RW Pin an LCD Display

Hallo,

ich hatte ja schon mal angekündigt das ich einer "Kombilib" für den MCP23017 arbeite um
eine 4x4 oder 5x4 Tastatur und ein LCD gleichzeitig über einen Chip und eine I2C-Adresse
ansteuern zu können. Da die 5x4 Tastatur auch einen Pin des jeweils anderen Ports
braucht wollte ich die Display ON/OFF Funktion einsparen um den Pin zu sparen
(Also Beispiel Display an Port A Pin 7-1 und Keyboard an Port B Pin 7-0 und Pin 0 von Port A).
Jetzt habe ich in allem möglichen Schaltungen gesehen das der RW Pin der Displays im
Allgemeinen auf Masse liegt. Die LCD-Lib kann ihn aber unterstützen.
Gibt es einen sinnvollen Grund den RW Pin nicht auf Masse zu legen ?
Den gewonnen PIN könnte ich ja Prima nutzen um über einen NPN-Transistor das Display
an- und abzuschalten.

Ulli

p.s. Ich habe gerade noch mal einen Blick in die LCD-Lib geworfen und da gibt es anscheinend
keine Methode die lesend auf das Display zugreift.

Wenn du nicht mit dem busy flag arbeitest, kannst du es weglassen.

Der Controller des LCD Displays hat Register die ausgelesen werden können.

Eine sinnvolle Information ist da Busy-Flag, das anzeigt ob der Controller mit der Initalisation beschäftigt ist und keine Daten bekommen kann. Das gleiche Byte gibt die Adresse des nächsten Zeichens im display an welches beschrieben wird. Außerdem kann das DDRAM (die dargestellten Zeichen im Display) und das CGRAM (Ram wo die selbstdefinierten Zeichen gespeichert werden) ausgelesen werden, was aber nicht unbedingt notwendig ist da man weiß was man vorher hineningeschrieben hat.

Man kann das Fehlen der buay - Information auch einfach durch genügend lange Pausen zwischen den Datenübertragungen kompensieren. Darum ist das W/R Signal zum Lesen von Daten vom Controller verzichtbar und man hat ein kostbares Pin des Arduino gespart.

Viele Grüße Uwe

Vielen Dank,

das war genau was ich wissen musste. Jetzt kann ich eine Version mit Diplay on/off bauen.

Ulli

Jetzt habe ich noch eine Frage die allerdings schon mehrfach behandelt wurde.

Vorwiderstand der Beleuchtung des LCD.
Es heißt in den Antworten immer : Steht im Datenblatt ob der eingebaut ist.
Nur, bei den ganzen Chinadisplays hat man kein Datenblatt.

Ich habe nun schon des Öfteren mal den Pin über 80Ohm an einen PWM-Ausgang gehängt
und immer (bei voller Helligkeit) nur wenige mA gemessen, also schien das ein Widerstand drin zu sein.
Trivial ist es ja bei den käuflichen i2C-Adaptern die einen Jumper haben. Da ist ein Transistor drauf
und wenn man den Jumper abzieht kann man über einen Jumperpin den Transistor auch über PWM
steuern. Jetzt würde mich nur noch interessieren ob die Hersteller des I2C-Adapters davon ausgehen
das dieser Widerstand eingebaut ist oder nicht !?.

Kaputt gemacht habe ich noch kein Display. Ich habe jetzt mal testweise in einen alten selbstgebauten
Adapter mit PCF bei dem im Diplay ON/OFF nicht implementiert hatte einen Transistor für ON/OFF
eingebaut und vorsichtshalber mit 220 Ohm gegen die Beleuchtung gesichert. Ist aber arg dunkel und
ohne funktioniert es auch (besser).

Für meinen neuen Adapter mit MCP stellt sich jetzt die Frage 220Ohm rein oder nicht ?

Ulli

Wieso sollten wir mehr wissen als Du der das Display in Händen hälst. Du mußt kontrollieren ob ein Widerstand auf der Platine drauf ist.
Grüße Uwe

Ok,
manchmal bin ich auch ein bisschen doof :grin:

Auf den schönen SMD-Platinen sieht man ja nicht unbedingt auf Anhieb alles, aber dafür kann
man ja messen :wink: .
Einfach mal zwischen den bei allen Displays gut gekennzeichneten A und K Punkten und
den entsprechenden Anschlusspins gemessen und siehe da. Entweder in der K-Leitung oder der A-Leitung messe ich bei allen Display so zwischen 100 und 130 Ohm. Also alle meine Displays
haben die Widerstände. Also sehe ich genau was ich früher mit meinen Strommessungen schon
vermutet habe. Maaaahaaaan bin ich manchmal umständlich !
Trotzdem : Danke für's zuhören :wink:

Ulli

beeblebrox:
Trotzdem : Danke für's zuhören :wink:
Ulli

Bitte