Strom von externen Geräten messen

Ich such hier entweder einen konkreten Tip (Bauteil + code wie man das Bauteil nutzen kann), eine fertige Anleitung oder ein paar Links zum einlesen,

Du hast doch schon diesen schönen Sensor gefunden!

Folge doch einfach den dortigen Links:

Documents:

Die so gewonnenen Kenntnisse, kannst du prinzipiell auf alle induktiven Wandler übertragen.

Jetzt nur noch etwas Hirnschmalz.
Und ein Gehäuse, damit die Mitbewohner nicht so oft sterben müssen.

Vergess bei Stromwandler nicht den Widerstand. Wandler erzeugen keine Spannung sondern einen Strom. Nun kommt man zur Erkenntniss das ein Strom nur fliest, wenn eine Spannung da ist. Genau das ist das Problem. Da sie den Strom in jedem Fall treiben wollen, erhöht sich die Spannung solange bis der Strom auch fliest.

Dein verlinkter Wandler hat 0,5mA/A Stromfluss. Am 10Ohm Widerstand wird folglich ein Spannungsabfall erzeugt. Ohne diesen, nur mit einem Multimeter das typisch 100MOhm Eingangswiderstand hat, wird ebenfalls versucht 0,5mA zu treiben pro A. Die Spannung würde daher auf theoretisch 50KV ansteigen um diesen Strom treiben zu können. Dazu fehlt aber die nötige Leistung(0,0005A*50.000V=25W). Aber vermutlich kommt es bereits bei 2000-3000V zu Überschlägen im Messgerät.

Ich weis das so genau, weil ich auf diesem Weg 350Euro geschrottet habe. Wollte auch die Spannung messen ohne Bürde. Weil ja im Diagramm eine Spannung angegeben wird. Aber Spulen wollen Strom treiben, die Spannung ist nur quasi ein Nebenprodukt damit der gewünschte Strom fliest.

uwefed:
Ein induktiver Stromwandler mit geteilten Ferritkern wird um den isolierten Kabel gelegt. Es sind darum keine Arbeiten am Stromnetz erforderlich. die 230V bleiben im Kabel und der Stromtrafo ist davon total isoliert.

Das ist ja grundsätzlich beinahe richtig. Aber: Wenn man den geteilten Kern um das Kabel legt (oder ein Kabel durch einen geschlossenen Ring führt) misst man nichts. Dann fließt der Strom in einer Leitung zum Verbraucher und in einer anderen Leitung zurück, beide werden etwas induzieren, und nachdem diese Ströme gleich groß sind aber entgegengesetzt fließen hebt sich dies am Ausgang des Wandlers auf. Man muss in jedem Fall die (normalerweise) 3 Leitungen L, N und PE irgendwo auseinanderfummeln. Steht so schon in #17.
ich habe mal etwas gesucht , finde ich ganz gut beschrieben.

uk1408:
Das ist ja grundsätzlich beinahe richtig. Aber: Wenn man den geteilten Kern um das Kabel legt (oder ein Kabel durch einen geschlossenen Ring führt) misst man nichts. Dann fließt der Strom in einer Leitung zum Verbraucher und in einer anderen Leitung zurück, beide werden etwas induzieren, und nachdem diese Ströme gleich groß sind aber entgegengesetzt fließen hebt sich dies am Ausgang des Wandlers auf. Man muss in jedem Fall die (normalerweise) 3 Leitungen L, N und PE irgendwo auseinanderfummeln. Steht so schon in #17.
ich habe mal etwas gesucht , finde ich ganz gut beschrieben.

Eigentlich steht das schon in #12 nicht #17

Das hatte ich schon vorher ausgeführt und nahm an es wäre klar.

Das nächstem mal schreibe ich Ader oder einpoligen Kabel und nicht Kabel.

Grüße Uwe

Hi

Es wurde zwar schon Alles gesagt, aber nicht von Jedem :slight_smile:
Der weiter oben verlinkte blaue Klapp-Wandler hat zwar keinen Widerstand drin, aber zwei antiserielle Z-Dioden, womit die Spannung begrenzt wird.
Somit werden weder die 50kV irgendwo auftauchen, noch die Bürde den Heldentod sterben, weil der Strom da drüber geprügelt wird.
Ich sehe diesen Sensor eher in der Kategorie Spielzeug - keine Angst, habe davon auch Welche hier (sollten Mal die Werkstatt messen …), Aufgrund des COS-Phi wird Das aber eh Alles nur eine Schätzerei - zumindest bei mir.

Wenn die WaMa nicht ganz so alt ist, wie ich oben angenommen hatte, könnte Diese bereits einen FU enthalten, um den Motor ‘smooth’ anzutreiben - Der wird Seinen Strom sehr kapazitiv aufnehmen (am Anfang der Halbwelle den Puffer wieder füllen) - könnte sein, daß Du so immer einen recht hohen Strom siehst, da Du nur die Spitzen abgreifst.
In welchem Winkel der gemessene Strom zur Spannung steht (COS Phi) ist Da aber nicht drin enthalten - wobei hier wohl egal, selbst, wenn die WaMa rückspeisen würde beim Abbremsen der Trommel würde das ‘viel Strom’ wohl ebenfalls als ‘noch nicht fertig’ gewertet.

Montageort des Stromwandler:
In der WaMa - da sind auch bereits die Drähtchen vereinzelt.
Dazu bitte die WaMa ausziehen (spannungsfrei machen) und gerne 10 Minuten warten (man weiß nie), Deckel ab, Stromwandler über Braun (ältere Farbe war Schwarz) oder Blau klappen, das dünne Kabel aus der WaMa rausführen, den Kram im Inneren fixieren (Kabelbinder eignen sich hier), Deckel drauf, fertig.

MfG

PS: Das ODER bei der Kabelfarbe ist ein ‘gesprochenes Oder’ - also nur EINE Ader durch den Wandler führen.

Edit
Der hier verlinkte Wandler ist nicht Blau - Meine (von eBay) sind Blau … daher die genannte Farbe :confused:

Der Gedanke ist eigentlich mehr als Gut. Es gibt einen Stromleiter in der Waschmaschine, der 100% die Laufzeit abdeckt: der Magnet für die Türverriegelung. Sobald dort Strom fliest, ist die Maschine am laufen.

Das wäre auch ein konstantes Signal, keines das seinen Wert ändert. Auch wenn es induktiv ist und daher eine einfache Strommessung nicht sehr genau ist, so braucht man für die Indukation ob sie läuft nur ein Null-Eins Signal. Und dafür reicht es locker.

Da sie bei Spannungsausfall immer öffnen muss, wird keine Stromstossmechanik eingesetzt, die nur einen kurzen Impuls benötigt. Sondern immer ein dauerhaft angesteuertes Element. Allerdings ist der Stromfluss sehr klein, das macht es ein klein wenig schwierig ihn gegen alle Störungen sauber zu detektieren. Man sollte für sowas eher einen Wandler für 0-1A benutzen.

Jedenfalls entfällt so ein rumschätzen, wie man das Signal interpretieren muss. Den die Gesamtstromaufnahme kann während des Betriebs auch mal fast auf Null sinken für einige Minuten. Wenn eine Einweichzeit kommt. Dann wird je nach Programm nur alle Minute einmal der Motor angesteuert für eine Umdrehung und ansonsten ruht alles. Ist das Wasser warm genug, ist auch kein Heizstrom mehr aktiv, nur noch die Versorgung der Elektronik. Und die ist nicht mehr vom Fertig Zustand zu unterscheiden. Man müsste die Zeit messen und daraus ermitteln, das die Maschine jetzt fertig ist und nicht in einer Einwirkphase.

Wow, nun wurde ich zweimal davon abgehalten zu antworten. Und was soll ich sagen? Danke :slight_smile:

Ich werde mal schauen was ich alleine nun hin bekomme. Muss wohl auch nochmal gucken wie das mit den Schaltungen dann sinnvoll läuft.
Gestern das erste Mal ein paar Sensoren angesteuert.

argh Warum war der Unterricht in der Schule zu dem Thema früher nur so mist.

glaub nur nicht das wir das in der Schule gelernt haben. Man wird sehr alt bis man ein bischen mehr weis als der Durchschnitt und selbst das dann nur auf einem Themengebiet

chefin:
glaub nur nicht das wir das in der Schule gelernt haben. Man wird sehr alt bis man ein bischen mehr weis als der Durchschnitt und selbst das dann nur auf einem Themengebiet

Oh, schon klar. Induktion hatten wir z.B. gar nicht in der Schule (so weit ich mich erinnern kann, ist ja schon über ein Jahrzehnt her das ich in einer Schule war).
Aber Schaltungen, Ohm, Volt, etc. muss ich mir wohl mal wieder in den Kopf rufen. Breadboards habe ich das letzte Mal auch vor über 10 Jahren in der Hand gehalten (war allerdings auch privat, nicht Schule). Immerhin ist das Programmieren nicht das Problem (das mach ich beruflich).

Hi

Ohmsche Gesetz:

    U                     P
---------            -------------
R  x   I             U   x   I

Da denkst Du Dir noch Dreiecke herum und Du hast das PUI-Dreieck und das URI-Dreieck.
Die gesuchte Größe hälst Du zu, die Formel erscheint (als Bruch oder Multiplikation).
Sowohl U und I im PUI-Dreieck kann man durch die Formel des URI-Dreieck ersetzen, dann kommt man auch auf P=U²:R und I²xR.

Gerne auch für Die, Die die Schulbank noch drücken müssen (dürfen … wollen …).

MfG

Du willst nur wissen wann sie fertig ist, sonst nichts oder?
Dann brauchst weder Spannung noch Strom oder sonst irgendwas zu messen. Nimm eine ordentliche Master/Slave Steckdose, steck dort die Waschmaschine ein und ein 5V/3,3V Netzteil. Mit der Spannung gehst du dann auf einen Eingang deines ESP und fertig. Signal über eine gewisse Zeit weg -> Maschine fertig.

Nur den Wäschetrockner würde ich so nicht unbedingt überwachen, die liegen oft dauerhaft schon über 3KW was den 3600W der Steckdosen schon nahe käme. Aber mit einer Waschmaschine funktioniert das wunderbar und man muss nicht mit Netzspannung hantieren.

Gruß