Pro Mini 3,3V 8MHz

Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage zur Stromversorgung eines Arduino Pro Mini 3,3V 8MHz. Auf der Arduino Website ist beschrieben, dass man den Mini auch über die Stromversorgung eines FTDI-Kabels oder eben mit einer regulierten Stromversorgung (mit der entsprechenden Spannung) versorgt werden kann. Wenn ich aber doch ein Standard-FTDI-Kabel nutze, wie ich es aktuell auch für die 5V Variante nutze, dann brutzel ich mir doch den Mini durch, oder? Es ist zwar die Rede davon, dass der RAW mit Spannungen bis zu 12V klarkommt, es wird aber davor gewarnt, den VCC Pin zu nutzen, wenn man keine regulierte Stromversorgung hat. Die sechs Pinne zum Anschluss des FTDI Kabels haben aber nur einen VCC Pin, was ja bedeutet, dass da dann 5V anliegen. Geht das, oder ist speziell der VCC Pin innerhalb der sechs Pins vor Kopf auch geschützt?

Wie schließe ich das sonst an?

Liebe Grüße Tim

Mit einem ISP Programmer/FTDI Programmer, bei dem die Pegel angepasst werden können. Gibt viele Modelle mit einem Umschalter zwischen 3V3/5V.

Für die Programmierung selber spielen die Pegel keine Rolle, wenn der AVR auch als VCC 5V erhält. Hingegen bei VCC 3V3 und 5V Pegel auf TX (FDTI) solltest du aufpassen. Also wenn das ganze ohne extern angeschlossene Hardware betrieben wird, kannst du den Programmer wie auch an der 5V Variante anschließen.

Hallo,

hmm, ein wenig vorsichtiger wäre ich hier schon. Zwar verkraftet der ATMEGA völlig problemlos die 5V, keine Frage. Aber: Man legt dem 3.3V Regler dadurch die 5V von hinten an seinem Ausgang an. Die große Frage ist wie der darauf reagiert. Kann sein daß es egal ist, kann aber im schlimmsten Fall auch sein daß z.B. ein Überspannungsschutz anspricht und einen Kurzschluss bewirkt.

Auch gilt es zu bedenken (in erster Linie mit Blick auf billlige Clones) daß oft unterschiedliche Typen/Hersteller von 3.3V Regler verbaut werden die sich bei Überspannung an der Ausgangseite dementsprchend unterschiedlich verhalten könnten.

Christian

Hallo,

man kann die Schutzdiode auch extern nachrüsten. Habe ich bei meinem Mega2560 gemacht. Kathode an Vin und Anode an 5V.

Beim Pro Mini dann Kathode an RAW und Anode an Vcc.

Wegen den 3,3V oder 5V direkt an Vcc. Beides funktioniert. Nur mit 3,3V darf er nur mit 8MHz takten. Mit 5V kannste bis 16MHz gehen. Du wirst also keinen Typ finden der 3,3V mit 16MHz kann.

Du wirst also keinen Typ finden der 3,3V mit 16MHz kann.

Da hab ich schon anderes gehört. Ist ausserhalb der Spezifikation, soll aber manchmal/oft/meist gehen. Wird auch kaum einer posten, dass es tatsächlich nicht geht, eher dass es doch mal geklappt hat.

Mit 4.5V kann ein 328 übrigens sogar 20 MHz.

Hallo,

vieles ist möglich. Man kann sich aber nur erstmal auf definierten Spec's verlassen. Was dann zusätzlich noch zu pimpen geht ist ein anderes Thema. :)

Ich verwende für meine Lowpower (<10nA) Anwendungen die 8MHz 3,3V Variante.
Nach dem Entlöten des Spng-Reglkers und Power-LED hänge ich an den Vcc direkt den LiPo mit 3,4 bis 4,2V dran.
Die 3,3V Version machst du mit 5V nicht kaputt, da dieser nur aufgrund der 8MHz Variante mit 3,3V bezeichnet wird.

Hallo zusammen,

vielen Dank für die ganzen Infos. Die Menge an Infos hat mich aber jetzt doch wieder verunsichert. Also ich habe einen kleinen Step-Down Wandler, mit dem ich auf 3.3 Volt runter regeln kann und in den nächsten Tagen müssten auch einige LevelShifter von 5V auf 3.3V ankommen. Zudem besitze ich ein nicht näher zu identifizierendes USB Kabel, das am anderen Ende die Pinne für die serielle Kommunikation bereitstellt. Ich hatte überlegt, ob ich den Mini nicht einfach mit den 3.3V aus dem Step-Down Wandler am VCC Port betreibe und als Eingangsstromquelle einfach die 5V vom USB Kabel nutze. Nur, dass die dann auf dem Steckbrett eben nicht am VCC des Mini anschließe, sondern erst einmal auf einer der beiden Linien außen, den Step-Down Wandler dazwischen stecke und letztlich dann den LevelShifter zwischen das USB und den Mini verbaue. Müsste das klappen?

Liebe Grüße Tim