Roboter mit Arduino per App und unbegrenzter Reichweite steuern

Guten Morgen,

Ich bastel momentan an einem selbstgebauten Roboter herum. Bisher wurde er immer per Fernbedienung mit Funkwellen gesteuert. Das möchte ich nun ändern um ihn bequem per Handy-App zu bedienen und außerdem unbegrenzte Reichweite haben. Sind die einzigen beiden Optionen die ich habe, zum einen per Raspberry Pi und Blynk App oder zum anderen per GSM-Modul und SIM-Karte, die gewünschte Funktion zu erfüllen oder habe ich etwas übersehen?

Danke im Voraus!!

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mfg ein Moderator.

Dafür wurden 5G und Starlink erfunden, wenn ich mich nicht irre

Das ist illusorisch, auf dem Mars gibt es kein Händynetz und auch in D gibt es Funklöcher.

Spontan fällt mit LoRaWAN ein, aber auch da stellt sich die Frage der Reichweite und Abdeckung. Eine gute Antenne soll dabei sehr entscheident sein.

abgesehen davon das "unbegrenzt" nicht realistisch ist, wenn du weiter als deine Funkfernbedienung kommt willst und dich auf GSM verlassen kannst, dann kann ich mir auch ein einen Server auf einem ESP vorstellen der entweder Befehle aus einer App bekommt oder einfach eine Webseite mit einer Bedienoberfläche zur Verfügung stellt. Natürlich musst du dazu den Roboter eine GSM Anbindung geben.

LoRaWAN kann ich mir auf Grund der Datenlimitierungen für diesen Anwendungsfall nicht gut vorstellen.

ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich keine Möglichkeit habe auf WLAN zuzugreifen.
Zusätzliche externe Schnittstellen werden durch die IT in meiner Firma verboten..

ich sehe auch keinen Zusammenhang von deinem Firmen WLAN auf deine Roboter Anbindung.

Der Roboter verbindet sich über GSM ins Internet
Dein Handy verbindet sich über GSM ins Internet

Wo spielt da deine Firma mit?

1 Like

Unbegrenzt, ist eine Illusion.
Alleine schon weil man den Roboter nicht soweit transportieren kann.

Aber:
Mitterweile ist eine Kommunikation über 21 Milliarden Kilometer im praktischen Einsatz erprobt. Das ist eine Entfernung von rund 19 Lichtstunden.

Und doch findet Kommunikation statt.

Mir scheinen Kosten und Geduld die wichtigsten Bremsklötze zu sein, was Entfernungen betrifft.

Damit meinst Du vermutlich Voyager 1, immerhin seit 1977 unterwegs und inzwischen außerhalb der uns bekannten Planetenbahnen1) und außerhalb unseres Sonnensystems2). Voyager 2 hat leider durch einen falschen Parameter die Verbindung zur Erde verloren.

Ob man die Voyager Sonden nun als Roboter einstuft, sei dahingestellt, ich stellte mir den TO eher am Strand einer Urlaubsinsel vor, wo er seinem Robi die Meldung schickt "Nimm an der Haustür ein Paket entgegen!" Auf Norderney zeigten mir Leute ein Bild ihres Hauseingangs, um die Postbotin bei Bedarf zur Nachbarin zu schicken. Robi an der Haustür wäre dann die Weiterentwicklung.

So wie Voyager 2 jetzt hoffentlich selbständig nach einem Funkkontakt mit der Erde sucht, würde auch Robi etwas KI nicht schaden. Sonst muß die Postbotin viel Geduld mitbringen.


Anm.:

  1. Es gibt möglicherweise noch einen unentdeckten Planeten.
  2. Habe ich so gelesen, das bezieht sich auf den Bereich ihrer starken Magnetfelder.

Ist inzwischen wieder verbunden.

Gruß Tommy

Manchmal hilft Schreien dann wohl doch :joy:

Danke!

Staatliche Institutionen wie zB die NASA hat andere Möglichkeiten, finanziell, technisch, personell und auch bezüglich nutzbarer Frequenzen als ein Privatmann.

Als Verbindung von der Fernsteuerung zum Roboter sehe ich auch nur GSM G4 / G5 weil dieses die beste Abdeckug von allen möglichen Systemen und auch den nötigen Datendurchsatz.

Wieviel Latenz darf die Verbindung haben (Latenz verstehe ich die Zeit zwischen Senden und Empfangen der Daten.

Grüße Uwe

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