Spannung nach MOSFET glätten

Hallo,
ich möchte eine Pumpe (die eigentlich nicht PWM geeignet ist) über einen MOSFET über PWM ansteuern. Also die Pumpe erst langsam anlaufen lassen, dann immer höher fahren, bis ein gewisser Durchfluss erreicht ist und danach die Pumpe wieder langsam runterfahren.
Die Pumpe wird mit 24V betrieben, durch den MOSFET wird die Spannung ja aber "zerstückelt". Um die Spannung aber wieder glätten zu können würde ich einen Kondensator einbauen. Jedoch weiß ich nicht wie groß ich diesen dimensionieren muss und wo ich ihn einbauen soll.
Ein Bild meiner Platine packe ich in den Anhang.

Oder wäre evtl doch ein LC Tiefpass besser? Da stellt sich dann die gleiche frage. Wie groß dimensionieren und wo auf meiner Platine einbauen.
Vielen Dank im voraus.

der den MOSFET killt :frowning:

Schon besser, zumal die Pumpe ja ein L ist.

Das ist nicht schlimm, wenn man den Strom einigermaßen konstant hält, was eine Indukivität von Haus aus tut, wenn man dem Strom einen Rückweg über eine Freulaufdiode offen läßt. Sonst killt auch die Back-EMF den MOSFET.

Hast Du schon mal nach Schaltbildern für den richtigen Anschluß von Pumpen und anderen Motoren an einen Arduino gesucht?

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Und eine Freilaufdiode habe ich ja schon (die Diode kann 1A. Sollte doch also kein Problem werden bei einer Pumpe mit 0,83A). Also sollte das so passen?

Nein noch nicht. Werde ich dann jetzt tun. Hast du auf die Schnelle einen Tipp wo ich solche Beispiele finden könnte.

Danke dir für deine bisherige Antwort :slight_smile:

Wozu, warum, wieso?

Wenn Bürstenmotor, wäre das glätten eher kontraproduktiv.

Wer sagt das?
Warum ist das so?

Was ist das für eine Pumpe die nicht PWM geeignet ist?
Grüße Uwe

Der Hersteller meinte, dass die Pumpe dadurch kaputt gehen kann. Habe ich auch nicht so richtig verstanden...
Hier der Link zur Pumpe: Rotek - Lebensmittelechte Mini-Kreiselpumpe mit bürstenlosem Gleichstrommotor Modell: WPDC-06.7L-10M-24-VP

Hier der Link: Rotek - Lebensmittelechte Mini-Kreiselpumpe mit bürstenlosem Gleichstrommotor Modell: WPDC-06.7L-10M-24-VP

Das Datenblatt sagt "bürstenlos". Sowas ist mir noch nicht begegnet.

Oder der Transistor!
Und ja, er hat recht, die Pumpe ist nicht PWM geeignet.

Aber erst nach meiner Ansage!

Das Datenblatt sagt aber auch mindestens 18V.
Nach einer Glättung der 24V PWM liegen keine garantierten 18V an.

Somit ist das Vorhaben mit DER Pumpe gestorben.
(aus meiner Sicht)

Okay dann bin ich ratlos. Ich finde einfach keine lebensmittelechte Pumpe... bis auf diese. Wisst ihr wo ich noch welche finden kann? Ich verzweifle hier gerade.

Ein linearer Regler sollte funktionieren. Dazu die PWM glätten und damit einen Transistor als Spannungsfolger ansteuern.

Dabei muß der Regeltransistor aber gut gekühlt werden (ordentlicher Kühlkörper).

Ich gebe Dir Recht, nicht PWM geeignet.
Aber auch nicht sehr regelbar ( min Spannung 15V) und auch nicht selbstansaugend (Kreiselpumpe).

Welche Fördermenge brauchst Du?
Peristaltikpumpen sind Lebensmittelecht (wenn der Schlauch dazu geeignet ist) Bei dieser Art von Pumpen wird der Schaluch durch Rollen an gewissen sich bewegenden Punkten zusammengedrückt und darum das Medium gefördert. Das Medium kommt nur mit dem Schaluch in Berührung. Nicht mit der Mechanik der Pumpe. Sie ist bei kleinen Mengen nicht sonderlich genau, ist aber selbstansaugend.

Andererseits kann man die Flüssigkeitsmenge auch höher lagern und die Menge mittels Ventil dosieren.

Was willst Du denn genau machen?
Grüße Uwe

Der Regelbereich ist lt. Datenblatt nicht sehr groß. Man darf nur die Versorgungsspannung nicht zu hoch wählen.

Alternativ könnte ein Schaltregler mit weniger Verlusten passen.

Ich baue einen Getränkemischautomaten. Man kann über ein Touchdisplay, welcher mit meinem Arduino Giga verbunden ist, in einem Menü auswählen welche Behälter gemischt werden sollen, zu welchem Mischverhältnis und welche Menge man am Ende im Glas haben möchte.
Das Menü ist soweit fertig, jetzt hänge ich am Aufbau mit Pumpe, Magnetventil und Flowmeter.

Ich glaube eine Peristalikpumpe bringt zu wenig Menge. Ich möchte ja nicht ewig warten bis sich mein Glas gefüllt hat :smiley:

Hallo,

die Kommutierung ist doch laut meines Wissens bei diesem Typ Frequenzgesteuert, nicht Spannungsgesteuert. Der Regler sitzt intern. Der Motor ist für mich wie er ist nicht regelbar.

Für deinen Getränkeautomaten ist eine geänderte Ansteuerung nicht notwendig. Du kannst den Motor zeitlich steuern. Für eine bestimmte Menge nur für eine bestimmte kurze Zeit einschalten. Die Flüssigkeiten müssen dabei immer schon am Eingang Drucklos anliegen.
Wenn die Flaschen über Kopf erhöht stehen bräuchtest du keine Pumpe nur Ventile.

Vielleicht eine doofe Frage, aber sind Membranpumpen auch lebensmittelecht?

Schaltregler die über SW geregelt werden sind wenig verbreitet.

Hallo,
danke für deinen Vorschlag.
Leider ist die Vorgabe meiner Arbeit, dass ich die Pumpe PWM steuern und über einen Flowmeter die geförderte Menge messen soll.