Schachbrett mit Berührungssensoren

Hallo!

Ich überlege, eine Art Schachcomputer mit Hilfe eines Arduinos zu bauen (ist egal welcher Typ, meinetwegen der Leistungsfähigste uC). Für die Elektronik des Bretts brauche ich 64 Berührungssensoren (z.B. Reed-Sensoren). Und somit theoretisch 64 Eingänge am uC, plus ein paar für Menüsteuerung. Gibt es einfache Bauteile, die Signalleitungen switchen können (ideale Idee: Bauteil mit 64 + 5 Eingängen, je nach Signal an den 5 Eingängen (2^5 Kombinationen) wird ein anderer der 64 Kanäle durchgeschaltet)? Und wenn ja: wie heißen solche Komponenten? Ich habe das Problem, dass ich von Seiten der Software komme und bei vieler Elektronik keine Namen kenne, nach denen ich mal in Katalogen suchen kann. Oder hat jemand eine andere einfache Idee, wie ich 64 Eingangssignale mit einem uC auslesen kann?

64 ist ein super wert, benutz einfach eine 8x8 Matrix.

The right image above is an example how to use two 4051 (one as demultiplexer and one as multiplexer) in a 8x8 Matrix to check 64 buttons or other digital Inputs just with one digital-In-Pin on the arduino (with the second setup you can just have two buttons on at the same time, otherwise you have to use the first (left) setup).

http://www.arduino.cc/playground/Learning/4051

Danke!

Hallo PunchBoy, hast du vor dein Projekt irgendwo zu dokumentieren? Ich hab so was ähnliches demnächst vor, auch mit Doku und fänd es interessant wie du das mit den diversen Eingängen und den Sensoren löst. Grüße melk

Hallo PunchBoy Ich bevorzuge den PCF8574, einen Port-Expander mit I2C-Schnittstelle. Auch für mehrere dieser IC braucht man nur 2 Leitungen und hat sowohl Ausgänge wie Eingänge. Man kann bis zu 8 Stück an den Bus sanschließen, weitere 8 in der A-Version ( hat andere I2C-Basisadresse) . Der PCF8574 hat eine Eigenheit bei den Ausgängen. Im High-Status hat er eine Strombegrenzung von 100µA sodaß eine 8x8 Tastatur-Matrix keinen Widerstände braucht. http://www.arduino.cc/playground/Main/I2CPortExpanderAndKeypads Ich sehe auch eine Überlegung Wert mit welcher Logik die Tasten abgefragt werden da die Statistische Verteilung der Figuren auf dem Brett nicht gleichmäßig ist. Für einen lange Zeitraum sind die erten 2 und letzten 2 Reihen viel stärker bevölkert. Grüße Uwe

Man könnte bei den Feldern das Schachbrettes auch Drucksensoren benutzen oder Folienschalter, wie bei einer Folientastatur.

DRUCKSENSOR FSR-151NS: http://www.conrad.de/ce/de/product/182583/;jsessionid=2A1DDE45E0E72C5CF4530FE0C51628E0.ASTPCCPC

Button Pad 4x4 - Silikon Kontaktmatte: http://www.watterott.com/de/Button-Pad-4x4-Silikon-Kontaktmatte

hast du vor dein Projekt irgendwo zu dokumentieren?

Ich muss erstmal die Zeit finden, das überhaupt ernsthaft anzugehen. Falls das klappt, werde ich hier mindestens ein paar Zeilen dazu schreiben.

Ich bevorzuge den PCF8574, einen Port-Expander mit I2C-Schnittstelle.

Man könnte bei den Feldern das Schachbrettes auch Drucksensoren benutzen oder Folienschalter

Die Variante 8x8-Matrix mit 2 (De)Multiplexern mit Reed-Kontakten scheint mir eine gute Lösung. Haben die genannten Varianten Vorteile dem gegenüber?

Ich sehe auch eine Überlegung Wert mit welcher Logik die Tasten abgefragt werden da die Statistische Verteilung der Figuren auf dem Brett nicht gleichmäßig ist. Für einen lange Zeitraum sind die erten 2 und letzten 2 Reihen viel stärker bevölkert.

Da sehe ich aber wenig Optimierungspotenzial. Auch wenn einige Felder seltener benutzt werden, so ist es doch meist möglich, dorthin zu gehen, insbesondere, wenn auch Fehlzüge abgefangen werden sollen. Was den Zeitraum betrifft stimmt es auch nicht unbedingt, weil die "Phase der Grundreihen" meist schneller gespielt wird und mehr Zeit im Mittel- und Endspiel steckt.