Ich habe ein Problem: Seit ich ein Projekt mit LCD-Element gebaut habe und mir dabei vielleicht ein Fehler unterlaufen ist, leuchten LEDs, die ich an das Arduino anschließe nur noch sehr dunkel. Aufbau: Pin13 an einen widerstand (330 Ohm) und dann in die LED und dann an die Erde. Und dann lasse ich es blinken. Das heißt, dass die LED auf dem Board auch blinkt. Jetzt das Problem:
Die LED auf dem Board und die angeschlossene LED sind richtig dunkel - viel dunkler, als vor dem LCD-Versuch. Wenn ich den Reset-Knopf drücke und darum die LEDs angehen, leuchten sie richtig hell auf. Ich weiß nicht warum sie das im normalen Betrieb nicht tun?!
Vielleicht kann mir jemand helfen und sagen ob etwas kaputt, wenn ja, was kaputt ist und wie man es vielleicht beheben kann.
SkobyMobil:
Hallo,
ich weiß nicht...
Schematic, UNO REV 3, rechts LP2985, dort Pin5, dort +3V3, jetz hoch? LED an Pin 13?
Gruß und Spaß
Andreas
Danke, gefunden! Leider sind nicht alle Texte wirklich als Texte in Pdf behandelbar.
Funduino sieht mir jetzt nicht nach eine lizensierten Nachbau aus. Problem ist, es werden keine Datenblätter angegeben. Ob Clone oder nicht ist jetzt hier nicht die Frage. Aber bei einigen Clonen werden sicher nicht alle Bauteile in gleicher Qualität eingesetzt. Es kann sein, dass ein Linearregler Probleme macht und keine 5V mehr komplett bereitstellt.
Was misst du für eine Spannung zwischen den Pins und GND (wenn Pin als Output eingeschaltet ist). Ich tippe mal darauf, dass dein Spannungsregler nicht richtig arbeitet.
Edit, da Threadersteller noch etwas geschrieben hat. Bei dem Beitrag von Skorpi ging es um meine Frage. Hatte nicht die LED gefunden, welche auf Pin 13 angesprochen wird. Es geht hier nicht um die PowerLed. Wobei, wie leuchtet die farblich? Nach dem EInschalten sehr hell und danach auch gedimmt?
Multimeter ist zur Fehlersuche mehr oder weniger Pflicht. Für den 5 - 12V Bereich kann es ein x-beliebiges aus dem unterem Preissegment sein < 10€. Mit den Geräten sollte man aber nicht umbedingt am 230 Volt Netz die Steckdosen messen. Zumal, wenn man noch nie mit dem Multimeter gearbeitet hat, auch viel falsch machen kann. Ein ehemaliger Auzubi hat in der Firma an einem Frequenzumrichter (3phasig 400V) die Spannung zwischen den Aussenleitern messen wollen. Die Messstrippen waren aber für Strommessung eingesteckt. Endeffekt, die Spitzen sind in einem Bruchteil einer Sekunde weggeschmolzen und die Sicherung ist geflogen.
Empfehlungen gebe ich aber keine zu Messgeräten in diesem Bereich. Nutze seit jeher nur Fluke Messinstrumente, die aber auch teils ihren stolzen Preis haben (FLUKE 179 TRUE RMS MULTIMETER) ~ ca 350€ (damals 500€).
Wenn es der wirklich sein sollte, was aber nicht sicher ist. Dann könnte man mit einem Lötkolben (welchen man auch haben muss), den alten entlöten und einen neuen einlöten. Da kannste, wenn Lötkolben auch nicht vorhanden ist, zuerst den Händler wegen Ersatzgerätes anfragen.
Okay, dann fällt der Punkt mit dem Spannungsregler raus. Wird das Board über USB vom PC versorgt? Spannung einmal trotzdem an 5V und GND messen. Nicht dass dein PC den entsprechend benötigten Strom nicht liefern kann und somit in die Knie gezwungen wird. Halte ich aber als nicht plausibel. Eventuell auch Kontaktprobleme von USB Stecker? Stecker austauschen und testen.
Die blauen USB Kabel, welche auch meist bei dem Clonen dabei sind, scheinen eine schlechte Qualität zu haben. Kommt schnell zu Kontaktproblemen. Habe inzwischen keines mehr im Einsatz. Habe für den Arduino nur noch mein Sparkfun Cerberus Kabel im Einsatz. Da brauch ich halt nur ein USB Kabel, um Uno (USB) oder Pro Micro/Leonardo(microUSB) oder Pro Minis über FTDI (Mini USB) zu programmieren.
Oh Gott, das ist peinlich! Uwe hatte den richtigen Riecher! Habe die Pins nicht als Output deklariert. Das wird mir nicht nochmal passieren. Jetzt wo ich schon einmal die Profis da habe: Warum passiert noch überhaupt noch etwas, wenn ich das vergesse? Und warum dann dunkler?
Ohne PinMode() sind die Pins als Eingänge geschaltet. Mit digitalWrite(,HIGH) schaltest Du den Pullupwiderstand von 20 bis 50 kOhm an. So bekommt eine LED die zwischen Pin und Masse geschaltet ist ein bißchen Strom.
Das nächst mal bitte den Sketch. Da wäre die Fehlersuche schneller gewesen.