Ich habe in einem Gehäuse (mit vielen Lüftungslöchern) einen ESP, LCD und einen BME280.
Leider strahlt der ESP zu viel Wärme ab. Temperatur wird statt 21 mit 29 Grad angezeigt, Luftfeuchtigkeit statt 50 nur 30%. Selbst eine Befestigung des Sensors von Aussen am Gehäuse bringt nix, weil sich über die Zeit auch das Gehäuse auf 29 Grad erwärmt.
Ein T-Display-S3 mit Touch und 3D-Druckgehäuse. Das Gehäuse ist recht geräumig, der Sensor an der Rückwand bei den Löchern.
Stromversorgung über Powerbank an USB.
Das ist auch die schlechteste Lösung überhaupt. Der ESP32 wird halt warm.
Das Display wohl auch, zumindest wenn es leuchtet.
Nimm einen ESP8266, der verhält sich besser. Ohne ein Display oder den Sensor weit weg, der sollte auch immer von freier Luft umwedelt werden.
Im Gehäuse ist das suboptimal.
Ich sehe am oberen Ende Luftlöcher... ich gehe davon aus, dass am unteren Ende auch welche sind. Da warme Luft nach oben strebt bekommt der Sensor eine "warme Dusche"...
Aber der Vorschlag von @HotSystems ist gut... kannst du hinter oder neben dem Gehäuse noch eine mit etwas Abstand montierte Haltevorrichtung bauen... dann sollte der Sensor termisch entkoppelt sein...
Jeder MC produziert wärme, mal mehr mal weniger. Das wird halt noch lange dauern bis wir zur verlustfreien Elektronik kommen.
Habe meinen Sensor (DHT22) einfach ausgelagert mit etwas Leitung 1m und über eine 3,5mm Stereoklinke angeschlossen. Wird beim BME280 wohl nicht reichen, aber da gibt es ja noch andere Steckverbinder mit mehr Kontakten.
Da Du oben und unten Löcher hast, gehe ich mal von Innennutzung aus.
Ich habe meine Sensoren durch einen Schlitz im Gehäuse so nach außen geschoben, das der Sensor selbst außen und ca. 3 mm vom Gehäuse weg ist.