Regensensor

Hallo,

ich bin viel auf Montage. Da passiert es manchmal, das wir ewig weit von der Baustelle entfernt wohnen.
Nun kann es sein, das es bei der Pension Hunde und Katzen regnet, aber auf Baustelle die Sonne scheint. Oder andersrum.
Da wir bei Regen nicht arbeiten können, könnten wir ja theoretisch, wenn es auf der Baustelle regnet, weiterschlafen. :smiley:

Nun ist meine Idee, einen Regensensor aus einem Schrottauto zu verwenden, der am Bagger befestigt wird.
Mit einem Arduino und ein GSM Modul würde ich gerne die Daten an mein Handy senden. Die entsprechende App ist ein selbstgebauter Wecker, der, kurz bevor er Alarm schlägt, diese Daten auswertet.
Regnet es, bleibt er stumm, wenn nicht, tut er seinen schrecklichen Dienst.

Meine eigentliche Frage ist nun, erstmal, könnt ihr mir einen Regensensor aus dem Kfz-Bereich empfehlen (oder einen anderen), mit dem man auch arbeiten kann? Sprich Datenblätter, Erfahrungen, diese Daten auszuwerten, zu analysieren usw.?

Ein Regensensor aus dem Auto funktioniert in dem er die Lichtbrechung auf der Scheibe misst. Sind dort Regentropfen drauf, löst er aus. Egal wann es geregnet hat.
Wenn du also so einen Regensensor sinnvoll nutzen willst brauchst du auch einen Scheibenwischer der die Tropfen sofort wegwischt. Sonst weisst du nicht wann es regnet, nur dass es irgendwann mindestens kurz geregnet hat.
Daher halte ich einen solchen Sensor für dein Vorhaben für suboptimal, bzw. ungeeignet.

Lieben Gruß,
Chris

Einen Regensensor, der nur anspricht wenn es so heftig regnet, dass ein Bagger nicht baggern kann, kenne ich nicht.

Meinst du ein Wasserstandmessgerät, das dir sagt, wie hoch das Wasser in der Baugrube steht ?

:o

Hey hallo,

ich hab das Teil erfolgreich im Einsatz:

Grüße

Die Dinger gammeln weg und es fehlt auch die Heizung um hin und wieder zu trocknen. Aber zum Probieren taugt das schon.

Mit dem weg-, trockenwischen, da hast du recht. Daran habe ich nicht gedacht. Das Teil, was coprea vorgeschlagen hat, hatte ich auch schon im Auge. Allerdings auch mit der Aussage, dem Hinweis von Klaus.

Nur wie bekomme ich es jetzt verlässlich raus, ob es am Bagger regnet oder nicht?
Einen kleinen Scheibenwischer basteln, wäre jetzt nicht das Ding. Nur will ich am Bagger nicht rumbohren.

Vielleicht mal nach Niederschlagsmengensensor suchen.
Bei 3 Tropfen Regen wirds ja wohl noch nicht so schlimm sein.
Was genau kann man eigentlich bei ein bischen Regen nicht mehr baggern?

Oder mit einer Webkamera.
Ok, :wink: die kann nicht unterbinden daß der Wecker zur eingestellten Uhrzeit loslegt.
Grüße Uwe

Fraver:
Mit dem weg-, trockenwischen, da hast du recht. Daran habe ich nicht gedacht. Das Teil, was coprea vorgeschlagen hat, hatte ich auch schon im Auge. Allerdings auch mit der Aussage, dem Hinweis von Klaus.

Nur wie bekomme ich es jetzt verlässlich raus, ob es am Bagger regnet oder nicht?
Einen kleinen Scheibenwischer basteln, wäre jetzt nicht das Ding. Nur will ich am Bagger nicht rumbohren.

Das Teil misst die Kapazität, also wäre es möglich, mit einem Klarlack das ganze zu schützen. Des weiteren könnte man eine Folienheizung drunter kleben und durch Test raustüfteln wann es ausreichend erwärmt wird um Wasser wieder los zu werden. Dann muss man noch austüfteln, welche Regenmenge man messen muss um zuhause bleiben zu können.

Das ist viel try&error, oder man muss fertige Regensensoren kaufen. Die kosten aber. Der Sensor nicht (kommerizelle Sensoren sehen praktisch genauso aus, nur in Lack eingesiegelt), aber die Software die detektiert wieviel es regnet. Das sind dann so 5 Euro Hardware und 95 Euro Software oder so ähnlich. Ich habe einen kobinierten Wind/Licht/Regen Sensor für KNX-Bus in Firma, kostet 890euro. Die Werte sind kalibriert, ich bekomme Lux, m/sec, l/std als Messwert. Aber wie gesagt, der Regensensor ist das selbe wie die Amazonplatine. Ca 30° Schräg montiert, unterstützt das ablaufen des Wassers. Viel Heizung kann es auch nicht sein, da nur wenige mA Strom gezogen werden bei ca 26V

chefin:
Das Teil misst die Kapazität, also wäre es möglich, mit einem Klarlack das ganze zu schützen. Des weiteren könnte man eine Folienheizung drunter kleben und durch Test raustüfteln wann es ausreichend erwärmt wird um Wasser wieder los zu werden. Dann muss man noch austüfteln, welche Regenmenge man messen muss um zuhause bleiben zu können.

Bist du sicher? Welcher Chip ist bei dir verbaut?

Hier scheint es anders zu sein:

Regen-Sensoren

Das man Kapazität misst ist relativ gängig. Widerstandsmessungen sind extrem ungenau. Ja, dein Link führt zu einer Widerstandsmessung. Nun stell dir den Wassertropfen vor, der drauf fällt und dazu ein bischen Dreck das mit aus der Luft gewaschen wird. Im Nu ist die Widerstandsbrücke geschlossen, du misst Nässe wenns draussen 30grad und wolkenlosen Himmel hat.

Also diese Schaltung funktioniert, wenn man den Sensor im Auge hat, ihn regelmässig reinigt. Oder wenn sie sagen wir unter der Waschmaschine oder Spülmaschine für Sicherheit sorgen sollen. Dort spricht der Sensor genau dann an, wenn man schnell hin muss um Schaden zu vermeiden. Ansonsten ist die Messtelle trocken, Staub der sich ablagert leitet nicht. Schau dir nur mal alte Röhrenfernseher an, wie staubig die innen sind und trotzdem funktionieren (trotz 25KV Hochspannung).

Aber Widerstandsmessungen sind natürlich auch viel leichter zu handhaben als Kapazitätsmessungen. Deswegen gibts durchaus Einsatzbereiche dafür. Aber man muss halt die Umweltbedingungen berücksichtigen und dann schauen, welche Messmethode passt.