Hallihallo, ich hatte hier schonmal einen THread "Programmierbare Temperatursteuerung" ,
leider hab ich die Zugangsdaten verschlampt
Jedenfalls habe ich mittlerweile das SSR erhalten und mich entschlossen mich wieder an das Projekt zu wagen.
Das SSR ist ein 40A SSR, und da meine Heizplatte nur 80 W hat, dachte ich mir, bisschen tuning könnte auch hier nicht schaden. Ich hab ein paar meter Kanthaldraht, das Problem ist aber die Isolierung.... müsste das irgiendwie eingiessen ...
Dann hab ich mir meinen Wasserkocher (1850-2200W) (Bilder häng ich an) von unten angeguckt, der ist quasi perfekt.
Das Heizelement hatte in der Mitte eingegossene zylinder mit gewinde , die das magnetfeld des rührers gestört hätten, die hab ich entfernt.
Jetzt ist nichts magnetisches da und das rühren würde perfekt klappen.
Jetzt hatte ich überlegt, in die mitte ein hitzeschutzblech, darauf einen becher o.ä. zu stellen, und drum herum alles mit hitzebeständigem zement auszugiessen um die wärmeabstrahlung nach unten zum motor zu verringern.
würde das reichen?
Dann ist mir aufgefallen dass der Motor (geregelt mit lm317) sehr unsauber läuft.
am liebsten würde ich einen festplattenmotor da drunter hauen, angesteuert über einen TIP120 z.b. ist das eine gute idee?
Dazu hätte ich gerne 2 feste Temperaturfühler, einen direkt am Heizelement und einen oben auf der Heizfläche. Plus einen Eingang für einen dritten.
Welchen kann ich da nehmen? PTC oder NTC?
Anstatt hier dermaßen viel Prosa zu schreiben, was kaum etwas über dein tatsächliches Vorhaben hergibt, solltest du besser genau beschreiben (Tabellenform) was du machen möchtest.
Und dazu ein Schaltbild posten, von dem wie es aussehen soll.
so ungefähr hatte ich die schaltung geplant - würde das so passen?
(der trafo liefert 12VAC)
-Für die 3 Transistoren welchen typen nehmen? TIP120? TIP122?
-Welche Thermistoren wählen? Möglichst Temperaturbeständig 500° wären schon gut, 1000° noch
besser.
-Reicht der eine rotary Encoder um die SollTemperatur sowie die Umdrehungen/Min einzustellen oder wäre es einfacher dafür einen seperaten zu verwenden?
Habe ja jetzt schon nur noch 5 PWM pins frei, kann ich trotzdem irgendwie noch ein 1602A Display anschliessen?
Sicherheitsthermostate entfernen und die Heizplatte ohne jeglichen Überhitzungsschutz betreiben zu wollen halte ich eine fahrlässige Entscheidung.
Grüße Uwe
Die THermostate sind auf 145° ausgelegt, ich möchte aber auf ~300° heizen können.
wenn ich die in der dimensionierung finde, würde ich die natürlich mit reinfriemeln.
leider finde ich weder bei conrad noch bei reichelt temperatursicherungen noch bimetallschalter >240°C
Und Du glaubst Aluminium schmilzt bei 1000°C?
Um etwas auf 300°C zu erhitzen muß die Heizplatte wärmer sein. Mir scheint das Teil aus Aluminium zu sein. Aluminium schmilzt bei 550 bis 660°C.
Grüße Uwe
Auch eine Heizplatte, die für 145°C ausgelegt ist, auf 300°C erhitzen wollen, ist schon ziemlich pervers ungewöhnlich.
Auch das du deine Schaltung bzw. den Mega mit einem ungeregelten, unstabilisierten Netzteil betreiben willst, solltest du noch mal überdenken. Ebenso die Anschaltung der Transistoren für den Motor. Die sind falsch angeschlossen. Wenn es NPN-Transistoren sind, dann ist Kollektor und Emitter vertauscht.
Auch eine Heizplatte, die für 145°C ausgelegt ist, auf 300°C erhitzen
Das siehst Du falsch. Er will mit einer Heizplatte die bei 145° über einen Sicherheitsthermostat ausschaltet wird (also normalerweise gar nicht so heiß werden sollte) so weit erhitzen daß er entweder die Platte auf 300°C heizen kann oder etwas auf 300°C heizen kann und somit die Platte heißer werden muß.
Grüße Uwe.
uwefed:
Das siehst Du falsch. Er will mit einer Heizplatte die bei 145° über einen Sicherheitsthermostat ausschaltet wird (also normalerweise gar nicht so heiß werden sollte) so weit erhitzen daß er entweder die Platte auf 300°C heizen kann oder etwas auf 300°C heizen kann und somit die Platte heißer werden muß.
Grüße Uwe.
Warum sehe ich das falsch ?
Ich sehe es genau so und halte es für leichtsinnig.
Aber ist ja seine Bude, die dabei evtl. abbrennt.
zu euren antworten:
1.wenn das netzteil problematisch ist, könnte ich dafür auch ein schaltnetzteil bestellen.
2.TIP120 sowie TIP122 sind PNP Transistoren. der TIP125 wäre ein NPN.Ich hatte gehofft dass mir hierbei jmd was zur richtigen Wahl sagen kann.
3. Alu schmilzt in der Tat bei ~600°C, bis 300°C Plattentemperatur dachte ich sollte nix passieren.
zudem habe ich von dem "Alu" des Heizelements etwas abgeraspelt und es in einer ~1200°C einige sekunden lang erhitzt, es ist nicht ansatzweise geschmolzen - vielleicht ist es kein pures Alu?
4. es war ein wasserkocher, wasser kocht normalerweise bei 100°C. zur wassererhitzung sollte das gerät die 145°C nicht überschreiten. jetzt ist die anforderung ja eine andere....
wegen der geplanten höheren temperatur sprach ich im ersten post von dem hitzebeständigen zement.
hatte auch überlegt die Masse des Heizelements zu vergrößern, z.b. eine weitere aluplatte oben mit locktite dran zu kleben.
schade dass ihr das projekt direkt so zerreist, hatte mir hier ein wenig unterstützung erhofft. aber anscheinend bleibt mir nur learning by burning^^
Blos weil für 2 Sekunden das Aluminium mit wegschmiltzt ist weniger Schuld vom relativ nidrigen Schmelzpumkt sondern von der hohen Wärmeleitfähigkeit von Metallen und Aluminium im besonderen. Legierungen haben normalerweise niedrigere Schmelzpunkte als reine Metalle.
eine weitere aluplatte oben mit locktite drankleben.
Was glaubst Du welche Temperaturen Klebstoffe halten?
Unabhängig von der Sollthemperatur, wobei 300°C für Aluminium zu hoch sein kann, ist das von uns aufgezeigte Problem, daß Du nicht die Notwendigkeit siehst irgendeine Überthemperaturschutz einzubauen.
Die Unwissenheit bzw Falschwissen gepaart mit Leichtsinnigkeit verleitet mich Dich von dem Projekt abzuraten.
Meiner Meinung hast Du nicht die Voraussetzungen dieses Projekt sicher zu realisieren und darum rate ich Dir davon Abstand zu nehmen.
ja da hatte ich es aus dem gedächtnis verwechselt.^^
uwefed:
daß Du nicht die Notwendigkeit siehst irgendeine Überthemperaturschutz einzubauen.
das ist eine böswillige unterstellung.
ich hatte sogar geschrieben dass ich nach welchen gesucht habe aber alle von mir gefundenen nur bis 245° gehen.
nochmal:
über sinnvolle vorschläge wie ich das projekt sicher umsetzen kann würde ich mich sehr freuen.
notfalls würde ich mich vorerst auch mit weniger °C zufrieden geben, bis ich eine bessere lösung gefunden habe. auf wieviel könnte man sich hier einigen? 200? 220?
dazu kommt dass das internet nur noch einen haufen chinesichen kackmüll ausspuckt wenn man irgendwo nach sucht...
dann werde ich wohl meine temperaturanforderung runterschrauben und die 240°C bimetallschalter kaufen...
und wenns mir das ding dann unterm arsch zerreisst dann ist das halt so^^
wird eh niemals unbeaufsichtigt laufen gelassen und pulverlöscher steht auch parat.
uwefed:
4) Was glaubst Du welche Temperaturen Klebstoffe halten?
ich schrieb zwar loctite, meinte aber jbweld. stundenlange internetrecherche ist doch ziemlich ermüdend^^
JB Weld HighHeat hält dauerhaft temperaturen bis 235°C aus, kurzfristig bis 260°C.
mit runtergeschraubten temperaturanforderungen auf z.b. 220° würde ndieser ja gehen.