Remote programm upload mit esp8266

Hallo,

ich habe das Internet nach dem Subject durchsucht und gefühlt über 100 Artikel durchgelesen. Je mehr ich gelesen habe um so verwirrter wurde ich :o

  • Mir ist klar, wie man eine Verbindung zwischen meinem WLan und dem esp8266 aufbaut.

  • Mir ist klar, wie ich den script an den esp8266 senden kann.

  • Mir ist nicht klar, warum alles danach so komliziert, unvollständig oder auf Spanisch :slight_smile: beschrieben wird.

Kann man nicht einfach ein kleines Programm auf den esp8266 laden welcher das script über die Serielle Schnittstelle des esp8266 auf den Arduino (MEGA2560) flasht. Natürlich mithilfe eines Serial zu USB FTDI Kabels!

Der esp8266 hat ja auch noch einige DIO's wovon man einen zum Resetetten des Arduinos nach den Upload benutzen könnte.

Könnte das funktionieren oder bin ich da auf dem Holzweg?

Gruss
Walter

In der Theorie ja. Da wäre nicht mal ein usb-seriell Wandler notwendig, man kann die seriellen direkt zusammen klemmen.

Fehlt nur noch jemand, der das ganze programmiert. Ich habe so etwas ähnliches im Einsatz, nennt sich seriell device server, von Perle, DS1 oder so. Macht genau das, was du meinst, allerdings über LAN-Kabel angeschlossen. Stellt einen Com Port am PC zur Verfügung. 100€, Industriequalität.

Von TP-Link gibt es auch ein Teil, das hat einen Remote usb Port, da kannst du (fast) alles einstecken und du hast es am PC zur Verfügung. Musste mal nach schauen, wie das Teil heißt. Kostete so 30€. Ging aber nicht so zuverlässig wie der Perle.

Edit: Heisst TL-PS310U

Hallo ElEspanol,

allerdings über LAN-Kabel angeschlossen

Das ist das Problem :wink: Es geht um ein Aquaponic System welches im Garten steht. Es ist also zwingend, dass es über WiFi funktioniert.

Gruss
Walter

Ich nehm lieber Kabel, auch im Garten :slight_smile:

Das ganze gibt es auch als WIFI IOLAN SDG W Serial Device Server with integrated WiFi | Perle

Oder eben eine WLAN Station davor, die aus WIFI wieder RJ45 macht.

Der ESP hat deutlich mehr Rechenpower/ProzessorRessourcen als der Mega.
Der ESP kann OTA Updates.

Darum mein Tipp:
Überlasse die ganze Arbeit dem ESP.
Benutze den Mega nur als halbintelligenten I2C Port Expander.

combie:
Darum mein Tipp:
Überlasse die ganze Arbeit dem ESP.
Benutze den Mega nur als halbintelligenten I2C Port Expander.

Ist leider nicht immer so einfach. Und vor allem nicht für Einsteiger.

Das Modell hier müsste auch gehen:
http://www.tp-link.de/products/details/cat-5688_TL-WPS510U.html

Preis 40-50€ http://www.ebay.de/itm/TP-Link-TL-WPS510U-Netzwerk-WLAN-Print-Server-/381895685030

Wenn es nicht geht, kannst du das Teil ja immer noch zurückschicken.

P.S.: bei dem TP-Link Teil hat es meisst funktioniert, wenn der Arduino bereits vorher einmal direkt per USB angeschlossen wurde. Und Clone gingen zuverlässiger als Originale. Originale (will heissen mit 16AU chip) gehen aber auch mit externem USB-seriell Konverter

Ist leider nicht immer so einfach. Und vor allem nicht für Einsteiger.

Nunja....
Ist ja auch nur ein Vorschlag....

Ich halte es für einfacher, als den ESP zu einem Programmiergerät zu machen.
Was aber zum großen Teil daran liegt, dass ich mich noch nie um das Arduino Bootloading Protokoll gekümmert habe.
Wer das schon gemacht hat, hat es natürlich auf dem Weg von weicher evtl leichter.

Hallo,

habe noch was vergessen.

Fehlt nur noch jemand, der das ganze programmiert.

Ich habe aus den, im Anfangspost erwähnten Beschreibungen, spekuliert dass der Script 1:1 in den Speicher des ESP8266 geladen wird. Das flashen des Arduinos wäre dann ja nur eine Schleife über den eingelesenen memory block. Irgendwo habe ich auch gelesen, dass zum flashen nur Tx gebraucht wird, also keine Rückmeldungen vom stk500 kommen.

Aber wie schon gesagt, das sind alles Vermutungen...

Darum mein Tipp:
Überlasse die ganze Arbeit dem ESP.
Benutze den Mega nur als halbintelligenten I2C Port Expander.

Das Programm für den MEGA ist praktisch fertig, das System läuft prinzipiell. Ich möchte aber noch einige Verbesserungen machen. Die Rechenleistung des MEGA reicht vollkommen aus und ich möchte nicht noch einmal alles neu Programmieren.

Ich nehm lieber Kabel, auch im Garten :slight_smile:

Minergie Haus, Wandurchbrüche sind suboptimal.

Das ganze gibt es auch als WIFI IOLAN SDG W Serial Device Server with integrated WiFi | Perle

Das schaue ich mir mal an

Gruss
Walter

und ich möchte nicht noch einmal alles neu Programmieren.

Einerseits verständlich, aber andererseits auch etwas seltsam.

Offensichtlich ist dieses hier eine neue Anforderung, die in deinem ursprünglichem Konzept nicht enthalten war.

Da steckt der Fehler, im ursprünglichen Konzept.

Meiner Erfahrung nach ist Flickwerk, nach einer Konzeptänderung, häufig viel viel aufwändiger als eine Neuentwicklung unter Übernahme der gemachten Erfahrungen.

Denn vermeintlich kleine Änderungen, können zu wahren Monstern anwachsen.
Ja, sie neigen sogar dazu... :slight_smile:

Der schon eingeschlagene Weg blockiert leider oft andere, bessere, Sichtweisen auf die Dinge.

--
Aber: Jeder so, wie er/sie/es mag....

Hallo Combie,

Offensichtlich ist dieses hier eine neue Anforderung, die in deinem ursprünglichem Konzept nicht enthalten war.

Das Konzept ist immer noch das gleiche. Ein vollautomatisches Aquaponic System welches mindestens 1 Woche ohne manuellen Eingriff funktioniert. Die einzigen wöchentlichen manuellen Aktionen sind das nachfüllen des Futterautomaten und das reinigen des Aquariums.

Die Möglichkeit des Remote uploads ist nur eine Komfort option welche mit dem eigentlichen Konzept überhaupt nichts zu tun hat. Ich kann auch mit dem Laptop zum System gehen und den Upload draussen mit dem USB Kabel machen. Ist aber bei den gegenwärtigen Temperaturen nicht wirklich angenehm :wink:

Ich gebe zu, ich bin in der Arduino Welt ein Einsteiger und habe immer noch etwas Mühe mit den rudimentären Tools und Dokumentationen.

Als Programmierer arbeite ich aber seit über 40 Jahren in der gleichen Firma und habe von Intel ISIS, Commodore PET bis zu den neuesten Industrie PC's so ziemlich alles Programmiert :wink:

Nur ist das eben eine ganz andere Welt:

  • die Dokumentationen sind genau, ausführlich und verständlich
  • der Upload einer neuen Programmversion ist ein Mausclick
  • Remote Debugging ist schlicht eine Option

Gruss
Walter

Verzeihe mir bitte, dass ich bei dir den Eindruck erweckt habe, ich würde deine Kompetenz anzweifeln. Mir war nicht klar, dass du da so empfindlich bist.

Hallo combie,

ich bin nicht empfindlich nur amüsiert :wink:

Gruss
Walter