Pulsmesser (kontaktbehaftet) von Ergometer auslesen

Ist dann für diesen Zweck eher nicht das Gelbe vom Ei.

Sehe ich auch so :slight_smile:

Und für das Signal S spendierst du einen Pin des Arduino?
Dann kann man den 74HC00 auch weg lassen und beide Signale parallel bearbeiten.

Wir haben hier Frequenzen im ca. 1…10 Hz Bereich.
Da könnte man eher fast überlegen, ob der Arduino nicht zwischendurch schlafen kann, bis wieder ein Signalwechsel kommt. :slight_smile:

michael_x: Ist halt blockierend. Könntest also während einer Puls-Messung nicht gleichzeitig den Tacho bedienen.

Hmm, blockierend ist nicht so doll, bringt mir dann doch nicht so viel, aber ich halte es mal im Hinterkopf - für andere Zwecke.

SpaghettiCode: ich habe gerade meinen Ruhepuls gemessen, 52 ??? Evtl. hilft Dir beim Tacho auch die Frequenz zu messen. Nur wenn es zu langsam ist, ist wohl pulseln() die bessere Variante. Die Lib zum Frequenz messen habe ich im letzten Sketch mit verwurstet: http://interface.khm.de/index.php/lab/interfaces-advanced/arduino-frequency-counter-library/

Gruß André

52er Puls erscheint mir etwas niedrig, den haben Leistungssportler je nach Training. Aber 60-80 ist ein gesunder Puls, meiner ist definitiv zu hoch aber der Arzt checkt es regelmäßig! ;)

Meine Tachomessung ist soweit auch schon fertig, muss später nur mit den anderen Sketches kombiniert werden. Meine Trittfrequenz (UpM) ermittle ich damit ebenfalls und dadurch die theoretische Geschwindigkeit.

So wie ich das sehe, ist kein wesentlicher Unterschied zwischen dem Pedal- und dem Herz-Signal.

Wenn deine Funktion Tachomessung ein paar Parameter hätte ( Pin - Nummer, Active und Time1 ), könntest du sie vermutlich zweimal verwenden.

Super-Tip : Funktionen können auch einen Rückgabe-Wert haben. :)

Nur die Umrechnung und Anzeige als km/h bzw. BPM wäre geringfügig unterschiedlich.


52er Puls erscheint mir etwas niedrig

Eine Frage der Bisoprolol-Dosierung. Wenn die geschätzte Restlaufzeit des Herzens bei unter eine Milliarde Schläge liegt, verteilt man die gerne etwas länger. Und entwickelt ein Gefühl dafür, dass man im Training dafür nur noch bis 120 kommen sollte :)

michael_x: So wie ich das sehe, ist kein wesentlicher Unterschied zwischen dem Pedal- und dem Herz-Signal.

Wenn deine Funktion Tachomessung ein paar Parameter hätte ( Pin - Nummer, Active und Time1 ), könntest du sie vermutlich zweimal verwenden.

Super-Tip : Funktionen können auch einen Rückgabe-Wert haben. :)

Ja, auf den Sketch wollte ich es auch aufbauen, bzw. da es eh kombiniert werden soll, versuch ich das gleich zu integrieren. Muss ich mal schauen ob die Funktion multitaskingfähig mache, oder machen kann. Ich werde die Sketche erstmal kombinieren und dann mache ich das Finetuning.

Wie kann ich denn mehr als einen Wert von einer Funktion zurückgeben lassen? Die Werte müssen später noch an das Display übermittelt werden, daher sind die meisten Variablen global deklariert, um die einfach weiter zu bearbeiten.

Muss ich mal schauen ob die Funktion multitaskingfähig mache, oder machen kann

Musst du eigentlich nicht. (In einer ISR ( der einzigen Möglichkeit für Überholvorgänge ) sollte man nur das nötigste machen) Deine Funktion wird also im Sketch-Kontext laufen und von keinem Betriebssystem gestört.

Wie kann ich denn mehr als einen Wert von einer Funktion zurückgeben lassen?

Kannst Parameter als Referenz definieren. ( z.B. dein Time1 und Active ) Time2 und Time3 sind nur lokal und temporär.

Zurückliefern würde ich die Periodendauer in ms oder die Pulse/Minute als Ganzzahl. Daraus kann man glatt genug eine km/h - Zahl erfinden.

z.B. sowas, wenn du dafür nicht gleich eine kleine class oder struct machen willst

/// Solange kein neuer Flankenwechsel LOW->HIGH erkannt wird, 
///    liefert speed den vorigen Wert erneut zurück.
/// status zum erkennen eines Flankenwechsels
/// Bei Flankenwechsel LOW->HIGH werden auch die anderen Parameter aktualisiert
/// speed [bpm] = 60000 / Duration [ms] oder 0
unsigned int speed(byte pin, bool& status, unsigned int& lastDuration, unsigned long& lastTime);

Puuhh, da verlangst du von mir als Anfänger aber einiges ;)

Wenn ich zeit habe und das Sketch umbaue, werde ich mir das noch mal genau anschauen...

Jetzt muss ich mir erstmal die heute aus China eingetroffenen Stepups genauer anschauen. :D

michael_x: z.B. sowas, wenn du dafür nicht gleich eine kleine class oder struct machen willst

/// Solange kein neuer Flankenwechsel LOW->HIGH erkannt wird, 
///    liefert speed den vorigen Wert erneut zurück.
/// status zum erkennen eines Flankenwechsels
/// Bei Flankenwechsel LOW->HIGH werden auch die anderen Parameter aktualisiert
/// speed [bpm] = 60000 / Duration [ms] oder 0
unsigned int speed(byte pin, bool& status, unsigned int& lastDuration, unsigned long& lastTime);

Hi Michael,

ich hab mich jetzt ein bisschen eingelesen, aber vermutlich noch nicht genug, ich bin etwas verwirrt... Du schreibst die Funktion mit Referenz z.B. so: int referenz_swap(int& a, int& b) Es gibt aber Leute die die Funktion z.B. so schreiben: int referenz_swap(int &a, int &b)

Was ist der Unterschied? Ich blick da grad nicht mehr durch und mit Zeigern will ich grad nicht mal anfangen... ;)

Gruß Jörg

Da ist kein Unterschied. Das ist Ansichtssache.

Gruß Tommy

Hi

Der Unterschied: Es gibt Keinen. Die Leerzeichen fallen (für den Kompiler) raus - Dem ist Das wurscht, ob Du das & an die Variable, oder den Datentyp 'bäppst'.

MfG

PS: ... zu spät ... Mal wieder

postmaster-ino:
Hi

Der Unterschied: Es gibt Keinen.
Die Leerzeichen fallen (für den Kompiler) raus - Dem ist Das wurscht, ob Du das & an die Variable, oder den Datentyp ‘bäppst’.

Danke, das ist ne Info, mit der ich arbeiten kann! :slight_smile:

Hallo zusammen,

ich hab den Sketch zur Pulsmessung mal weitergeführt, bin aber mit der Messung nicht wirklich zufrieden. Erst mal erkennt es den Puls korrekt, dann schwankt die Messung auf +/- 30-40 Bpm. Ich habe schon einen Mindestabstand der Messungen eingebaut, 400 ms sind maximal ein Puls von 150. Hier könnte ich noch einen Höchtabstand setzen und die Werte so eingrenzen das nur noch Idealwerte angezeigt würde, aber das ist nicht im Sinne das Erfinders… :wink:

Wie kann ich die Messung gestalten, dass die Werte nicht so sehr hin und herr hopsen?

Die Platine, unbekannter Art (siehe Post #0), wurde ursprünglich mit 2 AA-Batterien, also mit 3V versorgt und mein Nano-Clone gibt über 3V3 3,65-3,7 V aus, somit wird die Schaltung mit über +20% versorgt. Sollte es daran liegen? und wenn ja, wie kann ich die Spannung von 3,7V auf ca. 3V reduzieren? Die Platine zieht während der Messung ca. 0,63 mA.

Ich würde es gerne mit reduzierter Spannung testen, dazu müsstet ihr mir nur erklären wie ich die Spannung drosseln kann…

Um auszuschließen, dass es nicht doch am Sketch liegt, hier die minimalisierte Version:

#include <SoftwareSerial.h>

//Variablenbereich getPulse
const byte PulsePin = 5;                              //Pulsmesser wird digital ausgelesen
uint8_t PulseRate;                                    //Umdrehungen pro Minute
bool PulseActive;                                     //Hilfsvariable für Aktivität Reed-/Magnetkontakt, True = aktiv
uint32_t PulseTimerStart;                             //Anfang der Zeitmessung
const byte PulseTimeOut = 2;                          //Timeout in Sekunden
uint16_t PulseMinVal = 400;                           //Mindestabstand zwischen den Messungen

//Display
const byte rxPin = 10;
const byte txPin = 11;
//Send 0xff, 0xff, 0xff
byte NexT[3] = {255,255,255};

//Seite des Displays
char p0[6] = "page0";

//Textfeld Puls
char t9[3] = "t9";

char StrPulseRate[4];

// set up a new serial port
SoftwareSerial mySerial =  SoftwareSerial(rxPin, txPin);

//Funktionsdeklaration
void getPulse();
void NextionText(const char* Page, const char* Obj, const char* Value);   //Werte für Textfelder an Display senden

void setup() {
  // define pin modes for tx, rx:
  pinMode(rxPin, INPUT);
  pinMode(txPin, OUTPUT);
  pinMode(PulsePin, INPUT_PULLUP);

  // set the data rate for the SoftwareSerial port
  mySerial.begin(9600);
}

void loop() {
  getPulse();
  NextionText(p0, t9, dtostrf(PulseRate, 3, 0, StrPulseRate));
}

void getPulse() {
  uint32_t PulseEndTimer;                                                 //Ende der Zeitmessung
  uint16_t PulseDifTimer;                                                 //Differenz der Zeitmessung
  if (digitalRead(PulsePin) == LOW && PulseActive == 0) {                 //LOW = Puls erkannt
    PulseActive = 1;                                                      //Hilfsvariable - soll "Signalechos" verhindern
  } else if (digitalRead(PulsePin) == HIGH && PulseActive == 1) {         //Signal wieder deaktiviert - Zeitmessung beginnt
    PulseActive = 0;                                                      //Hilfsvariable - soll "Signalechos" verhindern
    if (PulseTimerStart == 0) {                                           //Initialisierung, PulseTimerStart noch nicht gesetzt
      PulseTimerStart = millis();                                         //Zeitmessung startet
      PulseEndTimer = 0;
      PulseDifTimer = 0;
    } else {
      if (millis() - PulseTimerStart >= PulseMinVal)                      //Mindestabstand zwischen den Messungen
      {
        PulseEndTimer = millis();                                         //Ende der Zeitmessung / Rundenzeit
        PulseDifTimer = PulseEndTimer - PulseTimerStart;                  //Differenz der Zeitmessung
        PulseTimerStart = PulseEndTimer;                                  //Übergabe Zeit aus PulseEndTimer
        PulseRate = (60000 / PulseDifTimer);                              //Puls pro Minute
      }
    }
  } else if (digitalRead(PulsePin) == HIGH && PulseActive == 0) {
    if (millis() - PulseTimerStart >= PulseTimeOut * 1000 && PulseTimerStart != 0) {             //PulseTimeOut in Sekunden - Abbruch der Zeitmessung
      PulseTimerStart = 0;
      PulseRate = 0;
    }
  }
}

//Werte für Textfelder an Display senden
void NextionText(const char* Page, const char* Obj, const char* Value) {
  mySerial.print(Page); mySerial.print("."); mySerial.print(Obj);
  mySerial.print(".txt=\""); mySerial.print(Value); mySerial.print("\"");
  mySerial.write(NexT,3);
}

//Werte für ProgressBar/Slider an Display senden
void NextionVal(const char* Page, const char* Obj, byte Value) {
  mySerial.print(Page); mySerial.print("."); mySerial.print(Obj);
  mySerial.print(".val="); mySerial.print(Value);
  mySerial.write(NexT,3);
}

Die Werte werden über SoftwareSerial an ein Nextion-Display ausgegeben und die Puls-Funktion habe ich nicht auf Referenzen umgestellt, wie Michael empfohlen hatte, da ich dazu noch keinen Plan habe.

Falls euch was einfällt, ich wäre euch dankbar! :slight_smile:

Gruß
Jörg

Ich hab es jetzt mal mit 2 1N4005 in Reihe versucht, die reduzieren die Spannung zumindest jeweils um 0,25V, somit liegen an der Schaltung testweise noch 3,17V an. Mit 3 Dioden und 2,94V startet die Schaltung nicht mal. 2 Dioden sind möglich, aber die Messung schwankt weiterhin.

Würdet ihr die Dioden in Reihe überhaupt empfehlen, oder besser mit Widerständen? Wie kann ich den benötigten Widerstand ausrechnen und wie wird der geschaltet? Nach URI, also U/I = R, 0,7V/0,00063A sollten es 1111Ohm sein, mit 1K in Reihe mit Plus hat sich die Spannung nicht geändert. Was mache ich falsch?

Oder liegt es am Ende einfach an der Messhäufigkeit? Würde z.B. 3 Messungen hintereinander und daraus den Mittelwert anzeigen zu lassen, mehr Sinn ergeben? Oder eine Messung - mehrere loop-Zyklen Stillstand - Messung usw?

Hi

An einer Diode fällt eine (mehr oder minder) temperaturabhängige Spannung ab. Eine normale SI-Diode 0,6V...0,7V, eine rote LED 1,6V. An einem Widerstand fällt eine vom Strom abhängige Spannung ab - wenn der Sensor gerade keinen Strom braucht, fällt an dem Widerstand auch keine Spannung ab (nach URI, U=RxI) und Du hast 'volle Spannung' am Sensor. Dann lieber mit einer Diode, Die den möglichen Strom aber auch verträgt (hier sind z.B. LEDs weniger toll ;) ).

Was misst Du denn für Periodenlängen? In den loop()-Durchläufen, in Denen Du nicht misst, wirst Du wohl kein (anderes) Ergebnis bekommen - aber ob Das dem vorhandenem Puls entspricht, ist eher fraglich. Also mit 'nicht Messen' werden die Ergebnisse bestimmt nicht besser - dann kannst Du auch stur eine 97 anzeigen lassen - Die könnte theoretisch ja auch stimmen. Ist aber wohl eher blöd, dafür braucht's dann auch keinen Sensor.

MfG

MfG

Hi,

postmaster-ino: An einer Diode fällt eine (mehr oder minder) temperaturabhängige Spannung ab. Eine normale SI-Diode 0,6V...0,7V, eine rote LED 1,6V.

Bei den Gleichrichterdioden, die ich hier habe, fällt 0,25V ab, aber auch 2 in Reihe sprengt den Rahmen nicht.

An einem Widerstand fällt eine vom Strom abhängige Spannung ab - wenn der Sensor gerade keinen Strom braucht, fällt an dem Widerstand auch keine Spannung ab (nach URI, U=RxI) und Du hast 'volle Spannung' am Sensor.

So was in der Art hatte ich mir eben auch gedacht, also lass ich es mal lieber mit den Widerständen.

Dann lieber mit einer Diode, Die den möglichen Strom aber auch verträgt (hier sind z.B. LEDs weniger toll ;) ).

Naja bei den 0,63 mA kann ich wohl auch eine 1N4001 nehmen, oder? Hehe LED um die Spannung zu drosseln, macht sich sicher optisch gut im (später) geschlossenen Gehäuse! :D

Was misst Du denn für Periodenlängen?

Mit Periodenlängen meinst du die Dauer zwischen den Herzschlägen? Unterschiedlich, ich hab mir die Zeiten nicht auf dem Display ausgeben lassen, aber rein rechnerisch dürfte das beim Puls von 90 bpm 667 ms sein. Vermutlich meinst du aber was anderes ;) (Zeit pro loop()-Durchlauf? Je loop ca. 9-11 ms.)

In den loop()-Durchläufen, in Denen Du nicht misst, wirst Du wohl kein (anderes) Ergebnis bekommen - aber ob Das dem vorhandenem Puls entspricht, ist eher fraglich. Also mit 'nicht Messen' werden die Ergebnisse bestimmt nicht besser - dann kannst Du auch stur eine 97 anzeigen lassen - Die könnte theoretisch ja auch stimmen. Ist aber wohl eher blöd, dafür braucht's dann auch keinen Sensor.

Ja deswegen will ich das blöde Teil ja optimieren, da mein Puls eh zu hoch ist und ich aus gesundheitlichen Gründen Sport machen soll, sollte ich den Puls etwas im Blick halten. Mit dem ursprünglichen Computer kamen solche Sprünge nicht vor, daher vermute ich dass der Sensor irgendwie überfordert ist...

Gruß Jörg

Hallo Jörg,

zu Deinen Schwankungen bei der Pulsmessung habe ich nicht wirklich eine Idee, aber um so defiziler das Problem ist, um so eher schaue ich auf das Umfeld, also Masseführung, Schirmung, Störeinstrahlung, Stromversorgung, und all solche Dinge, die man gern vernachlässigt. Zum Beispiel ist mein kleiner 15W-Lötkolben ein hervorragender Störsender, der seine Temperaturregelung über PWM macht, und ist bei Audio-Gebastel auf dem Schreibtisch sehr gut zu hören ... Was die Diode zur Spannungsverringerung betrifft, so ist das in diesem Fall eher nicht geeignet, da die Flussspannung auch stromabhängig ist, gerade dann, wenn man die Diode bei 1/1000stel oder kleiner des Nennstromes verwenden will. Funktionieren kann das freilich trotzdem, nur musst Du damit rechnen, daß Du bei einer Stromspitze unter dem erwarteten Spannungspegel sein wirst (@ 0,63mA - 0,25V ==> @ 10mA - 0,62V bei einer Diode in Serie). Ob Du an dieser Stelle eine Spannungsstabilisierung brauchst weiß ich nicht, aber wenn, es gibt LowDrop-Regler die nur 50mV bis 200mV Dropspannung bei kleinen Strömen brauchen.

Gruß André

Hi André,

SpaghettiCode: Hallo Jörg,

zu Deinen Schwankungen bei der Pulsmessung habe ich nicht wirklich eine Idee, aber um so defiziler das Problem ist, um so eher schaue ich auf das Umfeld, also Masseführung, Schirmung, Störeinstrahlung, Stromversorgung, und all solche Dinge, die man gern vernachlässigt.

Zum Beispiel ist mein kleiner 15W-Lötkolben ein hervorragender Störsender, der seine Temperaturregelung über PWM macht, und ist bei Audio-Gebastel auf dem Schreibtisch sehr gut zu hören ...

hmm, die Verkabelung ist zurzeit noch nicht optimal, da im Testaufbau mit Dupontkabeln und Broadboard, das könnte natürlich eine Schwachstelle sein... Ansonsten sind außer den angeschlossenen Bauteilen im Umkreis von 1-2 Metern keine Elektrogeräte aktiv. Am Nano sind neben dem Nextion-Display noch der LiPo-Charger mit Akku und ein 5V-Stepup (Das Display darf nicht unter 5V betrieben werden). Ach ja und natürlich noch der Pulssensor.

Was die Diode zur Spannungsverringerung betrifft, so ist das in diesem Fall eher nicht geeignet, da die Flussspannung auch stromabhängig ist, gerade dann, wenn man die Diode bei 1/1000stel oder kleiner des Nennstromes verwenden will. Funktionieren kann das freilich trotzdem, nur musst Du damit rechnen, daß Du bei einer Stromspitze unter dem erwarteten Spannungspegel sein wirst (@ 0,63mA - 0,25V ==> @ 10mA - 0,62V bei einer Diode in Serie). Ob Du an dieser Stelle eine Spannungsstabilisierung brauchst weiß ich nicht, aber wenn, es gibt LowDrop-Regler die nur 50mV bis 200mV Dropspannung bei kleinen Strömen brauchen.

Gruß André

Was hälst du auf die schnelle davon?

Ich teste die Tage mal weiter, u.A. mit weniger Messungen pro Sekunde und werde den Sensor mal Analog statt digital auslesen, vielleicht lässt sich dann ja eine Fehlerquelle beim Auslesen erkennen.

Danke für die Hinweise.

Gruß Jörg

Hi Jörg,

ich habe mir #30 nochmal durchgelesen. Was die 3,3V vom CH340 auf dem NANO Clone betrifft, bei mir kommen da 3,233V und 3,288V raus, an den 2 Teilen die ich hier gerade liegen habe, direkt am 3,3V Pin gegen GND Pin gemessen. Ich traue den Breadboards nur soweit über den Weg, daß ich testen kann ob eine Schaltung überhaupt funktioniert, aber auf Grund von Übergangswiderständen, ungewollten Kapazitäten, sowie Induktivitäten der Kabel, ziehen bei mir die Schaltungen (wenn ich sie brauche) zügig auf Lochraster um. Ich dachte da eher an einen LP2950 im TO-92 Gehäuse (3 Pin), ein 4,7µF Elko an den Ausgang und fertig. Wenig Eigenverbrauch und Dropspannung bei geringer Last. Gibt es als 3V, 3.3V und 5V - Regler (32Cent). Miss aber die 3,3V vom Nano mal direkt, Deine Angaben kommen mir etwas hoch vor. Nebenbei, eine 1,5V Zelle kann auch ~ 1,6V haben, wenn sie ganz frisch ist.

Gruß André

PS: Mich nervt die Foren-SW schon wieder an. LP2950 URL: https://www.reichelt.de/ldo-regler-fest-3-v-to-92-lp-2950-acz3-0-p39473.html?&trstct=pos_1

Hi André,

SpaghettiCode: ich habe mir #30 nochmal durchgelesen. Was die 3,3V vom CH340 auf dem NANO Clone betrifft, bei mir kommen da 3,233V und 3,288V raus, an den 2 Teilen die ich hier gerade liegen habe, direkt am 3,3V Pin gegen GND Pin gemessen. Ich traue den Breadboards nur soweit über den Weg, daß ich testen kann ob eine Schaltung überhaupt funktioniert, aber auf Grund von Übergangswiderständen, ungewollten Kapazitäten, sowie Induktivitäten der Kabel, ziehen bei mir die Schaltungen (wenn ich sie brauche) zügig auf Lochraster um.

Die Breadboards taugen auch wirklich nur zum schnellen Testen ohne groß löten zu müssen, aber für den kleinen Hausgebrauch kann man die Teile schon mal benutzen.

Ich habe jetzt mal 2 meiner Nanos nach gemessen, direkt an den Pins USB (PC 4,74V): Nano 1: 3V3 = 3,35V; 5V = 3,58 Nano 2: 3V3 = 3,55V; 5V = 4,55 Akku mit Stepup über 5V-Pin: Nano 1: 3V3 = 3,69V; 5V = 4,98 Nano 2: 3V3 = 3,67V; 5V = 4,98

Nano 1 ist mein Testopfer, an dem alle bisherigen Tests durchgeführt wurden, das vielleicht nicht alle Tests so erfolgreich gewesen sind erklärt das komische Messergebnis an 5V über USB... Nano 2 ist ein baugleiches Exemplar, das bisher ungenutzt war, hier gefällt mir allerdings die höhere Spannung auf 3V3 nicht.

Das Verhalten des Sensor teste ich morgen oder an den Feiertagen mit dem anderen Nano und auch mal mit dem Genuino Mega 2560, wie die Werte da rauskommen.

Ich dachte da eher an einen LP2950 im TO-92 Gehäuse (3 Pin), ein 4,7µF Elko an den Ausgang und fertig. Wenig Eigenverbrauch und Dropspannung bei geringer Last. Gibt es als 3V, 3.3V und 5V - Regler (32Cent). Miss aber die 3,3V vom Nano mal direkt, Deine Angaben kommen mir etwas hoch vor. Nebenbei, eine 1,5V Zelle kann auch ~ 1,6V haben, wenn sie ganz frisch ist.

Gruß André

PS: Mich nervt die Foren-SW schon wieder an. LP2950 URL: https://www.reichelt.de/ldo-regler-fest-3-v-to-92-lp-2950-acz3-0-p39473.html?&trstct=pos_1

Ok, das ist eine Alternative, jetzt muss ich nur noch was bei Reichelt finden, was die Versandkosten rechtfertigt, also Shopping... ;)

Gruß Jörg

Ich hab jetzt mal weiter getestet, bzw. mir die Platine des ursprünglichen Ergometer-Computers nochmal genauer angeschaut und möglicherweise die Lösung gefunden:

Der Sensor-Output wurde über einen 103-SMD Widerstand mit dem Chip verbunden, laut Suchmaschine handelt es sich um einen 10K Widerstand. Das hab ich jetzt mit dem Nano und 10K nachgestellt und bin folgendem Ergebnis gekommen:

Ohne 10K:

Digital Analog
LOW 18
HIGH ~780

Mit 10K:

Digital Analog
LOW ~230
HIGH ~980

Dadurch wird die digitale Messung mit dem Testsketch scheinbar so beruhigt, dass die Werte (der Puls) ziemlich realistisch ausgewertet wird, warum das so ist, kann ich mir als Laie allerdings nicht erklären. Die Messung habe ich mit beiden zuvor genannten Nanos nachstellen können und ohne Diode zur Spannungsreduzierung des “3V3”.

Ich bin mit der Messung jetzt ziemlich zufrieden~~, allerdings verstehe ich nicht warum die Messung mit 10K optimiert wird, sollte jemand eine Erklärung haben, immer her damit~~! :slight_smile:
EDIT: Habs mir quasi selber erklären können, wenn ich mich richtig verstanden habe, dient der Widerstand als Pullup-Widerstand. :wink:
EDIT-Ende

Auch wenn die Messung jetzt recht genau läuft, werde ich mich dennoch um einen LP2950 bemühen, ich hab halt nur die eine Sensorplatine und werde die garantiert nicht nachbestellen können… :wink:

Gruß
Jörg