Probleme bei 20 mA Signal

Servus liebes Forum,

Ich würde gerne meinen Arduino dafür verwenden um einen National Instruments Datenlogger zu testen. Dieser misst Signale zw. 0-20 mA und gibt diese am PC aus.

Für den Test habe ich eine der Regelbaren Pins verwendet und einen Widerstand vorgeschalten.
Am Arduino läuft ein Programm welches den analogen Ausgang stätig (bis 255) erhöht und dann wieder senkt.

Wenn ich das Signal mit meinem 10€ Multimeter messe bekomme sehe ich einen schönen Verlauf von 0-12 mA wenn ich den NI-Datenlogger anhänge nur noch rauschen.

Nur wenn ich den Analog Ausgang bei konstant 255 einstelle bekomme ich ein Schönes Signal, bei allen anderen werten (1-254) nur rauschen.

Ich hoffe Ihr habt eine Idee woran das liegen kann und könnt mir helfen.
Vielen Dank im Voraus!
Flow

Von welchen regelbaren Pins sprichst du ?
Ich vermute, du liegst da total falsch.
Was aus einigen Ausgängen rauskommt ist ja keine stabile Spannung, sondern eine gepulste (PWM) Spannung.

zb Pin 9

Hab schon gedacht dass es iwie so etwas sein wird :frowning:
gibt es eine Möglichkeit mit einem Arduino ein glattes 0-20 mA Signal zu erzeugen?

Ja, wir haben eine ziemlich genaue Idee was das Problem ist.
Sagt Dir PWM was?
ansonsten:

http://www.mathias-wilhelm.de/arduino/beginner/pulsweitenmodulation-pwm

Grüße Uwe

gibt es eine Möglichkeit mit einem Arduino ein glattes 0-20 mA Signal zu erzeugen?

Nein!
Nicht ohne Zusatzbeschaltung.

Hallo,

Möglichkeiten wären
a) RC Glied, leichte Schwankungen bleiben
b) externer D/A Wandler
c) wenn du am Arduino einen kompletten Port frei hast, ein R2R Netzwerk ran und damit einen 8Bit D/A selbst programmieren, wenn du nur 6 Pins frei hast, dann hat er eben nur 6Bit Auflösung usw., sollte auch ausreichend sein

mit b) und c) gibts ein glattes Signal

mit b) und c) gibts ein glattes Signal

In beiden Fällen brauchst Du noch einen Operationsverstärker damit Du 20mA haben kannst.
Grüße Uwe

Hallo,

ja richtig, genauer OPV als Impedanzwandler.

Ganz so einfach wird es nicht werden, denn es soll ja eine Stromquelle gebaut werden, und keine Senke. Das gestaltet sich etwas schwieriger, weil ja das hohe Potential gesteuert werden soll.

Wie hoch ist die Maximal- bzw. Leerlaufspannung des zu emulierenden Sensors?
Meine Glaskugel sagt: 24V

Hallo,

ja okay, nur von woher nimmst du diese Information? Aus meiner aktuellen Sichtweise benötigt er zum testen erstmal eine einstellbare Gleichspannung an "einem Pin" für seinen Widerstand. Was er letztlich mit den einstellbaren 0...5V macht .... :wink:

ja okay, nur von woher nimmst du diese Information?

Aus dem Eingangsposting!

Ich würde gerne meinen Arduino dafür verwenden um einen National Instruments Datenlogger zu testen. Dieser misst Signale zw. 0-20 mA und gibt diese am PC aus.

Es soll ein Sensor emuliert werden.

KA welcher....
Das ist geheim.
So auch das Datenblatt zum Sensor.

Also im Glaskugelmodus:
Meine Erfahrung aus dem Maschinenbau sagt: 24V

Hallo,

okay, ich habe leider keine Glaskugel :slight_smile:

Mache dir darum keine Sorgen...

Sobald du sie nicht haben willst, springt sie dich an.

Wenn du sie brauchst ist sie Trüb.
Und sowieso meist in Urlaub.

flow159:
zb Pin 9

Hab schon gedacht dass es iwie so etwas sein wird :frowning:
gibt es eine Möglichkeit mit einem Arduino ein glattes 0-20 mA Signal zu erzeugen?

Ja, mit einem Arduino Duo.

Ja, mit einem Arduino Duo.

Der hat zwar zwei DAC, ist dadurch aber immer noch keine Stromquelle.

combie:
Der hat zwar zwei DAC, ist dadurch aber immer noch keine Stromquelle.

Eine Stromquelle für einen Industrie-Messumformer erfordert i.d.R. 24V Spannung und somit immer eine externe Schaltung dazu. Die Geräte können durchaus ziemlich hochohmige Eingänge haben.

Ja, es bleibt abzuwarten, was da wirklich für ein Sensor emuliert werden soll.

Üblich wären Sensoren mit 4-20mA Ausgängen.
(die 4mA, damit ein defekter Sensor bzw. ein Kabelbruch erkannt werden kann)