Projekt realisierbar?

Hallo, Was haltet ihr von sowas: http://www.usables.de/gravity-lifter.html

Funktionsprinzip sind zwei Dauermagnete die sich abstoßen. Damit das stabil bleibt sind außenrum Spulen die passend angesteuert werden müssen.

Dazu braucht es einen Regelkreis bzw Sensoren, sind die Spulen Sensor und Aktor gleichzeitig ? Physikalisch wäre es denkbar, wenn der Magnet droht "auszubrechen" , wird in der betreffenden Spule eine Spannung induziert. Der Arduino misst diese, und steuert die betreffenden Spule an.

So meine Theorie ....

Realisierbar bestimmt. Jedoch wird das mit nicht wenig Aufwand verbunden sein.

Ich habe hier ein C Buch, welches einen ähnlichen Aufbau anzielt.

Hier wird jedoch nur mit kleinen Gewichten hantiert (Tischtennisball), welche mit einem Permanentmagneten im inneren ausgestattet ist. Der Regelkreis ist hier jedoch gänzlich anders aufgebaut.

Es wird eine Solarzelle genutzt, die zum größten Teil abgedeckt ist, bis auf einen Schlitz. Auf der Gegenseite dazu eine Led. Der Regelkreis besteht daran, dass die Lichtausbeute der Solarzelle ausgewertet wird.

Dafür brauchst du schon mal extrem starke Neodym-Magnete. Und nicht nur die Fingernagelgroßen, sondern mehrere Größere, die dann auch ganz schnell richtig is Geld gehen. Ich würde das Ganze erst mal an Angelsehnen hängen und den Regelkreis so lange optimieren, bis die Angelsehne obsolent ist :) Die genannten Hallsensoren sind ein möglicher Ansatz. Allerdings weiß ich nicht, wie die das Dauermangnetfeld und die Steuerfelder auseinander halten wollen. Auf der Unterseite des "Flugobjekts" könnte man auch einen QR-Code anbringen, und aus der Verzerrung des Bildes die Abweichung vom Soll der optischen Achsen berechnen. Aber das kann kein Arduino mehr - ok, vielleicht der Due oder der Gallilieo. Oder in der Schwebeplattform einen Gyrosensor und das Ganze entweder per LiPo Zelle oder wie bei den kontaktlosen Ladegeräten per Schwingkreis oben die Elektronik versorgen und dann runterfunken oder per IR senden... Ist auf alle Fälle recht anspruchsvoll. Genug Neodymmagnete hätte ich, aber für den Rest habe ich keine Lösung :blush:

Gruß Gerald

rudirabbit: Funktionsprinzip sind zwei Dauermagnete die sich abstoßen. Damit das stabil bleibt sind außenrum Spulen die passend angesteuert werden müssen.

Dazu braucht es einen Regelkreis bzw Sensoren, sind die Spulen Sensor und Aktor gleichzeitig ? Physikalisch wäre es denkbar, wenn der Magnet droht "auszubrechen" , wird in der betreffenden Spule eine Spannung induziert. Der Arduino misst diese, und steuert die betreffenden Spule an.

So meine Theorie ....

So ungefähr. Außer, dass es viel mehr als zwei Dauermagnete sind. Und dass Spulen natürlich keine Sensoren sind, sondern dass da im Rahmen der Regelung schon Magnetfeldsensoren zum Einsatz kommen.

Die Herstellerfirma http://www.crealev.com/ und andere haben diese und ähnliche Erfindungen mit zahlreichen internationalen Patenten abgesichert. Daher kannst Du natürlich auch zig Patentschriften studieren, in denen das eine oder andere Dateial ausführlich dargestellt wird, einschließlich dessen, worauf Patentanspruch erhoben wird. Eine kleine Patentrecherche per Google fand zum Beispiel das, einschließlich 10 Bildern: http://www.google.com/patents/US20080218929?hl=de&cl=en

Einfacher ist es, einen Gegenstand hängend schweben zu lassen. Ein anziehender ElektroMagnet kann dann z.B. lichtschrankengesteuert geschaltet oder geregelt werden. Das ist zu einfach und nicht ganz so spektakulär, wenn es nicht grade eine Champagnerflasche ist, geht sogar ohne Controller, und daher hier völlig off topic :P

Hallo,

machbar ist das bestimmt. Die Frage ist nur, bei der Lifter Variante, wieviel Magneten im Einsatz sind. Bestimmt an jeder Ecke einer die dann alle geregelt werden von versteckten Spule um den Abstand konstant zu halten. Sonst kippt das ja in eine Richtung einfach zur Seite um.

In meinem Arduino Buch von elektor ist ein schwebende Kugel beschrieben. Gravitationskompensator nennt sich das Projekt. Das heißt, ein Elektromagnet (Spule) wird vom Arduino gesteuert. Unten dran ist ein Hallsensor verbaut den der Arduino abfragt. Und wenn die Reglung dann paßt, schwebt die Kugel in einem bestimmten Bereich unten drunter frei. Allerdings muß die selbst gebaute Spule auch stark genug sein. Da fließen dann schon mal paar Ampere. Die schreiben was von Spulenspannung 20V und 2 Ampere. 40W. Wenn der Abstand Spule - Magnet zu groß wird, steigt der Spulenstrom und die Spule kann überhitzen. Da könnte man noch eine Strombegrenzung einbauen. Wenn das klappt, müßte man das auf den Kopf stellen.

Wenn du die Kraft zum Schweben von Dauermagneten aufbringen läßt, brauchst du nur wenig elektrische Energie für die Stabilisierung. So wird das auch im verlinkten Patent gemacht. Alles elektrisch machen zu wollen frisst in der Tat einen Haufen Strom.

Hallo,

naja, so pauschal kann man das nicht sagen. Es kommt immer drauf an was man schweben lassen möchte. Entweder benötigt man große Spulen oder kleine. Die entsprechend wenig oder viel Strom benötigen.

Ich sehe das auch so wie nix_mehr_frei.

Die Kraft kommt von den Dauermagneten, die Korrektur von den Spulen. Wenn ich das richtig verstehe ist laut dem Link von jurs nur ein Sensor in der Mitte verbaut

Und nur zwei Spulen ??