber meist nicht die Entfernung die ich maximal hab.

Die Markierung gibt es sicherlich. Problem ist nur, dass man in einen Stahltank schlecht reinsehen kann :D

Warum nimmst du nicht den weit verbreiteten HC-SR04? Reichweite 2cm ~ 3m

Achte bei der Auswahl der Sensoren und Anschlüsse ggf. auf explosiongefährdete Bereiche!!!!

hi,

Achte bei der Auswahl der Sensoren und Anschlüsse ggf. auf explosiongefährdete Bereiche!!!!

oder berechne den ehemaligen füllstand aus der größe des lochs im boden...

gruß stefan

:D so könnte man es auch sagen....^^

Ähmm...vollkommen klar dass AUF KEINEN FALL innerhalb des Tanks Elektronik ist !

Hallo,

ich habe erst meine Öltankmessung umgesetzt. Spendiert habe ich zur Messung einen Uno und als Sensor den US-100. Kostet zwar etwas mehr, soll aber genauer sein. Und höchste Genauigkeit (1mm) war mein Ziel und die rund 4€ Mehrkosten in Ordnung. Ich habe einen kellergeschweißten Tank (8000l) mit einer Revisionsöffnung. In diesen Deckel habe ich zwei Bohrungen eingebracht, durch diese jetzt der Sensor in den Innenraum schaut. Zwei Hinweise hätte ich noch für Dich, aus eigener Erfahrung. Die zwei runden Messkapseln dürfen nicht im Deckeln anliegen, also die Bohrung so groß machen, das so ein Millimeter rundherum frei ist. Das nächste sind ungewollte Reflexionen und völlig schwankende Messwerte, diese konnte ich vollständig beseitigen, indem ich im Deckel Noppenschaum geklebt habe. Elektronik habe ich auch nicht im Tankinneren. Das System habe ich jetzt seit November im Einsatz, Langzeiterfahrung bezüglich des Sensors in der ölhaltigen Luft kann ich Dir nicht liefern.

PS: Ich über viele Jahre ein handelsübliches Messsystem mit Ultraschall, dies hat aber nur eine Auflösung von 1cm und einen Mindestabstand von 15 cm. Durch das neue Messsystem konnte ich die Auflösung von 50l auf 5l verbessern.

refo

Vielen Dank für die Tipps.

@refo: ich hab einen ähnlichen Tank, allerdings wollte ich am liebsten in die alte Öffnung des vorherigen Messinstrument es 1 1/4 Zoll Gewinde...das kann ich wohl abhaken. Die Revision Öffnung hab ich aber auch. Mal sehen wie die aufgeht. Hast du nur diese Klappe mit Schaum ausgekleidet oder den ganzen Tank?

Ich werd mir wohl dann mal einen us-100 zulegen :)

VerirrtesSchaf

was hälst du davon wenn du direkt den Verbrauch ermittelst http://www.conrad.de/ce/de/product/150392/Durchflussmesser-Flow-Meter-FCH-m-POM-LC-003-30-lmin-BIO-TECH-eK-FCH-M-POM-LC-AD-6-MM-mit-Duese-16-mm-003-/?ref=detview1&rt=detview1&rb=1

Hallo, er möchte den Inhalt des Tanks berechnen. Das scheint eine Ölheizung zu sein. Mit dem Durchflussmesser wird das so ohne weiteres nicht funktionieren. Es gibt einen Öl Vor- und Rücklauf.

Ich halte es übringens für mehr als abenteuerlich den Doomdeckel mit Bohrungen zu versehen. Deine 5/4" Öffnung ist ideal um Geber zu montieren. Du kaufst Dir dafür eine Hand voll Stopfen, dann kannst Du- ohne großen Schaden anzurichten, basteln. Ich würde einmal mit Infrarot anfangen. Du könntest auch mal bei den TankFritzen schauen, was es für MessSysteme und Geber gibt. Gruß und Spaß dabei Andreas P.S. Heizöl ist eine ziemlich fiese Sache. Du fummelst da am Universum und scheinst keinerlei Ahnung von den eventuellen Folgen zu haben.

Hallo verirrtes Schaf,

diesen Anschluss habe ich auch, da war auch vorher der Ultraschallsensor aus dem Handel drin. Vom Durchmesser her hätte das auch gepasst. Ich habe die Idee jedoch verworfen, da diese Öffnung zu weit am Tankrand liegt und es rechnerisch in Bezug auf den Messkegel nicht gereicht hätte. Vom bisherigen Sensor habe ich keine technischen Daten, wird wohl auch einen Messkegel haben und aber auch immer funktioniert. Den habe ich damals reingeschraubt und mir über so was keinen Kopf gemacht. Wenn das dein einziger Zugang ist, würde ich erst mal einen fliegenden Aufbau testen.

Ich habe nur den Deckel mit Noppenschaum ausgekleidet, der Deckel ist eine Revisionsöffnung zur Tankbegehung mit rund 50 cm Durchmesser.

refo

Kann es sein, das du im Tank Echos bekommst? Bau den Sensor mal in ein Plastikrohr ein. Ein 80 oder 120 mm Abflussrohr eignet sich gut dafür. Das Rohr geht bis zum Tankboden und wird unten einfach 45° abgesägt. So war die Messeinrichtung, die ebenfalls auf US basierte, an Galvanikbecken in der Firma gelöst. Alternativ bastel dir doch was mit Schwimmer. ein Rohr mit einem Schwimmer passenden Durchmessers und im Schwimmer einen starken (Neodym)Magneten. Außerhalb des Rohres dann eine Batterie Reedkontakte, die du um Leitungen zu sparen als Matrix verschalten kannst :)

Gruß Gerald

Das was Ihr da macht ist gefährlich. Ihr seid zwar einverstanden keine Elektronik in den Tank einzubauen aber ein Loch zu bohren und einen Sensor hineinzustecken der nicht das Loch abdichtet ist für Euch "keine Elektronik im Tank?" Für die Zündung der Dämpfe ist das von Vorteil weil der Anteil Von Luftsauerstff größer ist als im Tank. Ist der Sensor für Kraftstoffe geeignet oder löst er sich nach einigen Monaten in Heizöhldämpfen auf?

Vergeßt diese Eigenbaulösungen und kauft ein professionelles, zertifiziertes, für diesen Zwech zugelassenes Meßsystem.

Grüße Uwe

Hallo, ach! Sie können ja ruhig selber bauen. Nur sollen sie sich abgewönen mit billigen ChinaZeug´s an 220v, Gas, Öl und Auto zu fummeln. Für seine 5/4" wird es schon einen Geber geben, den er mit dem Arduino auslesen kann- nur der KOSTET. Und wenn ich hier "Löcher in Doomdeckel, vor der Steckdose, zwischen HpSi und Fi" lese, dann kann ich nur hoffen, so einen Bastler nicht in meiner Nähe zu haben. Gruß und Spaß Andreas

Also erst mal danke für die Infos.

Allerdings find ich es schon etwas frech, was sich hier manche erlauben.

Moin,

ich habe letzte Woche meine Versuche, den Pegelstand meines kellergeschweißten 4200l, 1,50m hohen Heizöltanks per Ultraschall (HC-SR04) zu ermitteln, beendet. Man bekommt zwar z.B. einen Kunststoff-Blindschraubstopfen für dieses Gewinde (bei mir war es jedoch 1 1/2") im Baumarkt, das war dann aber schon mal nicht brennstoffbeständig (aus dem Wasser-Installationsbereich). Habe in diesen Stopfen den HC-SR04 integriert und ein paar Wochen lang Messungen vorgenommen, die mich aber nicht zufrieden gestellt haben (trotz verschiedenener gleitender Filterargorithmen und Berücksichtigung der Umgebungstemperatur auf die Schallgeschwindigkeit). Vermutlich war bei mir der seitliche Abstand des Sensors zur Tankwand mit nur ca. 100mm zu gering. Da es MEIN Tank ist und ich damit machen kann, was ich will, wäre es theoretisch für mich kein Problem gewesen, den Sensor an einer anderen Stelle zu platzieren und woanders eine weitere Öffnung anzubringen. Als ich mir den HC-SR04 so angesehen habe, kamen mir aber im Zusammenhang mit der Tatsache, dass dieser lütte China-Fiffi zwar mechanisch noch verhältnismäßig akzeptapel an der INNEREN Oberkante des Tanks in der Kunststoff-Verschraubung "fixiert" war aber RÄUMLICH elektrisch innerhalb des Tanks saß doch erhebliche Bedenken, ob ich WIRKLICH alle möglichen Bedenken bei der Auswahl des Mess-Verfahrens und der Installation ausschließen könnte, wenn sich auch nur die kleinste Panne ereignen würde und ich im "Schadenfall" bei meiner Versicherung zu Kreuze kriechen müsste (...aber ich hab' doch nur...). Ich habe also abgebrochen... Obwohl: die Anwendung auf dem Arduino war schon nett und zeigte den Tagesverbrauch, den aktuellen Level in Litern usw.

Es gibt eine Firma hier in S-H, die so etwas vertreiben: http://www.tecson.de. Dort kann man auch Pegelsonden kaufen, ist aber nicht so preiswert wie ein HC-SR04 aus China. (Das war ja ein Grund für mich, nach einem anderen Weg zu suchen). Schau doch da mal bitte in die Gerätedokumentationen der Pegelmessgeräte hinein, da habe ich z.T. ein Gefühl für die erforderlichen Maßnahmen bei Installation und Inbetriebnahme bekommen (bzw. für die Zulassungen und rechtlichen Hinweise).

@Verirrtes Schaf (warum nur habe ich irritierende Assoziationen mit diesem Nick, aber den sucht sich ja jedermann selbst aus ;)), ich empfinde einige Beiträge hier in diesem Thread zwar nicht unbedingt als "frech", vielleicht als Belehrung oder Bevormundung, aber in dieser Sache durchaus als gerechtfertigt.

Mach' kein' Schiet, wir alle hier wollen hier nur, dass alle Freude im Arduino haben und keinesfalls zu Schaden kommen.

Aber, um auf Deine Eingangsfrage zu antworten:

hat irgend jemand schon positive Erfahrungen mit selbst gebauten Messeinrichtungen zur Füllstandsanalyse von Öltanks?

ich nicht...

hi,

ich empfinde einige Beiträge hier in diesem Thread zwar nicht unbedingt als "frech",

im vergleich mit mikrocontroller.net, wo leute wirklich von den "experten" (vielleicht für elektronik, aber sicher nicht für umgangsformen) beschimpft werden, isses hier doch saugemütlich.

aber es stimmt schon, gerade weil es hier sehr familiär zugeht und jeder jeden kennt, kann es vorkommen, daß man zu einem "neuen" etwas sagt, das der dann falsch versteht. ist aber nicht böse gemeint. da sei uwe vor!

andererseits, sollte jemand in meinem wohnhaus seinen tank dergestalt manipulieren, würde ich das ding sofort stromlos machen und dann entweder (so ich ihn gut kenne), niederbrüllen oder gleich die feuerwehr rufen. das lied: "tausendmal nix passiert" laß ich hier nicht gelten.

schaf, Du mußt doch verstehen: alle hier sind bastler, hacker, oder wie immer Du es nennen willst, aber wenn Du das "verbrennen im schlaf" anderer leute in kauf nimmst, überschreitest Du grenzen.

ich weiß nicht, wie ich es noch sagen soll, daß es hier keiner bös' meint, aber bitte überdenk' es. eine schlagzeile wie: "erster toter durch arduino" will hier keiner.

liebe grüße stefan