Schrankbeleuchtung- benötige Hilfe bei der Hardwareauswahl.

Hallo,

ich benötige Hilfe von Euch -Profis…

Ein Schlafzimmerschrank (3-Türig), an jeder Tür ist bereits ein Schalter (öffner) montiert.
Leuchtmittel ist ein LED-Lichtschlauch, 5m =60 Watt. Ich benötige davon 3m…
3m ergeben 36 Watt die über (Mosfet/ Transistor?) geschaltet werden wollen.
I=P/U ergeben 3 Ampere.

Was ich vorhabe… Sobald eine Tür des Schrankes geöffnet wird, soll die LED-Leiste langsam angehen. (Hierbei ca. 5 sek. bis volle Heligkeit erreicht ist. Sobald eine Tür geschlossen wird, soll es ebenfalls langsam wieder ausgehen.

Jetzt zu der Hardware vorerst. Reicht dazu ein Arduino Nano aus?
Welche (Ein/AUSgänge soll ich benutzen?
Welchen Transistortyp/Mosfet soll ich wählen? Dieser sollte am besten ohne zusätzliche Kühlung ca. 3A schalten können.
Wie groß muß generell ein Pulldown Wiederstand sein ?

Vielen Dank für jegliche Hilfe, das soll mein erstes Arduino-Projekt werden. :slight_smile:

knopers1: Ein Schlafzimmerschrank (3-Türig), an jeder Tür ist bereits ein Schalter (öffner) montiert.

Bist Du Dir mit dem Öffner sicher? Könnte man den gegen Schließer austauschen? (nicht zwingend)

Soll jede Tür nur ihren Meter Licht ansteuern oder jede Tür alle 3 Meter?

Gruß Tommy

Wenn die Schranktür zu ist, dann soll doch der Stromkreis unterbrochen sein. Demnach ist es ein Öffner!

Jede Tür soll das Lichtband ganz einschalten. (3m)

Danke

Deine Zeichnung passt doch schon mal im Prinzip.

Für die PWM verwendest du am besten einen Mosfet. Da gibts genug bei Aliexpress... Die Schalter könntest du direkt an einen Eingang anschließen, un INPUT_PULLUP konfigurieren.

Bzgl An/Aus-Faden hätte ich schon etwas fertig. Möchtest du es alleine selbst Programmieren?

Wenn er das wirklich mit einem Arduino ansteuern will, ist es Wurscht, ob es ein Öffner oder Schließer ist. Einerseits kann man das im Programm festlegen, ob bei High oder Low geschaltet werden soll. Andererseits kann man den Schalter auch hardwaremäßig als Spannungsteiler mit einem Widerstand gegen Masse oder +5V schalten und den Knotenpunkt an den Eingang. Auch so läßt sich der Eingangspegel invertieren. Wobei der Arduino dafür eigentlich oversizend ist. Wenn man den Power-FET gut kühlt und die An-Aus Dimmzeit nicht nennenswert 1s überschreitet, kann man das Ganze auch ganz pervers über ein RC-Glied lösen, so das der FET analog als veränderlicher Widerstand betrieben wird. :smiling_imp:

Ich denke mal das wird mit 3 Öffnern wie in deiner Schaltung nichts, denn wenn einer öffnet, sind die beiden anderen noch geschlossen. Wenn müßtest du jeden einzeln zum Arduino ziehen. Zum Schalten nimm lieber einen Mosfet (IRLZ44N).

Die Öffner sind lt. TE Offen, wenn die Türen zu sind. Also passt das parallel.

knopers1: Wenn die Schranktür zu ist, dann soll doch der Stromkreis unterbrochen sein. Demnach ist es ein Öffner!

Jede Tür soll das Lichtband ganz einschalten. (3m)

Danke

Prima, da haben wir die fehlende Info zu den Schaltern. Sie schließen beim Öffnen der Tür.

Gruß Tommy

Die Öffner sind lt. TE Offen, wenn die Türen zu sind. Also passt das parallel.

Stimmt. Statt mit einem Nano könntest du auch einen ATtiny 85 nehmen, evtl. schlafen schicken (Stromverbrauch).

Hallo,

wollte ich auch vorschlagen. Alle 3 Öffner an den Arduino einzeln ran. Den internen Pullup der Pins verwenden. Logik-Level N-Channel-Mosfet ran. Zum Bsp. IRLZ34N, IRLZ44N, IRLU2905, IRLU2905Z, IRL3705N An das Gate vom Mosfet kommt nach Masse ein 10k Pulldown. Als reine Sicherheit zwischen Arduino Pin und Gate noch ein 270 Ohm Widerstand rein. Du brauchste also 4 Pins. 3 digitale Eingänge und einen PWM Ausgang. Damit biste eigentlich durch. Der Rest ist programmieren. Wegen LED Dimming suchste nach LED Fading bzw. Dimming, dann weißte das man die Helligkeitskurve der menschlichen Augen Wahrnehmung extra anpassen muss. Das wars dann schon.

nur mal in die Runde: Öffner ...... im unbetätigten Zustand geschlossen Schließer .. im unbetätigten Zustand offen

Wenn der TO sagt es sind Öffner, dann muss man davon ausgehen es sind Öffner. Ist dem Arduino aber auch vollkommen egal. In der Software kann man logisch alles umdrehen wenn es sein muss. :)

@mde110 Kannst Du mir dein Sketch für AN/AUS-Faden geben? Ich habe noch nicht programmiert! Was muß ich bei der Auswahl des Mosfed´s beachten? In der Schaltung werden konstant ca. 3 Ampere fließen, da muß ich doch etwas Reserve einplanen. Wieviel sollte es sein? Die PWM Ansteuerung hängt doch von dem Mosfet ab oder???

Ein ATtiny 85 würde bestimmt auch dafür reichen, dort aber muß ich die Spg. einbauen....Zum Schluß kostet das Teil genauso viel wie ein Arduino nano... oder?

Was muß ich bei der Auswahl des Mosfed´s beachten? In der Schaltung werden konstant ca. 3 Ampere fließen, da muß ich doch etwas Reserve einplanen. Wieviel sollte es sein? Die PWM Ansteuerung hängt doch von dem Mosfet ab oder???

Rdson sollte so gewählt werden, das bei 3 A die Verlustleistung deutlich kleiner als 1W ist, da du ihn ohne Kühlung betreiben willst.

Ein ATtiny 85 würde bestimmt auch dafür reichen, dort aber muß ich die Spg. einbauen....Zum Schluß kostet das Teil genauso viel wie ein Arduino nano... oder?

für den Nano benötigst du auch 5V:

Hallo,

die erwähnten Typen lachen über 3A. Extra Kühlung brauchen die nicht. Gehen wir mal von schlechten unterirdischen 0,05 Ohm Rds aus mit 3A. Da komme ich auf 0,45W Verlustleistung am Mosfet. Die obigen haben alle weniger. Nur deine Kabel sollten kein Klingeldraht sein.

@Doc-Arduino

Alle 3 Öffner an den Arduino einzeln ran ---- habe verstanden...

was heißt genau die Aussage "Den internen Pullup der Pins verwenden" ???

Mosefet einer davon: IRLZ34N, IRLZ44N, IRLU2905, IRLU2905Z, IRL3705N

An das Gate vom Mosfet kommt nach Masse ein 10k Pulldown --- auch verstanden

Als reine Sicherheit zwischen Arduino Pin und Gate noch ein 270 Ohm Widerstand rein. --- ok

Du brauchste also 4 Pins. 3 digitale Eingänge und einen PWM Ausgang. Reich dafür ein Nano ?

Der Nano hat 14 Digitale (davon 6 PWM fähige) und 8 Analoge Ein- Ausgänge

was heißt genau die Aussage "Den internen Pullup der Pins verwenden"

im Setup pinMode (x, INPUT_PULLUP)

knopers1:
was heißt genau die Aussage “Den internen Pullup der Pins verwenden” ???

Offene Eingänge verhalten sich wie Antennen und fangen alle möglichen Störungen aus der Umgebung ein, so dass ihr Zustand (HIHG oder LOW) eher zufällig ist.

Mit pinMode (pin, INPUT_PULLUP) im Setup wird intern ein Widerstand nach 5 V aktiviert (PULLUP). Damit liegt der Eingang bei offenem Schalter sicher auf HIGH und wird durch den Schalter auf LOW gezogen.

Gruß Tommy

Danke, Ihr habt mir sehr geholfen. Ich besorge jetzt ein Nano, ein Mosfet und eine Lochrasreplatine und versuche das ganze in einer Aufputz-Azweigdose unterzubringen. Danach melde ich mich bei Euch zweck Programmierung!

ardubu: Der Nano hat 14 Digitale (davon 6 PWM fähige) und 8 Analoge Ein- Ausgängeim Setup pinMode (x, INPUT_PULLUP)

Der NANO hat 8 analoge Eingäne von denen aber nur 6 als digitale Ein/Ausgänge verwendet werden können (A0 bis A5). Grüße Uwe

knopers1: Was ich vorhabe... Sobald eine Tür des Schrankes geöffnet wird, soll die LED-Leiste langsam angehen. (Hierbei ca. 5 sek. bis volle Heligkeit erreicht ist. Sobald eine Tür geschlossen wird, soll es ebenfalls langsam wieder ausgehen.

Wieso bei geschlossener Tür langsam ausdimmen? Das siehst Du nicht da die Türen zu sind, oder sitzt Du manchmal im Schrank bei geschlossenen Türen? ;) ;) ;) Grüße Uwe

Da die Kennlinie des Auges nicht linear ist, solltest Du das Fading auf bestimmte Werte setzen, die hier beschrieben sind. 5 Sekunden sind da aber etwas lang.

Gruß Tommy