Spannungsversorgung 230V - Problem ?

Hallo,

Euch vielen Dank, auch wenn Ihr mich nicht gerade motiviert habt, bzw. ich es mir einfacher vorgestellt hätte. In meiner "Maschinenbau-Naivität" hatte ich geglaubt, dass es mit einem einfachen Austausch getan wäre. In jedem Fall werde ich Eure Vorschläge beherzigen, wenn ich es hinbekomme....

Könnt Ihr mir mal etwas Mut machen, bzw. "psychologische Aufbauarbeit" leisten? Meint Ihr, wenn ich Eure Hinweise umsetze (Metallgehäuse, Massen zusammenziehen, Spulen & Kondensatoren hinzufügen,...), dass das dann funktioniert (klar, keine Garantie). Für mich als Maschinenbauer dauert das nämlich alles ewig lange. Wenn Ihr die Erfolgsaussichten einigermaßen gut einschätzt, dann versuche ich es, ansonsten verzichte ich auf die Anzeige, leider... :frowning:

Danke und Grüße

Bire

Hallo,
grundsätzlich ist ein Steckbrett nur zum Testen und Experimentieren da.
Die Federkraft der Kontakte lässt nach usw.
Aber du kannst es erst mal mit sehr kurzen Drahtbrücken auf dem Steckbrett Testen.

bire:
Hallo ...
Wenn Ihr die Erfolgsaussichten einigermaßen gut einschätzt, dann versuche ich es, ansonsten verzichte ich auf die Anzeige, leider... :frowning:

Danke und Grüße

Bire

Hey ?! Du hast doch bis jetzt alles richtig gemacht !
Du hast einen funktionierenden Prototypen gebaut.

Jetzt lernst Du gerade die Vorgehensweise, wenn das Labor
verlassen wird und in echter Umgebung "existiert" werden muss.
Na Klar funktioniert das, wenn Du die Elektronik einpackst.

Vorschlag bevor du aufgibst:
pack doch den Arduino - so wie er ist- erst mal in einen "Gefrierbeutel".
(Zur Isolation)
Dann packst Du das Paket in Alufolie ein. (Denk an die eingefaltete Erdungslitze
damit du es auch Erden kannst)
Die Drähtchen zum Sensor auch vorsichtig mit Alufolie einwickeln.
(führe eine blanke Litze mit, um die Erdung zu gewährleisten).

Wenn es dann besser funktioniert (es muss nicht perfekt sein),
dann hast Du den Beweis erbracht, dass es elektromagnetische
Störungen sind.

Blechgehäuse und Stecker/Buchsen für's abgeschirmte Käbelchen
kosten auch nicht die Welt (VölXner ist günstiger als ConXad)

Halt durch !!!

Stefan

Hey Stefan,

danke für Deine aufmunternden Worte! Ich werde in jedem Fall dran bleiben und Euch/Dich auf dem Laufenden halten!

Grüße

Bire

Warum muss alles so eng beieinander sein.
Setze alles in ein Metallgehäuse (Alu) möglichst weit weg von den Störquellen mit einem abgeschirmten Kabel zum Sensor.

Wenn du das mit einem Arduino Nano oder Pro Mini aufbaust, wird es auch sehr klein.
Dann kannst du bei deinen weiteren Versuchen diese Einheit langsam dem möglichen Montageplatz näher bringen.

Es geht halt alles nicht immer so schnell
wie man es gerne hätte.
(Und ich falle da seit Jahren (beruflich) immer
wieder drauf rein und verschätze mich im Zeitbedarf
bei fast jedem Projekt.)
Durchhalten. Wenn der Sketch läuft, und die Schaltung funktioniert ist es nur noch ein kleiner Schritt!

Stefan

Hallo,

Danke für Eure Motivation. Ich werde Eure Tipps in jedem Fall ausprobieren! Ihr habt mich überzeugt, dran zu bleiben...Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Auch Danke für Eure Unterstützung

Bis später

Bire

Hallo,

das hat mir doch alles keine Ruhe gelassen und ich habe heute noch ein paar Sachen probiert. Es ist tatsächlich so, dass der Effekt besser wird, je größer der Abstand zwischen den "Hochspannungsleitungen" und dem Arduino ist. Der Effekt wird auch besser, wenn ich eine 9V Batterie benutze. Ich denke, das bestätigt Euch, bzw. dass es Störungen sind.

Jetzt würde ich Eure Hinweise (Gehäuse und Erdung) angehen. Könntet Ihr mir dazu noch einmal auf die Sprünge helfen? Ihr beide (Stefan & HotSystems) schreibt vom "Sensor". Meint Ihr damit den Linearsensor? Oder die Segmentanzeige? Oder beides? Wenn ich Euch richtig verstehe, sollte ich möglichst alle(?) Arduino-Leitungen mit Alufolie verpacken und dann jeweils eine Litze anlöten, um alles mit dem Gehäuse der Maschine zu verbinden?

@Stefan: Was meinst Du mit eingefaltete Erdungslitze, bzw. blanke Litze?

Mit Erdung meint Ihr (denke ich) die Erdungspunkte jeweils mit dem Gehäuse zu verbinden (im Bild an den Punkt, an den die Erdleitungen (grun/gelb) gehen), oder?

Wäre super, wenn Ihr mir noch einmal mit einem Hinweis unter die Arme greifen könntet.

DANKE schon einmal und Grüße

Bire

Ja, der Sensor ist der Linearsensor.

Erdung ist GND und in deinem Fall der beschriebene Anschluss.

Die Kabel zum Sensor abschirmen. Da hat sich die Abschirmung (Kupfergeflecht) vom Antennenkabel (Fernsehkabel o.ä.) bewehrt. Dieses dann auch auf GND legen. Aber bitte keinen Kurzschluss damit bauen.

Danke Dir!

Schau dir mal so ein CAT 5 Kabel an.
(Netzwerk)
( oder ein anderes günstig abgeschirmtes Kabel)
Die sind mit Aluminiumfolie umwickelt,
Führen jedoch entlang der Aluminiumfolie auch eine Litze mit wenigen Äderchen mit.
Das macht man unter anderem aus Kontakt gründen aber auch damit man an den Enden etwas hat was man auch anklemmen kann.

Stefan

Guten Abend an alle,

ich hoffe, Ihr habt noch einmal Geduld mit mir...Ihr seht aber, Ihr habt mich wieder motiviert...

Ich habe mal versucht, Eure Hinweise (ar182 / HotSystems & StefanBoth) bezüglich der Erdung / Abschirmung zu sammeln und einmal grafisch zusammenzufassen (Anhang). Habe ich Euch so richtig verstanden? Einen Hinweis noch (falls ich Euch richtig verstanden haben): Gestern Abend hat eine Verbindung des Arduino-GND mit der Gehäusemasse keine Effekte gezeigt.

Noch eine Frage: Nach Euren Hinweisen sollte das Gehäuse aus Alu sein. Ist es schlimm, wenn das kein vollständig geschlossener Kasten ist? In der Abbildung leider nur schlecht zu erkennen. Die Konstruktion sind letztendlich zwei verschachtelte Bleche die wie eine Schublade ineinander geschoben werden, die an den Kanten jedoch nicht verschweißt sind. Macht das in Bezug auf die Abschirmung etwas aus?

Wäre klasse, wenn Ihr mir Eure Meinung dazu mitteilen könntet.

Viele Grüße

Bire

bire:
Wäre klasse, wenn Ihr mir Eure Meinung dazu mitteilen könntet.

Ein total geschlossenes Gehäuse wäre optimal, noch besser wenn dies aus Stahlblech ist.
Allerdings ist da auch schlechter zu bearbeiten, daher ist Aluminium ok und für diesen Zweck auch ausreichend.

Die Bleche auf den Stirnseiten des Gehäuses werden doch bestimmt auf die Seitenteile geschraubt und haben damit auch einen sauberen Kontakt.

Das Gehäuse wiederum mit dem gesamten GND verbinden.

Danke für das schnelle Feedback. Stahlblech ist besser? Super! Dann kann ich das auch schön verschweißen...

Verstehe ich Dich richtig, mit Gesamtground verstehst Du den bestehenden Erdpunkt der Maschine? Die Vebindung in Gehäuse GND ist -wenn ich das richtig verstanden habe- in meiner "Skizze" als "Erdung des Alu-Gehäuses" bezeichnet.

Ich werde das noch versuchen. Wenn das nicht funktioniert, werde ich Deinem Hinweis folgen und die Teile einfach räumlich trennen und versuchen sukzessive wieder "anzunähern".

Vielen Dank Dir für Deine Zeit

bire:
Guten Abend an ...
einmal grafisch zusammenzufassen (Anhang). Habe ich Euch so richtig verstanden?

Viele Grüße

Bire

Bild: Genau so hätte ich es auch versucht.

nochmal Bild: Du machst Dir ziemlich viel Arbeit
um deine Kommunikation zu optimieren :slight_smile:
Finde ich toll.
Drücke Daumen !

Stefan

Super! Danke, jetzt gehe ich das dann einfach mal so an. Ich halte Euch auf dem Laufenden...

Zum Bild: Da ich ja nicht vom Fach bin, habe ich es so versucht, aber es ist ja auch bei anderen Dingen so: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte (und im Geschäft: Ein Anruf ist oft besser als eine ellenlange mail)

Dir natürlich auch vielen Dank!!!

bire:
Danke für das schnelle Feedback. Stahlblech ist besser? Super! Dann kann ich das auch schön verschweißen...

Verstehe ich Dich richtig, mit Gesamtground verstehst Du den bestehenden Erdpunkt der Maschine? Die Vebindung in Gehäuse GND ist -wenn ich das richtig verstanden habe- in meiner "Skizze" als "Erdung des Alu-Gehäuses" bezeichnet.

Ich werde das noch versuchen. Wenn das nicht funktioniert, werde ich Deinem Hinweis folgen und die Teile einfach räumlich trennen und versuchen sukzessive wieder "anzunähern".

Vielen Dank Dir für Deine Zeit

Ja, GND dann immer mit dem Gehäuse verbinden.

Auch von mir viel Erfolg.

Leute, Euch beiden vielen herzlichen Dank für Eure Geduld und Mühe mit mir!
Ich schreibe, sobald ich die Kabel habe und das Gehäuse fertig habe...
DANKE

Guten Abend,

ich wollte mich noch einmal melden und Euch berichten...Ich habe zwischenzeitlich Eure Hinweise ausprobiert (Gehäuse gebogen, geschirmte CAT 5-Kabel). Leider hat das alles nichts genützt...:slightly_frowning_face: Trotzdem vielen Dank für Eure Hinweise. Ich habe viel gelernt.

Nun habe ich noch einen (letzten) Ansatz und würde gerne von Euch wissen, wie Ihr das Potenzial einschätzt. In einem der Posts hat HotSystems geschrieben:

Warum muss alles so eng beieinander sein.

. Das hat mich auf die Idee gebracht, die "Bauteile mit der Hochspannung", also eigentlich nur den Drehschalter für den Motor einfach durch zwei normale Ein-Austaster zu ersetzen und in einem gesonderten Schaltkasten eine Selbsthalte-Schützschaltung aufzubauen. Diese kann ja dann in der Nähe des Motors (also weit weg vom Arduino) platziert werden. Die einzigen Leitungen, die dann "Hochspannung" führen (und in der Nähe des Arduinos) verlaufen, wären dann die zum An- und Ausschalter. Meint Ihr, das wäre zielführend? Ich hoffe, ich konnte Euch das verdeutlichen. Wenn Ihr Fragen habt, meldet Euch bitte!

Danke und Grüße

Bire

Guten Abend,

mittlerweile ist eine ganze Zeit ins Land gegangen und ich war dank Eurer Hinweise fleißig. Ich habe mittlerweile einen Schaltschrank aufgebaut, der mit 24V Steuerspannung arbeitet. Alle Elemente, die 24V oder 230V benötigen befinden sich nun im Schaltschrank. Lediglich der Arduino befindet sich nun noch an der Maschine. Heute habe ich einen ersten Test gemacht. Fazit: Es ist deutlich besser, d.h. der Schütz zieht an, der Motor dreht und die Segmentanzeige zeigt die korrekten Werte soweit passt alles. Lediglich beim Abschalten (Aus-Taster 24V) kommt es zu einem Effekt: Die Digitalanzeige "springt" immer reproduzierbar auf höhere Werte. Es scheint also immer noch zu einem Störungseffekt zu kommen, trotz der örtlichen Trennung von 24V / 230V zum Arduino.

Ich habe den ganzen Aufwand ja getrieben, um meinen Lastschalter 230V örtlich vom Arduino zu trennen. Dies ist ja nun definitiv realisiert. Habt Ihr eine Idee, auf was das hindeuten könnte? Der Schaltplan liegt bei. Bitte entschuldigt, das ist bestimmt nicht 100% korrekt (ich bin Maschinenbauer). Muss ich hier noch etwas beachten?

Morgen schicke ich mal ein paar Bilder vom neuen Aufbau. Ich würde mich über Hinweise sehr freuen!

Euch schon mal vielen Dank und Grüße

Bire

Motorsteuerung.pdf (14.1 KB)