Pin-Spannungen bei variabler Spannungsversorgung

Hallo Community,

Ich arbeite momentan an einem Standalone-Projekt, bei dem ich einen Atmega328p mit einer LiPo Zelle betreibe (also zwischen etwa 3.3-4.2 V). Dazu habe ich zwei kurze Fragen:

Sind die Pinout-Spannungen unabhängig von der Versorgerspannung? Also bleibt die Logik z.B. bei 5V? Ich würde gerne 2 LEDs steuern, und da muss ich die genaue Spannung kennen.

Ich habe auch überlegt, die Versorgerspannung auf einen Pin zu legen und analog zu lesen. So könnte ich die Spannung der Batterie beobachten und einen niedrigen Stand anzeigen. Ist das machbar, oder ist das kein sauberer Stil?

Grüße, Nik

Sind die Pinout-Spannungen unabhängig von der Versorgerspannung?

Datenblatt und logisches Denken kaputt?

Die Antwort lautet: Natürlich nicht!

Wo sollen die 5V her kommen, wenn der Akku nur 3,7V hat? :grin: Magie, das wäre vielleicht eine Möglichkeit... :grin:

Ich habe auch überlegt, die Versorgerspannung auf einen Pin zu legen und analog zu lesen. So könnte ich die Spannung der Batterie beobachten und einen niedrigen Stand anzeigen. Ist das machbar, oder ist das kein sauberer Stil?

Das geht auch intern, ganz ohne externe Verbindung.

Wenn du einen atmega328p mit 3.7 V betreibst, haben natürlich auch Ausgangssignale höchstens 3.7V

Wenn du die Versorgungsspannung an einen Analogeingang legst und einfach so analogRead aufrufst, bekommst du immer das Ergebnis 1023, egal wie hoch die Versorgungsspannung ist. (default: Aref == Vcc ) Aber es gibt Tricks, die Versorgungsspannung indirekt zu ermitteln...

Mit welcher Taktfrequenz betreibst du den Atmega. 16 MHz sind hier schon grenzwertig.

combie: Datenblatt und logisches Denken kaputt?

Die Antwort lautet: Natürlich nicht!

Wo sollen die 5V her kommen, wenn der Akku nur 3,7V hat? :grin: Magie, das wäre vielleicht eine Möglichkeit... :grin: Das geht auch intern, ganz ohne externe Verbindung.

Lol.

Irren ist menschlich.

Das ist deine Signatur, offensichtlich nicht dein Motto.

Dass ich hier gefragt habe liegt doch klar daran, dass ich selbst an der Annahme gezweifelt habe. Ich bin noch sehr unerfahren mit ICs, daher war es für mich nicht abwegig, dass Elemente wie Aufwärtsregler (die man übrigens tatsächlich nur beim örtlichen Zauberer kaufen kann und nicht bei Conrad) auch darin vorkommen. Ich lasse mich gerne belehren, ans Bein pinkeln aber weniger gerne.

Und zu

Das geht auch intern, ganz ohne externe Verbindung.

lässt du mich natürlich auch lieber im Ungewissen, obwohl ich das offensichtlich gerne tun möchte und du weißt, wie es geht.

@HotSystems 8MHz

@michael_x: Danke, das bringt mir Licht ins Dunkle. Ich schätze die beste Möglichkeit wird dann sein, den MC über einen Spannungsregler zu versorgen, sodass meine LEDs keinen Spannungsschwankungen ausgesetzt sind. Du schreibst "höchstens 3.7V". Sind die Ausgangssignale =/= der Eigangsspannung? Oder meintest du das, weil die Batterie etwas an Spannung verliert?

Noch eine Folgefrage: an der Batterie hängen der besagte Atmega und ein HC06 BT-Modul. Kann ich die bedenkenlos hinter einen Spannungsregler hängen (vorausgesetzt ich halte mich an die erlaubte Stromstärke), oder empfehlen sich da eher zwei getrennte?

Du kannst einen Spannungsregler für beide verwenden. Und einen Aufwärtsregler gibt es tatsächlich, das ist nicht so abwegig.

Der nennt sich Stepup-Regler.