OT: Fataler Fehler

Daumen sind gedrückt!

Bis eben gearbeitet, aber jetzt drücke ich die Daumen umso kräftiger.

Ich drücke auch die Daumen!

Daumendrücken heute vom Gardasee. Uwe

So lange ich es noch schaffe, mich zwischendrin aus dem Zimmer zum WLAN im EG zu schleppen, sehe ich noch Hoffnung :-)

Letztes Jahr war ich mit Laptop, Arduino und ein paar WS2812 im Krankenhaus und habe mir damit die Zeit vertrieben, sonst rostet man ja ein. Von WLAN für die Patienten habe ich nichts gesehen, daher meinen USB-Stick verwendet, der mir auch auf dem Campingplatz meistens einen Zugang ins weltweite Netz ermöglicht. So konnte ich online Zeitung lesen und sehen, wie das Wetter für einen Spaziergang wird.

Gute Idee, am besten einen " Arduino Notfallkoffer" griffbereit haben :)

Dieses Jahr sind mir etliche prepaid SIM Karten verfallen, genau dann wenn ich sie gebraucht hätte :frowning:

agmue: Von WLAN für die Patienten habe ich nichts gesehen,

Privatpatienten zu sein, hat da bestimmt Vorteile :)

Hi

ElEspanol: Privatpatienten zu sein, hat da bestimmt Vorteile :)

Keine Angst, staatlich bist Du Da nicht drin, dafür bist Du noch privat genug! Hatte bisher nur öfter das Vergnügen, meinen alten Herren für den einen oder anderen Monat dort besuchen zu dürfen. Das letzte Mal ist aber, Gott sei's gedankt, schon ein paar Monate her - da gab's noch DVB-T (also ohne Zwei).

Allerdings immer mit WLan - den Key musste man sich öfter (kA, ob täglich) an der Information abholen - für einen bettlägrigen Patienten etwas 'unpraktisch'. Laptop, DVB-T-Empfänger für Diesen und Kopfhörer und die Welt war nicht mehr ganz so klein, auch war Er damals noch aktiver, hatte also Gedrechselt/Gedreht und war auch etwas aktiv in diversen Foren. Zu der Zeit hatte ich viel mit IP-Kameras gespielt und konnte so zumindest (ab und zu bewegte) Standbilder vom Weihnachtsbaum ins WWW senden - mal mit Kater, mal mit Zwei.

Hoffe, daß Dir Da nicht die Decke auf den Kopf fällt, gute Besserung

MfG

Ich werde bald wieder ein paar Klinikbesuche haben. Da werde ich mir wohl auch ein kleines Kistchen mit meinem Arduino Zeug schnüren. Und den Notebook dazu. Ist schon schöner wenn man was zu tun hat. :-)

Gute Besserung Franz

Danke für alle Kommentare :-)

Momentan durchlebe ich einen steten Wechsel von Ups und Downs, und ich kann nicht erkennen, wie es weitergehen wird. Am schlimmsten ist eigentlich die Bürokratie, die mir z.B. seit Wochen einen Rollator verweigert, und eine Aufklärung über einen sachgerechten Umgang mit der Krankheit. Es kann also jederzeit vorkommen, daß ich mich aus dem Fenster stürze, um den Qualen zu entkommen - besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Aber das ist wirklich nur der letzte Schritt, ansonsten versuche ich, mich irgendwie weiter durchzumogeln. Und wenn ich gehe, dann ohne Bitterkeit - ich habe schon zwei Leben gelebt (vor und nach dem Krebs), und habe dabei nichts ausgelassen, das ich jetzt noch nachholen müßte. Vom Leben erwarte ich nur noch einen gnädigen Tod, ohne viel Panik oder Schmerzen, aber der darf sich auch noch viel Zeit lassen!

Ein Arduino im Krankenhaus wäre durchaus eine Option, auch wenn mir das auf einem Breadboard nicht mehr viel Neues bringen kann. Ich wollte schon Einführungskurse abhalten, nur fehlt dazu eine Räumlichkeit, die meiner derzeitigen Behinderung gerecht wird. Damit ist und bleibt das Forum die beste Möglichkeit, Kontakt mit dem Rest der Welt zu halten. Zwar haben die meisten Krankenhäuser inzwischen WLAN, aber dummerweise nicht bis in jedes Stockwerk - da muß man oft schon ziemlich mobil sein ;-)

Damit möchte ich diesen Thread schließen. Falls ich irgendwann mal weg bin, dann denkt nicht nur an mich, sondern auch an euch selbst - was wäre wenn mir irgendwas dazwischen kommt?

Ja, das kann ich alles seeeehr gut nachvollziehen. Die einen haben das Problem dass man an ihrer Krankheit sterben kann, die anderen haben das Problem dass man an ihrer Krankheit nicht sterben kann.

Für beide Gruppen sollte es die Möglichkeit gegen selbst zu bestimmen, wann Schluss ist. Bei Tieren sagt man, weiter zu leben ist Quälerei und man hilft ihnen mit einer Spritze. Bei Menschen ist man total anderer Meinung. Und warm? ..........bei den Menschen kann man die Krankekasse melken. Da sind für die Pharmafirmen viele hunderttausend Euro pro Patient zu verdienen. Das lässt man sich nicht engehen. Für Geld bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke. Und die Politiker verstecken sich hinter Christlichen Argumenten. Jeder betroffene Patient weiß, dass das mit Christlichkeit NICHTS zu tun hat. Es ist das was ist, Quälerei, die anderen die Taschen randvoll mit Geld füllt und die Betroffenen zu Bittstelleren macht.

Zu der zweiten Sache, die Einführungskurse. Ich denke die Volkshochschule hätte sicher interesse daran, solche Kurse anzubieten. Und viele wären sicher auch sofort als Schüler dabei, wenn es so ein Angebot gäbe.

LG Franz

DrDiettrich:
Ein Arduino im Krankenhaus wäre durchaus eine Option, auch wenn mir das auf einem Breadboard nicht mehr viel Neues bringen kann.

Gestern konnte ich erleben, wie viel Aufmerksamkeit, die ich garnicht nicht wollte, man mit ein paar blinkenden LEDs erhalten kann. Du könntest in Gespräche geraten, die das Thema Krankheit mal für eine gewisse Zeit ausblenden.

DrDiettrich:
Zwar haben die meisten Krankenhäuser inzwischen WLAN, aber dummerweise nicht bis in jedes Stockwerk - da muß man oft schon ziemlich mobil sein :wink:

Darum Obacht bei der Wahl der Krankheit, sie sollte in eine Krankenhausabteilung mit WLAN führen ;D