OT: WLan "Durchführung"

Guten Morgen zusammen,
hab ein Problem und möchte hier mal um potentielle Ratschläge nachfragen.

Situation: brauche WLan im Metall-Gartenhaus. Ist die Tür 10 cm offen passt auch alles, ist die Tür zu wird's nicht nur lichttechnisch zappenduster, auch das Signal ist weg. Repeater in 5 m Entfernung bringt auch nix, das Blech schirmt einfach alles ab.

Was ich NICHT möchte:

  • Löcher in die Hütte sägen
  • mit Powerline arbeiten

Idee: Antenne außen anbringen, Antennenkabel durch die vorhandenen Lüftungsschlitze nach innen ziehen und dann ... tja, und drin den ominösen Repeater ein neues WLan bereitstellen lassen.
Hab's im Bild mal dargestellt.

Alles was ich an Repeatern gesichtet habe (von no-name bis Fritz) gibt mir leider keine Auskunft, ob dieses Szenario machbar ist.

Und bevor ich jetzt 10 Testexemplare kaufe: könnt ihr mir dazu nützliche Tipps geben? Oder auch Alternativen an die ich vielleicht nicht denke?

Danke
Klaus

einfache Lösung: Raspberrypi mit USB-WiFi-Stick und OpenWRT. Hab' meine RPis mittlerweile alle für solche Spaßgkeiten umgebaut - uch sie ohne WiFi :slight_smile:

sehe da kein Problem. AP/Repeater (vieleicht tuts auch ein alter Router mit OpenWrt o.ä.) mit zwei schraubbaren Antennen, eine nach Außen verlängern. Halte aber das eine Kabel nach außen so kurz wie möglich, Mindest-Radien des Kabels beim Biegen beachten.

Du kannst das auch zweiteilig ausführen. Ein billiger client (station) in einer IPxx-Dose aussen ans Gartenhaus und innein ein das gleiche, jedoch als AP konfiguriert. Hat wesentlich höhere Bandbreite. Ggf. Noch den Vorteil, dass du Innen auch Lan zur Verfügung hast.

Ja das geht mann muss nur einen Repeater mit externen Antennen finden.
Da aber die Reapater von "diversity! ausgeht also beide Antennen das "gleiche" umfeld wird immer wieder versucht umzuschalten. Was zu keiner UNterbrechung führt aber zur einer beschränkung/Einbuße der maximalen Geschwindigkeit.
Ich habe einen alten Dlink genau so genutzt und es hat funktioniert. Auch eine Fritzbox als repeater mit den "Frixtender" umbau hat genau so eine Brücke schlagen können aber statt ca 100-110Mbit hatte ich nur ca 30-35Mbit.
Ich versuche noch den Repeater als Link zu finden.

Gruß
DerDani

Müßten nicht auch 2 Antennen, eine außen und eine drinnen mit ihrem Kabel dazwischen funktioieren? Im besten Falle ein Stück Draht, isoliert montiert, der außen und innerhalb des Raums die Antennenlänge hat?
Grüße Uwe

(deleted)

Mal eine kurze, einfache Frage:
Wozu genau brauchst du das Wlan ?

Notebook oder ESP ?
Bei ESP gibt es auch welche mit externer Antenne.

Es ist wie immer bei euch: kaum mal kurz aus dem Haus, schon ist wieder ordentlich Lesestoff da :smiley:

Mit Raspi möchte ich ungern anfangen, behalte ich mir aber im Hinterkopf (OpenWRT ... auch noch nie gehört :confused: ). Zwei Geräte sind auch nur Notlösung, da muss dann auch noch Strom vor die Hütte ... gefällt mir nicht so richtig.

"Freiluft Antennenverlängerung" habe ich tatsächlich schon probiert, da passiert genau nix. Habe aber auch nicht mit Längen und Abstand & Co rumgespielt, das Zeug sollte halt unproblematisch laufen.

Ich verfolge jetzt mal den Plan mit dem zweiantennigen Repeater.

Und worum geht's genau: nix mit Notebook oder ESP :wink:
In der Hütte hängt die Bewässerungssteuerung und die möchte wissen wie das Wetter wird, was ich von ihr möchte (Programmierung erfolgt über's Netz), ab und an ein SW-Update.
Datenrate ist also nebensächlich.

@Volvodani: wenn Du noch was findest, lass es mich wissen.

Danke schon mal an alle Beteiligten, ich geh jetzt mal nach Hardware schauen.

Das was Du suchst ist eine Media-Bridge.

Variante 1: (Aufwendig)

"alte" oder auf DSL-Seite "defekte" Fritz!Box aufmachen, Antennenadapter von uFL auf RP-SMA einbauen, SMA-VerlängerungEbay-Link raus aus der Hütte (wird Dank Magnetfuss nicht geschraubt) und da die Antenne aus dem Umbaukit Ebay-Link ran.

Variante 2: (Kostengünstig)

Direkt einen AP kaufen, der den Bridgemodus kann.
Z.B. ASUS RP-N12 (Amazonlink https://www.amazon.de/dp/B00YSL9H92
Da die externe Antenne(n) ran fertig.

Hinweis: Du solltest schauen, ob Dein Router auch im 5Ghz Band arbeitet - das Band ist meisst weniger belastet als das 2,4GHz - und dann entsprechend Deine Lösung aussuchen.

Geräte lassen sich auch ggfls. aus'm Akku + Solarpanel speisen.

Danke xy-projekt,

ich habe jetzt mal eine Lösung aus beiden Varianten getestet. Vorab: sie funktioniert, also wird's wohl wie immer die Dauerlösung werden :slight_smile:

Meine alte Fritzbox 3370 aufgeschraubt und siehe da: die zweite Antenne hat ne ziemlich lange Strippe (naja, so 20 cm).
Flott durch die Lüftungsschlitze der Box und die Hütte gefädelt - Länge reicht gerade so.

Wie das jetzt aussieht sehr ihr hier

Antenne schaut außen raus

Schwebende Fritzbox

Durchführung Gartenhaus

Nachtrag: bin gespannt, ob oder wie schnell die Antenne vergammelt. Regen sollte nicht drankommen, aber letztlich ist die natürlich nicht wetterfest.

Ein wenig Klarlack oder zur Not Haarspray drauf...
Würde mir eher Gedanken machen um die Fritzbox wegen der hohen Luftfeuchte.

Gruß

Klaus_ww:
Danke xy-projekt,

Meine alte Fritzbox 3370 aufgeschraubt und siehe da: die zweite Antenne hat ne ziemlich lange Strippe (naja, so 20 cm).
Flott durch die Lüftungsschlitze der Box und die Hütte gefädelt - Länge reicht gerade so.

Na sag ich doch...
Bitte wenigstens die letzte aktuelle Firmware daruf geben.

In diesem Zusammenhang:
Ich findes es Schade, das AVM gerichtlich feststellen lässt, funktionierende Hardware in zig-tausendfacher Ausführung keiner Zweitverwertung zukommen zu lassen und daraus Elektroschrott machen will.
Alle Welt regt sich über geplante Obsoleszenz auf. Ich finde das noch viel viel schlimmer.
https://www.heise.de/-4688693.html (Stand heute: Über 1200 Kommentare)

@Scherheinz

Würde mir eher Gedanken machen um die Fritzbox wegen der hohen Luftfeuchte.

Nein das ist kein Problem.
Erfahrungswert: 4 Jahre "Outdoor" im Dachkasten - mit Akku und Solarpanel...

Dachte wegen dem Wort "Bewässerungssteuerung".....

Klaus_ww:
Nachtrag: bin gespannt, ob oder wie schnell die Antenne vergammelt. Regen sollte nicht drankommen, aber letztlich ist die natürlich nicht wetterfest.

Das ist kein Problem.
Wenn Du gaaanz arge Sorgen hast, kannst Du auch den Antennenfinger in eine 08/15 Verteilerdose basteln; also erst Antenne in die Kiste. den uFL durch minimalinvasive Öffnung nach draussen und von da nach innen in das Häuschen.
Genügend Länge hast Du nach den Bildern noch...
Kleine Dose:

Ich hätte eher Sorge, das die Isolierung vom Käbelchen den Geist aufgibt, da weder UV- noch Scheuerresistent.

weder UV- noch Scheuerresistent

Guter Gedanke!
Ich werde das Ding nochmal abmontieren und das Käbelchen mit einem Überzug versehen; Kabelisolation in passender Größe reicht da ja schon.

So richtig lang ist die Strippe übrigens nicht, aber es reicht gerade so.

Klaus_ww:
Ich werde das Ding nochmal abmontieren

Soviel dann zur Dauerlösung..... :wink:
SCNR

Wenn Du nur 1cm mit der Box innen nach oben ziehst, hast Du den Sensor draussen frei.
Mach um den vorher ein Kästchen drum, zieh das Kabel nach drin und fettig. Glaub mir, passt.
Trotzdem favorisiere ich die SMA-Lösung.

So habe den noch gefunden war kein DLink sondern TP Link TL-WA830RE der hatte noch richtige Antennen mit SMA Buchsen den als Repeater und eine Antenne ausserhalb einen drinnnen.
Der Nachfolger hat leider nur feste Antennen also aufmachen zum tausch.
IN meinen Augen geht jeder "Repeater" mit externen SMA Buchsen an den Antennen.
Gruß
DerDani

volvodani:
So habe den noch gefunden war kein DLink sondern TP Link TL-WA830RE

[con OT]
Der hat vor 5 Jahren das letzte Update bekommen.
Ich würde da nicht mehr drauf vertrauen.

lücke tp link heise - Suchbegriffe so in die Suchmaschine eintippen... Und nur die Teaser lesen lässt mich erschaudern.
Und ja, ich geb zu auch mal einen Accesspoint eingesetzt zu haben. Bei dem sich wps nicht abschalten lies. Dann war ganz schnell Schluß. WPS - Wi-Fi Protected Setup