Wenn das Problem Störungen sind (Antennenwirkung), dann werden sie durch 1K wesentlich besser abgeleitet, als durch 70K.
Nachweis:
Bei gleicher Störspannung ist der abgeleitete Strom 70 fach höher.
Wenn das ein "FingerLeitProblem" ist, wird durch den 1K die Wirksamkeit der Hautleitfähigkeit um den Faktor 70 gesenkt.
Das Ohmsche Gesetz ist die Grundlage dieser Behauptungen.
Das Ohmsche Gesetz wurde noch nicht widerlegt.
Natürlich kann man durch Hinzunahme eines Kondensators (und noch eines Widerstands) einen Tiefpassfilter bauen.
Dieser hilft gegen den Antenneneffekt, aber nicht gegen das Hautwiderstandsproblem.
Aber 2m Kabe sehe ich jetzt bei 70KOhm noch nicht als kritisch an , wie gesagt ich messe bei 100KOhm 0,nix an Spannung auch im 200mV Messbereich nicht.
Lasse mal eine FFT auf das gemessene Signal los....
Denke nur an 1/4 Lambda...
Und wer weiß, welche Störquellen in seiner Umgebung sind.
Beispiel:
Als der Funkturm der Post, in meiner Nachbarschaft, noch voll in Betrieb war, konnte man eine lange Neonröhre auf der einen Seite in der Hand halten, und das andere Ende nach oben halten. Die hat nachts geleuchtet.
Ein Stückchen Draht am offenen Ende hat den Effekt verstärkt.
Quasi der Beleg für Feldstärken von um die 100V pro Meter
Offensichtlich reicht ein Finger für eine Fehlbedienung.
Diese Fehlbedienung soll vermieden werden.
Der Abstand zwischen Nutzsignal und Störgröße, muss dazu soweit vergrößert werden, dass keine Störsignale das Nutzsignal soweit verfälschen kann, dass sie eine Fehlinterpretation des Nutzsignals zur Folge haben.
Der 1K Widerstand ist so praktisch und wertvoll, weil er drei Fliegen mit einer Klappe erwischt.
- Als Pullup/Pulldown die Taster Funktion sichern (was der alte 70K auch eigentlich gut genug tut)
- Die Störungen besser ableitet
- Den Spannungsteiler Pulldown/Finger in einen günstigeren Bereich verschiebt