Spannungsteiler 50 V

Hallo,
Es geht wieder mal um das Thema Spannung messen… Wenn ich über einen Nano Analogeingang messen möchte, passt da ein Spannungsteiler 9k 1k ?
Die Spannung kommt aus einem Generator mit stark variierender Frequenz, nach dem Gleichrichter will ich einen Kondensator zum Glätten einbauen und hätte da gerne einen Tip zur Dimensionierung…
Die Spannung die gemessen werden soll kommt aus einer Spule an welcher keine Last hängt, die ist nur als “Messspule” eingebaut und liegt zwischen 0 und 50 V bei einer Frequenz von 0 bis 120 Hz.

Vout=(V1*R2)/(R1+R2)

die Frage ist eher, aus welcher E-Reihe nimmst du den 9K Widerstand und warum machst du es dir nicht mit 10 zu 1 einfacher...

Als Spannungsteiler 50 zu 5 ok, ob es zu Deiner davor stehenden Schaltung passt (Last) - keine Ahnung, da keine genaueren Infos.

Gruß Tommy

Wenn Du schon gleichrichtest und glättest dann schalte einen 0,1µF Kondensator zwischen Analogeingeng und Masse.
Grüße Uwe

Für ratiometrische Messungen verwendet man Vcc als Referenz
Für absolute Messungen die interne oder eine externe Referenz.

Für einen UNO würde hier z.B. gelten:

  • Die interne 1,1V Referenz verwenden.
  • Einen Korrekturwert im EEPROM halten
  • Also einen Spannungsteiler, mit ca 51:1 (selber auswählen macht selber glücklich)
  • Zur Umrechnung von ADC Wert zu Spannung, die Geradengleichung verwenden (Lineare Approximation)
  • Auch hier kann man die vor berechnete Steigung im EEPROM halten

Zudem sollte man nicht zu häufig messen, um den Spannungsteiler, mit deinem Glättungskondensator, nicht allzu sehr zu belasten.
Alternativ einen Impedanzwandler dazwischen setzen.

Danke schon mal.

@noiasca: Keine Ahnung was das für eine E-Reihe ist, aber 9,1 k habe ich da (10k auch). OK, das ,1 habe ich mir geschenkt, aber ich weiß auch dass es da (in diesem Fall) nicht darauf ankommt.

@Tommy: Da ist, außer dem Spannungsteiler und dem Arduino, keine Last dran.

@Uwe: Das hatte ich auch schon auf dem Plan...

@Combie: ja, ie interne Referenz habe ich bei anderen Sachen schon verwendet, hier dachte ich ist es nicht nötig weil es nicht auf die absolute Genauigkeit ankommt, aber eigentlich ist es auch egal auf welche Spannung ich den Spannungsteiler auslege.
Es wird immer nur der gerade gemessene Wert mit dem Vorhergehendem verglichen.
Frequenz messen und vergleichen ginge auch (wäre vielleicht sogar besser), aber da habe ich keinen Plan wie ich das mache...

@noiasca: Keine Ahnung was das für eine E-Reihe ist, aber 9,1 k habe ich da (10k auch). OK, das ,1 habe ich mir geschenkt, aber ich weiß auch dass es da (in diesem Fall) nicht darauf ankommt.

E-Reihe nennt man die Werte der bauteile in funktion der Tolleranz siehe: E-Reihe – Wikipedia

9,00 ist da kein vorhandener Wert bei Widerständen bis zu 0,5% Tolleranz und zugehörigen E-Reihe.

Grüße Uwe

Hallo,

Je nach Kurvenform der Wechselspannung hat Du als gleichgerichtete Spannung mit einem Kondensator ohne Last mit dem Scheitelwert zu rechnen. Bei einer sinusförmigen Spannung ist das das Wurzelzweifache der gemessenen Wechselspannung. Also erst mal die Gleichspannug messen und dann den Teiler auslegen.

Heinz

Rentner:
Hallo,

Je nach Kurvenform der Wechselspannung hat Du als gleichgerichtete Spannung mit einem Kondensator ohne Last mit dem Scheitelwert zu rechnen. Bei einer sinusförmigen Spannung ist das das Wurzelzweifache der gemessenen Wechselspannung. Also erst mal die Gleichspannug messen und dann den Teiler auslegen.

Heinz

Hallo Heinz, da hätte ich jetzt nicht daran gedacht, Danke

Da fällt mir noch dazu ein: Ohne Last fällt die Spannung dann aber auch recht langsam... Der Kondensator den ich zum Glätten einbauen, - da sollte dann auch was kleines richtig sein, oder?

Überfrage:

Es geht wieder mal um das Thema Spannung messen... Wenn ich über einen Nano Analogeingang messen möchte, passt da ein Spannungsteiler 9k 1k ?
Die Spannung kommt aus einem Generator mit stark variierender Frequenz, nach dem Gleichrichter will ich einen Kondensator zum Glätten einbauen und hätte da gerne einen Tip zur Dimensionierung...
Die Spannung die gemessen werden soll kommt aus einer Spule an welcher keine Last hängt, die ist nur als "Messspule" eingebaut und liegt zwischen 0 und 50 V bei einer Frequenz von 0 bis 120 Hz.

Willst du wirklich Spannung messen?
Was brauchst du wirklich?
Vieleicht doch eher Drehzahl, Winkel oder was anderes?

Nicht dass wir hier ein XY-Problem haben...

Hallo noiasca,
eigentlich ist die Drehzahl (oder die Laufzeit für eine Umdrehung) das Gefragte, die Spannung zu messen wäre aber eine mögliche "Krücke" weil sie bei einem Generator ja von der Drehzahl abhängt.
Die Frequenz der Messspule als Impulsgeber zu verwenden hatte ich schon mal versucht, bin damit aber nicht klar gekommen, - ich denke weil unterhalb einer Mindestdrehzahl der Flankenanstieg zu flach ist um als solcher erkannt zu werden.

Eine Messvorrichtung in der ich die Laufzeit für eine Umdrehung messe habe ich bereits realisiert, allerdings benötige ich dafür einen Magnet im Rotor des Generators der mir den Impuls liefert. Ist allerdings in einem Generator mit einem anderen Aufbau verbaut.
Bei dem den ich jetzt messen möchte kann ich allerdings keinen Magnet so im Rotor unterbringen das er nicht stört oder das Signal von den zur Stromerzeugung verbauten Magneten gestört wird.

ich bin ja kein Elktro-Fuzzi, aber wenn du gleich sagst, du willst von deinem 0-120Hz AC Signal auf die Drehzahl kommen und du ein paar Eckdaten / Oszi Bilder von dem Signal gibst, dann werden dir hier sicher einige eine bessere Variante zeichnen können als Gleichrichter, Elko, und Spannungsteiler.

So klein der Flankenanstieg bei "unter der Mindestdrehzahl" auch sein mag, einen Durchgang im Nullpunkt wird es wohl geben,

Die Wechselspannung des Generators mittels Komparator (OpAmp) in eine 5V Rechteckspannung wandeln und dann einfach Periodendauer messen.
Grüße Uwe

Hallo Uwe,
Du sprichst in Rätseln für mich...
Weil ich davon keine Ahnung habe, bin ich auch nicht auf die Idee gekommen so etwas zu machen...

@ noiasca: Welche Basisdaten meinst Du? Oszi Bilder kann ich machen wenn ich den Geni wieder vom Mast habe, das wird aber bei dem S..wetter nicht gleich passieren. :wink: :wink:

Am liebsten würde ich mein Posting #4 wieder löschen.

Ich lasse es mal stehen… denn es ist richtig, aber offensichtlich nicht auf diese Anwendung anzupassen.

Ich fasse zusammen…

  1. erst wollten Spannungen gemessen werden.
  2. jetzt Frequenzen
  3. klar ist noch nicht ob Gleichstrom/Wechselstrom/Drehstrom

Klar ist nur, dass es bei Gleichstrom “andere” Probleme gibt, mit der Frequenzmessung.

Hi combie,
ich benötge nur die Information ab ein Generator schneller oder langsamer wird, nicht mal wie viel, sondern nur ob.
Dass es mit “Zeit zwischen 2 Impulsen messen” geht, weiss ich weil ich das an einem anderen Generator schon mache.
Meine Idee war halt, dass es über die Spannung auch gehen muss, denn die wechselt ja mit der Drehzahl des Generators. Der Geni liefert Wechselstrom, den wollte ich Gleichrichten und “halt möglichst glatt” machen damit ich nicht so zappelnde Werte erhalte…
Das war halt meine Idee, weil ich nichts anderes/besseres kannte, wenn dann jemad kommt und sagt "so könntest Du es auch versuchen, dann frage ich da auch nach dazu , -und wenn mir jemad etwas vorschlägt oder fragt, wo ich nicht weiß was er meint, dann sage ich das auch.
Ich bin Maschinenbauer, für mich sind die Basisdaten eines Generators sicher was ganz anderes als für einen Elektroniker… :wink: :wink:

Wie auch immer...
Ich kenne weder deinen Generator, noch die dahinter liegende Schaltung.

Übrigens, die Kleingeneratoren, welche ich kenne, müssen Batterien laden. Und dann ist es eher der Ladezustand der Batterie, welche die Höhe der gleichgerichteten Spannung bestimmt.

Wie auch immer...
Werde mich jetzt hier raus halten.

Hallo,

ich hätte da mal einen einfachen Vorschlag um die Frequenz messen zu können geht natürlich nicht bis 0 runter. Die Wechselspannung mittels einer einzelnen Diode in eine positive Halbwelle. Dann mittels einem Widerstand und einer Zenerdiode die Halbwelle auf max 5V begrenzen. Dann kommt da fast ein "Rechteck" heraus. Das Sinal kannst Du dann mit einem normalen Digitaleingang messen. Dann fehlt dann nur noch ein Pulldown (10K). Damit sollten sich auch schon kleine Spannungen ab 3,5V messen lassen. Messen musst Du dann die Zeit zwischen zwei positive Flanken. Wenn das nicht reicht Musst Du halt Uwe´s Vorschlag nehmen.

Ich habs jetzt nicht probiert solllte aber gehen.

Heinz

ich schrieb nicht Basisdaten sondern:

Oszi Bilder von dem Signal

eben konkrete Aussagen zu deiner Spannung, aktuell wissen wir ja nur dass du ursprünglich einen Spannungsteiler bis 50V wolltest und irgendwas zwischen 0 und 120 Hz hat. Wie das Signal sonst aussieht ist offen was du mit einigen Ausgewählten Bilder wohl besser beschreiben könntest.

Rentner:
Hallo,

ich hätte da mal einen einfachen Vorschlag um die Frequenz messen zu können geht natürlich nicht bis 0 runter. Die Wechselspannung mittels einer einzelnen Diode in eine positive Halbwelle. Dann mittels einem Widerstand und einer Zenerdiode die Halbwelle auf max 5V begrenzen. Dann kommt da fast ein "Rechteck" heraus. Das Sinal kannst Du dann mit einem normalen Digitaleingang messen. Dann fehlt dann nur noch ein Pulldown (10K). Damit sollten sich auch schon kleine Spannungen ab 3,5V messen lassen. Messen musst Du dann die Zeit zwischen zwei positive Flanken. Wenn das nicht reicht Musst Du halt Uwe´s Vorschlag nehmen.

Hallo Heinz,
ich denke das krieg' ich hin, ob es funktioniert sehen wir wenn's fertig ist. :smiley: Um Uwes Vorschlag nachzubauen müsste ich erst mal verstehen was er meint... :wink:
3,5 V Einstieg ist allerdings hoch... ich weiß nicht ab welcher Drehzahl die anliegen, muß ich auch erst messen (aber nicht im Schneesturm.