Das ist missverständlich. Mit dem OK kannst du die Eingangseite nicht schalten. Beschreibe genauer was du vor hast.
Die Diode im PC817 nimmt 1,2V und hätte gern 20mA (max.50mA).
Am Eingang würde ich noch eine Diode als Verpolungschutz vorsehen. Der PC817 mag nicht mehr als 4V verpolt am Eingang.
Bei deinen 14,4V - 1,2 - 0,7 = 12,5V
12,5V fallen also am Widerstand ab.
Bei einem Strom von 20mA ergibt sich 625 Ohm.
Also wähle einen Widerstand in dieser Nähe, eher größer.
Ausgangsseitig würde ich am μC den internen PullUp nutzen, und mit den PC817 auf GND ziehen.
Nein ich will nicht die OK Eingangsseite schalten...
Ich habe als Eingangssignal entweder +12~14,4V oder geschaltete Masse als Signal.
Für die positiven Signale würde ich die nicht Invertierende Grundschaltung (Bild ganz Links) verwenden wollen. R1 wäre dabei der interne Pullup vom Teensy.
Welche OK Grundschaltung muss ich verwenden wenn am OK Eingang nur ein geschaltetes Masse Signal anliegt ?
Edit: Oder anders gefragt, was liegt Eingangsseitig an, wenn der Eingang nicht auf Masse liegt?
Da liegt dann nix an . Kontakt / Schalter ist in dem Fall offen.
Edit, Nochmal für mich zum Verständnis:
Ich würde meine geschaltete Masse dann am OK PIN 2 anlegen, R2 bleibt an PIN 1- geht aber von da dann auf die +12~14.4 V ?
Da ich die Hardware nicht kenne weiß ich nicht ob der Teensy3.5 interne Pullups oder Pulldowns oder beides hat.
Wie bereits in #2 gesagt soll der Vorwiderstand der LED des Optokopplers 625 Ohm habne. Ein gebräuchlicher Wert als 5% Widerstand ist 680 oder 820 Ohm. Der genaue wert ist nicht wichtig da der Strom so zwischen 5 und 20mA sein sollte und das ist im Bereich 625 bis 2500 Ohm.
Ich würde da aber die Schutzdiode nicht in Reihe zum LED sondern antiparalell zur LED schalten (Kathode der Diode an Anode der LED im OK und Anode Diode zu Kathode OK). Da liegen bei Verpolung max 0,7V am LED in Sperrrichtung an.
Das ist das Steuersignal für die LED des Optokopplers ?
Kein Problem. Bei 12-14V fließt ein Strom nach Masse, Die LED im OK schaltet den Fototransistor durch.
Bei Masse fleißt kein Strom und der Ausgangstransistor des OK sperrt. Der Pullup bzw Pulldownwiderstand bringt den Ausgang auf ein definiertes Potential.
Verstehe ich jetzt nicht ganz. Du hast entweder Masse oder offen?
Dann die LED des OK von Versorgungsspannung (12-14V) über den Vorwiderstand an den Ausgang der Steuerung angeschlossen ist Leitet der Ausgangstransistors bei Massesignal. Bei offen ist der Transistror des Ok auch nicht leitend. Also Schaltbild mitte:
Welche der beiden Schaltungen ausgangsseitig am OK Du verwendest ist egal. Ein Entscheidungsgrund ist die Möglichkeit einen Internen Pullup bzw Pulldownwiderstand zu verwenden. Nimmst Du einen externe Widerstand sind beide Möglicheiten equivalent.
Die eventuell nötige Negierung des eingelesenen Signals ist softwaremäßig leicht zu bewerkstelligen.
Nachgelesen:
Der Teensy3.5 hat sowohl interne Pullup als auch Pulldown-Widerstände.
Also beide Ausgangsbeschaltungen des OK sind mittels interner Widerstände möglich. Aber bitte die beiden nicht verwechseln.
Das stimmt eigentlich nicht. Spannung ist immer eine Differenz von Potenzialen. Da die Diode sperrt, fehlt der LED das zweite Potenzial. Somit sollte an die 0V an der LED anliegen, wenn verpolt wird.
Nein.
Wieso soll an der Diode die volle verpolte Spannung anliegen und keine Spannung an der LED?
Wir haben keine Idealen Dioden sondern Dioden und LED mit einem wenn auch kleinen Sperrstrom. Die verpolte Spannung liegt an der sperrenden Diode und an der sperrenden LED an (Serienschaltung). Die Aufteilung erfolgt in Funktion des Sperrstroms. Das der Sperrstrom sehr klein ist wird die LED, auch wenn sie durchbricht nicht genügend Leistung in Wärme umwandeln damit die kaputtgeht.
Aber wieso reskieren, wenn die Antiparalellschaltung die Spannung der LED in Sperrichtung auf die Durchlaßspannung der Diode begrenzt?
Manchmal ist ein Kurzschluß die bessere Lösung als ein unterbrechen einer Verbindung.