Schaltung mit einem Transistor

Hier geht es um einen einmaligen, festen, konkreten Aufbau.

Whandall: Hier geht es um einen einmaligen, festen, konkreten Aufbau.

Und das soll uns was sagen? Das spricht ja nicht gegen ein fertiges Modul. Zumal, wenn die das dann auch noch mit "richtiger" Gatespannung läuft :-)

Und fest ist immer so eine Sache ... ich habe noch keinen gesehen, bei dem nicht früher oder später der "Spieltrieb" oder besser "Verbesserungstrieb" durchkam und doch irgendwelche Änderungen / Erweiterungen gemacht werden ;-)

Fest heißt also meist: fest bis zur nächsten Änderung / Erweiterung ;-)

@ElCaron: Na, jetzt übertreibst du es andersrum: "üblicherweise" sollte das Platinen-Layout genauso egal sein.

Der Einwand zum Thema "unnötiger Spannungsteiler" ist schon ein Denk-Anstoß.

Was "die beste Lösung" ist, kann selten an einem einzigen Kriterium festgemacht werden. Andere Kriterien als Ausreden zu bezeichnen: kann man machen, damit die Diskussion witzig bleibt. ;)

mgcss: Und das soll uns was sagen?

Dass alle modularen Vorteile nur etwas für das Prospekt sind, dem Betrieb aber im Weg stehen.

mgcss: Das spricht ja nicht gegen ein fertiges Modul. Zumal, wenn die das dann auch noch mit "richtiger" Gatespannung läuft :-)

Gegen fertige Module habe ich überhaupt nichts.

Aber was bitte war an dem von mir bemäkelten Schaltbild ein fertiger Modul?

gar nichts ... da haben wir klassisch aneinander vorbei geschrieben ... sorry

Hallo,

der Einwand von Whandall ist sicherlich nicht unberechtigt, ob es praktisch relevant ist, darüber lässt sich bestimmt ohne Ende diskutieren. Aber nicht das nun der nächste kommt und anmeckert das der Pulldown vom Gate zu weit weg ist.

:slight_smile: :slight_smile: :slight_smile:
N-Channel_Spule_schalten.jpg

Gefällt mir viel besser so. :)

Hallo,

freut mich :)

Im Hinterkopf behalten sollte man jedoch, auch wenn es [u]höchst unwahrscheinlich[/u] ist, dass das Gate in der Luft hängt wenn irgendwas mit dem R4 passiert. Ich möchte jedoch keine Endlosdiskussion daraus machen. Das lohnt sich hier nicht.

Da der Pulldownwiderstand nur notwendig ist, den MOSFET zu sperren wenn Arduino während des Reset's ( zB beim Einschalten) die Pins noch nicht als Ausgang definiert hat. Darum reicht ein 100kOhm Widerstand und auch etwas größere Werte leicht aus. Darum ist dieser Diskussion die praktische Bedeutung in einer Schaltung genommen. Auch kann ein Arduino-Pin 40mA bringen und somit kann der Gatewiderstand auch auf 120 Ohm verringert werden was den Spannungsteilereffekt auch wieder verkleinert.

Grüße Uwe

michael_x: Der Einwand zum Thema "unnötiger Spannungsteiler" ist schon ein Denk-Anstoß.

Genau. Und der Denkprozess führt zu der Einsicht, dass der Spannungsteiler keine praktische Relevanz hat, insbesondere, wenn man noch uwefeds Änderungen vornimmt. Dann sind wir bei einem Promille Spannungsabfall, also fast 2 Größenordnungen unter der Ungenauigkeit der Spannungsquelle.

Ein Teensy oder ESP8266, der irgendwann mal den ATMEGA ersetzt und mit 40mA belastet wird, weil keiner mehr dran denkt, das irgendwo sonstwo in der Schaltung, aber nicht am Input, ein Strombegrenzungswiderstand rumfliegt, hat dagegen ganz erhebliche Relevanz.

Wenn es egal ist, warum dann sollte man es nicht unbestreitbar optimal machen, wenn es ohne Mehraufwand geht?

Es soll jeder so machen wie er will, ihr habt Recht (und den wärmeren FET).

Damit klinke ich mich hier aus.

Whandall: (und den wärmeren FET).

Den Messaufbau will ich sehen, der das messen kann.

Hallo,

eine Anmerkung noch, ansonsten ist mir das auch egal. Der ATmega kann die 40mA nur kurzzeitig. Dauerbelastung ist mit 20mA angegeben. Sollte man im Hinterkopf haben. Nicht das jemand aus der Beschaltung und den Anmerkungen falsche Schlüsse zieht für andere Aufbauten.

Hey,

vielen, vielen Dank für die zahlreichen und kompetenten Kommentare. :slight_smile:

Ihr habt mir sehr weiter geholfen. Vielen dank auch für die Schaltpläne.

Jetzt hab ich nur noch eine kurze Frage. Ist es egal, ob ich jetzt einen IRF3708PBF oder einen IRLZ44NPBF verwende?

Liebe Grüße
Leon Ranger

den IRF3708 kann man auch für Controller mit nur 3,3 Volt Signalpegel verwenden. Die IRLZ34 / IRLZ44 nur für 5 Volt Controller. Ein IRLZ34 (das ist der kleine Bruder vom IRLZ44) sollte übrigens auch reichen (schafft bis 30 A) und kostet dafür weniger (39 Cent beim gleichen Versender, der auch die MOSFET Module im Angebot hat ... ab 10 Stück 36 Cent).

IRLZ34 = 39 Cent: http://shop.cboden.de/Halbleiter/Transistoren-MOSFETs/IRLZ34.html IRLZ44 = 49 Cent: http://shop.cboden.de/Halbleiter/Transistoren-MOSFETs/IRLZ44.html IRF3708 = 69 Cent: http://shop.cboden.de/Halbleiter/Transistoren-MOSFETs/IRF3708.html

ab 10 Stück sogar nochmal einen Zacken billiger. Günstiger habe ich die regulär bis jetzt noch nicht gefunden ... aber vielleicht kennt ja noch jemand eine bessere Quelle.

mgcss: den IRF3708 kann man auch für Controller mit nur 3,3 Volt Signalpegel verwenden. Die IRLZ34 / IRLZ44 nur für 5 Volt Controller. Ein IRLZ34 (das ist der kleine Bruder vom IRLZ44) sollte übrigens auch reichen (schafft bis 30 A) und kostet dafür weniger (39 Cent beim gleichen Versender, der auch die MOSFET Module im Angebot hat ... ab 10 Stück 36 Cent).

Naja, für einen nicht allzulangen LED-Streifen tut auch ein IRLZ44N bei 3.3V, ohne heiß zu werden.

können kann man viel ... allerdings muss man sich bewusst sein, dass man sich dann außerhalb der empfohlenen Spezifikationen bewegt - heißt in dem Fall, dass man sich im Linear-Betrieb und nicht mehr in Schalt-Betrieb befindet. Aber das ist wie beim Mindesthaltbarkeitsdatum: da sagt ja auch keiner, dass es am nächsten Tag sofort schimmelt ... Zur Not muss man es halt probieren ;-)

Sehe ich nicht. Das Datenblatt hat eine V_DS-I_D Kurve für 3V und sogar 2.5V. Bei 3V V_GS ist man bis 10A im Ohmschen Bereich und erst darüber in Sättigung (kann den Ausdruck "linearer Bereich" bei MOSFETs nicht ausstehen, ist auch nicht von der JEDEC empfohlen). Die nächste Kurve ist dann bei 4V und schon ein gutes Stück weiter.

Der IRLZ044 ist ungekühlt mit ca. 7A belastbar. (Dauerhaft angesteuert mit >4V UGS)

Der IRF3708 kann etwa 11A ungekühlt.

Verlustleistung: P = I² * R = 11A * 11A * 13,5mOhm = 1,63W
Gehäusetemperatur: TG = TUmg + P * Rth = 25°C + 1,63W * 62°C/W = 126°C

(Dauerhaft angesteuert mit >4V UGS)

Wo kriegst Du die 13.5mOhm her? Hast Du einberechnet, dass bei 125°C R_DS um Faktor 1,7 erhöht ist?

Ich hab bei MOSFETs im Hobbybereich immer den Anspruch, die möglichst kalt zu betreiben. Wenn es an hohe Ströme geht, dann zur Not nicht mit Logiclevel, sondern einem zusätzlichen Transistor oder Driver, und sonst frühzeitig nen Kühlkörper drauf. Bei meinen bisherigen Beleuchtungsgeschichten ging das immer.