PWM-Signal glätten für 0-5V

Hallo! :slight_smile:

Ich hätte eine Frage die nur entfernt mit Arduino zu tun hat...
und zwar habe ich ein Schaltnetzteil (MeanWell RSP-2400). Dieses bietet die Möglichkeit, dass durch eine externe Spannung zwischen 0 und 5V die Ausgangsspannung des Netzteils verändert werden kann.
Im Datenblatt steht explizit drin, dass man kein PWM-Signal für diese externe Spannung verwenden soll. Da es damit aber leicht umzusetzen wäre eine Spannung zwischen 0 und 5V bereit zu stellen, hab ich gedacht eventl könnte man das PMW signal mit einem Kondensator wieder glätten, damit das Netzteil kein Problem damit hat.
Kann mir da jemand von euch weiterhelfen? Besser die Idee wieder verwerfen und ein DA-Converter verwenden - oder ganz was anderes?

vielen Dank,
lg

cleee

Hallo,

wenn man das versucht zu glätten wird es sehr träge. Restwelligkeit wäre nicht gut. Nimm lieber einen DAC.

t = R*C

100k und 10µF gäbe ca. 1 sec.
22k und 4.7µF wären 100 ms.
Da bleibt bei 400 Hz PWM nicht viel Rest-Welligkeit.

Mal vorausgesetzt, der Eingangswiderstand für das Steuersignal ist ähnlich hochohmig
und du magst so langsame Übergänge ...

Was hältst du stattdessen von einem Poti?

Besser Du nimmst einen DAC der über I2C ansteuerbar ist. zB:MCP4921

oder MCP4725
zB: SparkFun I2C DAC Breakout - MCP4725 - BOB-12918 - SparkFun Electronics

Grüße Uwe

uwefed:
Besser Du nimmst einen DAC der über I2C ansteuerbar ist. zB:MCP4921

oder MCP4725

MCP4921 ist SPI (nicht I2C) :slight_smile:
MCP4725 ist I2C

ups
SPI ist schneller als I2C
Grüße Uwe

Na, jedenfalls eine dieser "seriellen Schnittstellen" :slight_smile:
Mehr Auswahl - mehr Möglichkeiten. :slight_smile:

du könntest die PWM Frequenz auf ca. 4 kHz stellen und dann mit 1 kOhm und 4,7 µF arbeiten.

Hallo,

okay :slight_smile:

https://www.mikrocontroller.net/articles/Pulsweitenmodulation
https://www.mikrocontroller.net/topic/181033#1747063

Wobei ich immer noch einen DAC bevorzugen würde. Einfacher zu handhaben. :slight_smile:

cleee:
... hab ich gedacht eventl könnte man das PMW signal mit einem Kondensator wieder glätten, damit das Netzteil kein Problem damit hat.

Kann man sicher machen, wenn es träge, ungenau und im Spannungumfang begrenzt sein darf.
Die geglättete Spannung ist abhängig von Vcc am Arduino. 0 und 5V sind nur annähend zu erreichen.

Das PWM des Arduino gat 8 Bit auflösung (Also 256 verschiedene Werte möglich.
Die gezeigten DAC haben 12 Bit Auflösung, 4096 verschiedenen Werte.

Grüße Uwe

Wenn du die Spannung vielleicht auch mal ohne Arduino ändern möchtest, dann würde ich ein Stereo Motorpoti einbauen.
So kann die Regelspannung (0 - 5 V) sowohl vom Arduino als auch von Hand geändert werden. Stereo damit der Arduino mitbekommt wenn man den Wert von Hand ändert. Natürlich ginge dies auch mit einem Mono Poti, die sind aber wesentlich seltener zu finden und bei einem Stereo Poti hat man zusätzlich eine galvanische Trennung.

Gruß

MiReu

Doc_Arduino:
Wobei ich immer noch einen DAC bevorzugen würde. Einfacher zu handhaben. :slight_smile:

Da wäre ich mir noch nicht so sicher.
Die angegebene SV benötigt ein Signal von 1-6V um zwischen 20% und 120% der Nennspannug zu erreichen.

Je nach dem, wo der OP arbeiten will, muss der DAC auch diese Spannung liefern.
Das tun nur die wenigsten DACs. Man muss denen noch eine saubere Referenzspannung zuliefern.

Besser wäre natürlich, wenn man um die 50% der Nennspannung arbeiten würde.

Es gibbet aber auch programmierbaren SVs, die würde ich vorziehen. z.B. eine dps5005 täte der Job.
Andreas der Schweizer hat eine anleitung auf Youtube gestellt, wie es remote programiert werden kann.

Oder direkt einen Controller mit integrierten DAC verwenden, der hier wäre zum Beispiel gut geeignet. Nachteil: Arduino IDE bringt Dich hierbei kaum weiter...

DerLehmi:
Oder direkt einen Controller mit integrierten DAC verwenden, der hier wäre zum Beispiel gut geeignet. Nachteil: Arduino IDE bringt Dich hierbei kaum weiter...

Es gibt auch genug Arduinos, die einen DAC haben: der DUE z.B.
Aber es reicht nicht einen DAC on board zu haben: noch muss er im Extremfall 0..6V können.
Das können die wenigsten.

Auf 0-6V zu kommen kann man das DAC Signal auch mit einem Operationsverstärker vertärken. Allerdings braucht man da eine höhere Versogungsspannung für den Operationsverstärker.

uwefed:
Auf 0-6V zu kommen kann man das DAC Signal auch mit einem Operationsverstärker vertärken. Allerdings braucht man da eine höhere Versorgungsspannung für den Operationsverstärker.

Wird das nicht langsam Overkill?
???

RIN67630:
Wird das nicht langsam Overkill?
???

Was? 1 Arduino 1 DAC und 1 Operationsverstärker mit zusätzlicher Versorgungsspannung? Man kann den Arduino und den OPAMP beide zB mit 9V betreiben; dann braucht es nur 1 Spannungsversorgung.

Auch mit PWM braucht es eine höhere Spannung um 0 bis 6V zu erhalten und einen Transistor und Spannungsstabilisator oder besser einen OPAMP.

Grüße Uwe

cleee:
und zwar habe ich ein Schaltnetzteil (MeanWell RSP-2400). Dieses bietet die Möglichkeit, dass durch eine externe Spannung zwischen 0 und 5V die Ausgangsspannung des Netzteils verändert werden kann.

Hallo zusammen,

meine Frage hat nicht direkt mit Arduino zu tun, aber passt komplett zum Thread. Es war, ich habe auch ein MeanWell RSP-750 Netzteil (mit die Constant Current option), aber einscheint kriegt mein DAC (MCP7725 über i2c) das nicht hin.

Vielleicht habt ihr ein guter Tipp?

Also, wenn ich die verbingung zum Netzteil nicht anschliße, dann kann ich natürlich die Spannung über ein Python Script zwischen 0-5V regeln (Multimeter gemessen). Sobald aber die DAC outputs anschliese, bricht die Spannung zusammen. Warum?`Was mache ich da falsch...

Hi

Was macht Python anders (und wie überhaupt), als der DAC?

Entweder fehlt der GND zum DAC, somit ist die DAC-Spannung vom Netzteil aus nicht sichtbar, oder der DAC ist 'falsch herum', das Netzteil sieht <2V (unterhalb macht's eh Nichts), da die Schutzbeschaltung Schlimmeres verhindert.

MfG