Rotierende Decodierscheibe auf Rätselbox

Guten Tag liebes Arduino-Forum!

Wir arbeiten zur Zeit an einem Projekt, es soll eine Holzbox entworfen werden mit mehreren sensorbasierten Rätseln, quasi eine Escape Room Box.

Wir würden nun gerne auf der Box eine Art zweistufige Decodierscheibe anbringen (siehe Bilder), die sich rotieren lässt. Jedes Rätsel ist so konzipiert, das es zwei Ziffern als Lösung generiert, welche dann jeweils über die zwei Scheiben eingestellt bzw. ausprobiert werden können.

Aktuell bin ich mir aber sehr unsicher ob, und wie sich die Decodierscheibe technisch realisieren ließe.
Meine Idee wäre möglicherweise ein konzentrisches Potentiometer zu verwenden?

Könnte das funktionieren, oder gibt es hier noch andere Ideen?

Vielen Dank im Voraus!

Tjado

tihmels:
Meine Idee wäre möglicherweise ein konzentrisches Potentiometer zu verwenden?

Könnte das funktionieren, oder gibt es hier noch andere Ideen?

Ne Idee: Magnet angeklebt und Hallgeber drunter montiert. Je nach Stellung des Magneten löst ein Hallgeber aus.

Willst du über 360 Grad drehen können, also immer egal welche Richtung.

Oder soll das auf 360° beschränkt sein. Wenn er also auf 350° steht und auf 10° laufen soll, dann muss er 340° rückwärts drehen anstatt 20° vorwärts zu drehen?

Äußere Scheibe an einem Messingröhrchen befestigt und mit einem Riemen von einem Stepper angetrieben.
Kleine Scheibe mit einer Stahlachse durch das Messingrohr angetrieben.

An beiden Steppern z.B. ein AS5600 zur Absolutpositionsbestimmung ohne Referenzfahrt.

Lieben Gruß,
Chris

Da die Scheiben relativ wenige Nummern hat genügt meiner Meinung ein Encoder für manuelle Eingabe.
Grüße Uwe

wenn du mit 270 Grad leben kannst --> Poti
wenn du mit anderen Stufen als 9 leben kannst --> Stufen Drehschalter.

Hi,
eines der Probleme bei nem Potentiometer ist, dass diese meist einen begrenzten Drehwinkel von 270° haben.
vom Mechanischen her gipt es Trimmpotentiometer, die es zulassen würden, mit einer Hohl-Achse zu Arbeiten, so dass die Achse des unteren Ptotentiometers durch die Holachse geführt wird. (Ähnlich wie bei Zeigeruhren). Es ist da dann aber Bastlerisches Geschick erforderlich. Und Du müsstest dafür sorgen, dass die Codierscheiben eine mechanisch stabile wegbegrenzung haben, denn die dünnen achsen und der Anschlag in dem Kleinen Potentiometer währe im Nu abgeschert.

Andere Variante bei mechanischer Abtastung: 2 Dreh-Encoder , ebenfalls für die Untere Scheibe eine Hohlachse verwenden und auf dieser ein Zahnrad, das den für die untere Scheibe zuständigen Encoder antreibt, der natürlich auch ein entsprechendes Zahnrad auf seiner Achse benötigt. Den Eneoder für die obere Scheibe kannst Du dann an der Durchgehenden Achse unten direckt ankoppeln.

Ansonten könntest Du an die Scheiben kleine (flache) Neodym-Magnete anbringen (soviele wie die Scheiben Symbole haben. Die Magneten in konzentrischen Kreisen anordnen. Wenn die scheiben aus nicht magnetischem Material bestehen, und die untere Scheibe nicht zu dick ist, reicht die Energie der Magnete der oberen Scheibe durch die untere hindurch, und Du kannst darunter mit Hallsensoren die Scheibenposotion ermitteln. Bbenötigst dazu aber noc etwas, dass Dir die 'Nullposition' der Scheibe ermittelt.

Mehr fällt mir dazu im Moment nicht ein.

Ein absoluter Encoder unter jeder Scheibe könnte hier helfen. Z.B. 4 Lichtschranken an einer durchsichtigen Scheibe, auf die das Muster für 4 Bits aufgemalt ist. Siehe dazu auch Gray Code.

my_xy_projekt:
Ne Idee: Magnet angeklebt und Hallgeber drunter montiert. Je nach Stellung des Magneten löst ein Hallgeber aus.

Dankesehr, ist notiert!

themanfrommoon:
Willst du über 360 Grad drehen können, also immer egal welche Richtung.

Oder soll das auf 360° beschränkt sein. Wenn er also auf 350° steht und auf 10° laufen soll, dann muss er 340° rückwärts drehen anstatt 20° vorwärts zu drehen?

Es wäre natürlich optimal wenn sich die Scheiben jeweils in beide Richtungen unbeschränkt drehen lassen würden. Wir würden aber durchaus auch Abstriche machen, wenn es nicht anders geht oder zu aufwendig wird.

themanfrommoon:
Äußere Scheibe an einem Messingröhrchen befestigt und mit einem Riemen von einem Stepper angetrieben.
Kleine Scheibe mit einer Stahlachse durch das Messingrohr angetrieben.

An beiden Steppern z.B. ein AS5600 zur Absolutpositionsbestimmung ohne Referenzfahrt.

Lieben Gruß,
Chris

Auch cool, Danke! Aber ich wüsste jetzt jedoch nicht woher ich ein entsprechendes Messingröhrchen und eine Stahlachse herbekommen soll.

@Dr. Diettrich,

Ja natürlich, das ist auch eine sehr sehr gute Idee mit dem Gray-Code und der Durchsichtigen Scheibe. So kann er die Obere Scheibe durch die untere Scheibe hindurch auslesen, wenn er das richtig designt.

Auch cool, Danke! Aber ich wüsste jetzt jedoch nicht woher ich ein entsprechendes Messingröhrchen und eine Stahlachse herbekommen soll.

Gibts z.B. bei Cpnrad in der Modellbauabteilung

(deleted)