Strom eines Messgerätes verareiten

Wunderschönen Guten Tag,

ich habe mir die letzten Stunden erfolgslos die Finger wund gegoogelt um eine Lösung für folgendes Problem zu finden:

Ich habe hier ein Laser Entfernungsmessgerät das mir ein Strom zw. 4...20 mA rausgibt je nach Entfernung. Nun brauchte ich irgendwas das mir diesen Wert umrechnet in eine Höhenanzeige -> Also schwupps ein Arduino Starter Paket bestellt und direkt losgelegt.

Mit dem Programmieren hatte ich keine Probleme (da ich grundkenntnisse aus dem Studium habe).
Ich habe die Schaltung zuerst mit einem Poti anstatt des Messgerätes aufgebaut und das Programm läuft wunderschön. Sprich es misst mein Poti wert, rechnet den um und spuckt mir auf dem Display einen schöne Wert in Meter um. 1A.

Jetzt ist mein Problem das ich nicht so recht weiß wie ich das Messgerät anschließe.
Mein erster Gedanke war "du hast nen Strom und willst eine Spannung. Da fragen wir mal den URI und messen den Spannungsabfall am Widerstand".
Da der Arduino ja nur 0..5V frisst kam ich bei einem maximal Strom von 20mA auf 250 Ohm.
Im Starterpaket ist n 220 Ohm Widerstand dabei, also den gewählt (Ich habe schon gelesen das ein Shunt bei sowas besser sein soll, wobei ich den genauen Unterschied zu meinen mitgelieferten Widerständen nicht ganz verstanden habe.).

Jetzt hab ich schon ein wenig rumgespielt und probiert, aber bisher hat es nicht so ganz mit dem verkabeln geklappt. Deshalb hoffe ich das mir einer ein Tipp geben kann (ggfs sogar mit einer Zeichnung).

Danke schonmal
Ego :slight_smile:

Hm, denke bei so kleinen Strömen wird das nichts mit Widerstandsmessung. Vielleicht hilft dir sowas:

Oder du baust dir eine Stromverstärkerschaltung.

Oder du schaltest dir einen Messwertwandler dazwischen der dir aus den 4-20mA z.b. 0-10V oder 0-5V macht.

Gruß

0..20mA + ----------+--- A0  = 0 .. 4,4V
                    |
                  R220  
                    |
0..20mA - ----------+--- GND

oder so etwa?

Wenn ist mit einem Widerstand nichts wird, gibt es OP-Schaltungen dafür.

Danke schonmal für die Antworten

den Stromsensor aus dem Link habe ich mir angesehen und find den generell ne coole Lösung, habe auch ein wenig nach Messwertwandler gegoogelt aber bisher nichts all zu gutes gefunden (aber ich bleibe dran).

Zu der OP Schaltung. Prinzipiell ne gute Sache, nur find ich die anderen 2 Lösungen kompakter und in hinsicht darauf das der Microcontroller später zusammen mit dem Messgerät an ein Gerüst oder ähnliches hängen soll um dort ne Höhe zu messen eventuell besser.

Stromsensor für eine 4-20mA Schnittstelle ist falsch.

Ein Widerstand machts gut.

Ein Shund ist ein Widerstand für Strommessung. Wir sprechen da von größeren Strömen als einige mA. Darum haben Shunds Widerstandswerte unter 1 Ohm. Um Falschmessungen an den Übergangswiderständen mit den Kabel/Kabelschuhen zu vermeiden haben shund oft getrennte anschlüße für den Strompfad und für die Spannungsmessung.

Grüße Uwe

uwefed:
Stromsensor für eine 4-20mA Schnittstelle ist falsch.

Ich dachte der Sensor hat einen Shunt (1,2mOhm) an den dann Operationsverstärker schon dranhängen.
Im Datenblatt steht aber was von Hallsensor.

Eine Stromschnittstelle ist genormt und braucht keinen OP.

Ein Widerstand, in einer Schaltung wie oben von Michael skizziert ist meist genau das, was man braucht.

Üblicherweise ist der Wertebereich nicht 0-20mA sondern 4mA-20mA, um einen Leitungsbruch sicher erkennen zu können.

Manche Sensoren arbeiten auch als Stromsenke, die müssen dann anders angeschlossen werden.
Da hilft aber das Datenblatt des Sensors / Laserentfernungsmessers meist weiter.

Eine weitere Möglichkeit: die Schnittstelle ist nicht analog, sondern digital.
Aber ohne weitere Informartionen ist es echt schwierig, da was zu sagen.

Mindest Info wäre: Datenblatt Laserentfernungsmesser, wie hast du ihn angeschlossen, Sketch