Ich arbeite mich gerade in KiCAD ein. Parallel zum Lesen der Einführung in das Programm versuche ich, eine eigene Schaltung damit umzusetzen.
Jetzt stehe ich beim Routen der einseitigen Platine vor dem Problem, dass ich nicht um eine Drahtbrücke herumkomme. Ich möchte also auf der Kupferseite eine Leiterbahn mit einem Lötauge enden lassen, um sie an einer anderen Stelle fortzuführen.
Beim Überfliegen der Einführung (die habe ich ja noch nicht ganz durch) fand ich dazu nichts. Und was ich im Netz dazu gefunden habe, bezog sich auf wesentlich ältere Programmversionen. Wie macht man das so, dass es KiCAD-kompatibel ist (ohne dass es zu einer Fehlermeldung oder Warnung kommt)?
gregorss:
Den müsste ich aber im Schaltplan platzieren, was ja nun nicht so der Hit wäre.
PS: Es geht übrigens um KiCAD 5 unter Debian 10.
Warum willst Du keinen 0 Ohm Widerstand in deinen Schaltplan einbauen,
wenn Du den doch sowieso für die Drahtbrücke brauchst bei deiner einseitigen Platine?
masterheavy:
Warum willst Du keinen 0 Ohm Widerstand in deinen Schaltplan einbauen,
wenn Du den doch sowieso für die Drahtbrücke brauchst bei deiner einseitigen Platine?
Weil ein Widerstand im Schaltplan auftaucht. Eine Brücke hat dort nichts zu suchen.
oder wie wolltest Du die Brücke machen?
Wie zur Hölle macht man denn eine Brücke?! Weißt Du überhaupt, was eine Drahtbrücke ist?
Die beste Lösung für mein Brückenproblem habe ich anscheinend gefunden: Ich arbeite halt mit Durchkontaktierungen, die ich zum Schluss so „formatiere“, dass sie beim Drucken wie Lötaugen rüberkommen. Ich hatte nach einer intensiven Sucherei im Netz auch das hier gefunden - damit kann man seit kurzem hübsche Lötaugen platzieren.