Raum auf Wassereintritt prüfen

Guten Morgen,
ich bin auf der Suche nach einer Lösung für einen Kellerraum und bitte euch um Vorschläge oder Tipps.

Ich habe einen Raum da haben wir ab und zu Wassereintritt oder Feuchtigkeit die wir bisher nicht gefunden und beheben konnten.

Ich würde gerne mit einem D1mini über WLAN einen Alarm senden lassen wenn der Keller wieder feucht wird.

Es war bereits mal so weit das richtig Wasser im Raum gestanden hat, vielleicht wäre es aber besser das schon vorher über die Luftfeuchte zu prüfen?

Bodenfeuchtsensor kann ich einfach unten hin kleben und sobald der Wasser bekommt gibt der bescheid, da ist es aber vermutlich schon wieder viel zu spät.

Luftfeuchtesensor würde mir das vermutlich viel früher anzeigen aber da ist wieder die Frage ab welchem Wert wär daraus zu schließen das etwas nicht stimmt.

Was ist also die bessere Variante:
Luftfeuchtigkeitssensor oder Bodenfeuchtesensor

Danke

Moin,
oder die Kombination aus drei Sensoren:

  • Luftfeuchtigkeit draußen
  • Luftfeuchtigkeit im Raum
  • Bodensensor
    Und ein bißchen "KI" um Prognosen zu erstellen, wann es zum dem "Ereignis Boden feucht" kommt.

Ok dann werd ich erstmal den Bodenfeuchtigkeitssensor verwenden.

Ich hab gerade gegooglt und da gibts ja zig Varianten.
Gibts was auf das ich aufpassen sollte oder hat jemand einen Typ als Empfehlung oder eher wurst was ich nehme?

Hallo
Elektroden aus Edelstahl, sind zu empfehlen.

Ein Zuckerwürfel und ein Mikroschalter.

Ein Feuchtesensor ist aus meiner Erfahrung die bessere Lösung.
Edelstahl wurde schon genannt. Verwende dazu Edelstahlschrauben in einer Kunststoffhalterung. Leicht selbst zu fertigen. Ein Transistor als Verstärker und dann auf den analogen Eingang.
So kannst du schon einen minimalen Wasserstand im Raum feststellen.

Du kannst davon an verschiedenen Stellen diese Sensoren plazieren und alle parallel schalten.

Also du hast dir den selbst gebaut?
Ich hab Edelstahlelektroden hier zum Wigschweissen, die wären da ja vielleicht auch gab gut.

Wo ich aber keinen Plan von habe ist der Transistor, hast du da einen Schaltplan von dem Aufbau und würdest du mir den mal zeigen?

Das klingt nach einer coolen Alternative, da ich ja keinen Wasserstand messen musss sondern nur ob Wasser ja oder nein.

:slight_smile:

Ja, aus 4 V2A-Schrauben und die per Kabel am Controller über den Transistor angeschlossen. Wenn du die Elektroden gut befestigen kannst, geht es sicher auch.
Mit Schrauben wäre es einfacher. Ein Schaltbild poste ich später, wenn ich wieder am PC sitze.

Super danke ich freu misch schon. :+1:

Hallo
Ich habe mir einen Sensor selbergebaut.


Das Gehäuse kommt aus dem 3D Drucker und zum experimentieren habe ich Dupontkabel genommen.
Auf einem Arduino ist ein Dateneingang mit pinMode(pin,INPUT_PULL); als Sensoreingang konfiguriert.
Eine Seite des Sensor wird damit verbunden und die andere Seite mit GND.
Wasser hat sehr niederohmige Eigenschaften, so das bei einer "Wasserbrücke" der Sensoreingang auf LOW gezogen wird.
Viel Spass beim nachbauen.

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Hier die versprochene Schaltung und eine Zeichnung des "Sensors".
Diese liegen schon seit einigen Jahren bei mir im Keller hinter einer Holzwand, da ich auch anfangs mal Wasser im Keller hatte. Durch die Holzwand war ein Wassereintritt nicht so schnell sichtbar.

Die Schaltung mit dem Transistor macht es etwas besser einstellbar, wann ein Alarm kommen soll.
Wassersensor_PNP
Die Widerstände können bei 3,3Volt problemlos auf 82 Ohm verkleinert werden.

Selbstbausensor mit einfachsten Mitteln.
Wassersensor_Eigenbau

Von diesen Sensoren liegen 3 Stück bei mir im Kellerraum verteilt.

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Hast du da eine Brennwerttherme zu stehen? Nicht dass das Wasser das Kondensat dieser ist. Das leitet nämlich nicht.

Dann sollte das Problem aber öfter auftreten, also sehr unwahrscheinlich.

Was ist unwahrscheinlich? Das geht aus deiner Antwort nicht hervor.

Dann lies doch einfach mal meinen letzten Post komplett.

Cool, zum Schaltplan hättt ich aber noch Fragen:
Ich hab mit Elektronik nix am Hut aber ich hab versucht mich einzulesen, also ich verscuhs mal zu erklären was ich verstanden hab (zumindest glaube ich das).

Wenn JP1 eine leitende Verbindung zwischen 1 und 2 hat (1 ist GND) dann bekommt der Transistor an der Basis GND und schaltet den zweiten Kreis zwischen Emittor und Collector) sozusagen auf GND durch somit bekomme ich auf JP7 auf 2 (Data Pin = Input) ein Signal das ich im Programm prüfe?

Hm je länger ich darüber nachdenke umso komischer kommt mir das vor, mich irritiert das am Collector von jp7 1 und 2 beide auf die selbe Leitung gehen, einmal mit Widerstand und einmal ohne.
1=3,3v
2= Datapin Input
3=GND

Sorry ich geb mein bestes, war irgendwas von meinem Geschwafel richtig?

Zwischen 1 und zwei liegt der Widerstand.
Deine PIN-Belegung von 1=3,3V (oder auch 5V), 2=Datatpin und 3= GND hast du völlig richtig erkannt.
Solange JP1 kein Wasser detektiert, ist der Transistor gesperrt, der Datapin 2 (JP7) liegt über dem Widerstand R2 an High. Das liest du mit dem Arduino ein.
Wenn Wasser detektiert wird, fließt ein Strom von der Basis des Transistors nach GND, der Transistor öffnet und zieht dabei den vorigen High-Pegel nach LOW. Und schon hast du deinen Schaltvorgang.

Würde ich gegen V4A Stifte oder irgendwas anderes aus dem Material tauschen.
Wer Flugrost im Geschirrspüler gesehen hat....

Das ist Mist.
Geht der GND zum Sensor verloren, oder der Weg vom Senor zum PIN, hast HIGH.

Das wird damit NIE erfüllt...

Kann ich auch einen BC32740 verwenden anstelle des 557, so einen hätte ich nämlich da?

Um das weiter auszubauen und zudem nützliche Infos zu geben, wäre es sinnvoll zu erklären um was es sich hier handelt.

Aus der Erfahrung:
Steigendes Wasser aus dem Untergrund: Was hast Du für einen Kellerboden? Altbau mit Ohne Kellerabdichtung? Neubau mit irgendwas?
Ist das der tiefste Raum?
Kannst Du drückendes Wasser von aussen an den Seiten ausschliessen? (Es muss nicht zu sehen sein!!!)

Aus eigener Erfahrung: Das, was an Wasser gesehen wird, ist eher nicht die Herkunft des Wassers...