Schaltplankontrolle

Hallo zusammen, ich habe die Schaltung schon auf dem Steckbrett aufgebaut und kurz getestet.
Habe ich im Schaltplan an alles gedacht oder doch etwas verwechselt? :roll_eyes:
Könntet ihr mir Bitte helfen? Gehören noch irgendwo Bauteile hin? :blush:

Die 12V LED haben vorwiderstände verbaut, die Magnetventile je 12V 4A, Pumpe je 12V 4A (2 stück), Spot je 12V 0,5A ( 2-3 Stück?),
der Wandler wird über ein Relais gesteuert (an-aus) 12V, Lampen-PWM ist 12V Außenbeleuchtung( Glühlampen, A?),
Batt.-Spannung-Lesen ist 12V Autobatt. wird über Solar geladen (max 15V?);

Danke Marco

Hallo,

auf den ersten Blick scheint alles ok zu sein.

  • Auf den zweiten erschliesst sich der Sinn von D7 über den 5V REgler nicht. Wofür ist die?
    Ich halte die für gefährlich, weil negative Pulse im Bordnetz auf die 5V durchschlagen.
  • Ist das ein vom normalen KFZ-Bordnetz komplett getrennte Batterie?
  • Ist der Spannungsregler Automotiv-tauglich?
  • Den Spannungsteiler zu Batteriespannungsmessung halt ich für zu knapp dimensioniert. Ab 15V bekommt der Arduino überspannung. Das ist knapp. Ich würde auf wenigstens 10k/3.3k gehen.

Ansonsten scheint das alles Hand und Fuß zu haben!

beginner34:
Hallo zusammen, ich habe die Schaltung schon auf dem Steckbrett aufgebaut und kurz getestet.
...
die Magnetventile je 12V 4A, Pumpe je 12V 4A (2 stück)...

Dir ist schon klar, dass das etwas viel Strom für ein Steckbrett ist?

D7 ist durchaus sinnvoll. Sie sorgt dafür, das bei Vout > Vin der Spannungsregler nicht abraucht. Das Dingen nenn man dann Flyback Diode.

Siehe hier:

Siehe auch 7805 datasheet auf Seite 8 (reverse bias protection)

Danke für die schnelle Antwort. Alle externen Geräte (Magnetventil, Motor) habe ich natürlich nicht mit dem Steckbrett verbunden. Zum Testen habe ich die LED´s. Die Batterie ist nur mit der Solarpanele verbunden(steht neben dem Wohnwagen), es gibt sonst keine andere Stromquelle. Die Dioden sind auch richtig eingebaut?

MfG Marco

mkl0815:
D7 ist durchaus sinnvoll. Sie sorgt dafür, das bei Vout > Vin der Spannungsregler nicht abraucht. Das Dingen nenn man dann Flyback Diode.

Aha, dann überlebt der Spannungsregler einen negativen Puls, aber der Arduino ist leider tot. :fearful:
Wenn das wirklich im Fahrzeug an der Batterie hängt, ist das tödlich.
Ich würde an der Stelle dann eher für einen anderen Spannungsregler plädieren, der für Automotive Anwendungen freigegeben ist. z.B. einen TLE4270

Ja, die Dioden sind richtig. (Bis auf D7, bei der ich ja meine Zweifeln habe, ob die so gut ist.)

Habe den Plan noch mal geändert. Funktioniert diese Version auch? Habe sonst kein Platz auf der Platine. Wie groß sollte die Leiterbahn sein, bei 12V? :roll_eyes:
Alle Verbraucher bekommen ihre 12V direkt von der Batterie. So benötige ich nur einen Pol zum Anschliessen und Masse auf Massenfläche. :~

Danke

MfG Marco

beginner34:
Funktioniert diese Version auch?

Nein.

Die Freilaufdioden müssen parallel zum Verbraucher hängen.

Wenn du die Verbraucher extern versorgen willst, kannst du Dioden so verschalten:
Anode an das Drain des Fets, Kathode an +12V.
Besser geeignet als die 1N400x wäre eine schnelle Dioden, z.B. die BYV28, oder die BYT53.

beginner34:
Wie groß sollte die Leiterbahn sein, bei 12V?

Das ist keine Frage der Spannung, sondern des Stromes.
Wenn ich das

die Magnetventile je 12V 4A, Pumpe je 12V 4A (2 stück), Spot je 12V 0,5A ( 2-3 Stück?)

richtig zusammenzähle, sind das 24+24+1,5+? also knapp 20A.
Du brauchst also 2,5mm². Das ist mit Leiterbahnen nicht zu realisieren.

Ich würde vorschlagen, alles was mit Leistung zu tun hat, an einer Seite der Platine zu konzentrieren.
z.B. alle Fets nebeneinander, da auch die 12V Klemmen,, und dann eine massive Kupferader als Masseschiene da entlang zu löten. Gleich nebenan sollte dann auch der Spannungsregler.

Es spricht auch nichts dagegen (ausser Platzmangel) daneben noch eine Schiene für die 12V zu legen und die Klemmen für die Verbraucher paarweise anzuordnen.

Nachtrag:
Ich habe mal ein Layout-Beispiel angehängt, wie du die Fets mit Ihren Widerständen, die Dioden, die LEDs und jeweils einen Schraubblock für je eine Verbraucher anordnen könntest.
auf die +12V-Schiene und auf die GND leitung jeweils noch einen Kupferdraht löten zur Verstärkung, ggf die Masse fluten, dann geht das. Und du hast den Vorteil dass du wirklich pro Verbraucher ein Klemmenpaar hast.

Wenn Ihr zuviel Geld habt und dieses für LEDs ausgeben wollt ist es Eure Sache. Ich würde UNBEDINGT die LED mit Vorwiderstand betreiben.
Grüße Uwe

@uwefed : die LED´s habe intern Widerstände für 12V :wink:

Danke für die schnelle Hilfe, ich habe mich anders entschieden und steuere Relais 12V / 40A mit den MOSFET´s an. Ist zwar zu groß das ganze aber die habe ich gerade zur Hand. Hier nun mein Bord. Bei den 12V sollte 5A nicht überschritten werden.

MfG Marco

beginner34:
@uwefed : die LED´s habe intern Widerstände für 12V :wink:

Da muß mir jemand sagen.

Die Klemmen links von den Transistoren, nehme ich an, sind für die Versorgungspannung von 12 und 5V. Fehlt da nicht die Masse?
Ich ziehe die Frage zurück. das soll heißen 12V zu 5V . Ist besser Du beschriftest es 12V und 0V oder GND.

IC1 ist der Spannungsstabilisator und der wird angeschraubt? Es ist besser Du montierst einen Kühlkörper.

Grüße Uwe

Sieht gut aus, für mich.

Bezüglich der Kühlung des Spannungsreglers mußt du halt mal abschätzen, was deine Sensoren alle brauchen.
Bis ca. 100mA würde ich mich trauen, den Regler ohne Kühlung zu betreiben. Sicherer ist es aber mit Kühlkörper. (da reicht schon ein kleiner.)

Auch bei der Beschriftung gebe ich Uwe recht: Schreibe an die Klemmen, was du anschliessen mußt. Also "+12V" und "GND".
Deine Masseführung gefällt mir.
Wie willst du die Platine denn herstellen?